„Villa Felline“ im Stil der Masserien gestaltet,
was die Unterkunft einzigartig macht
Verstreut in der Landschaft Apuliens befinden sich Masserien (Landhäuser), überaus imposante Gebäude, die einst das Herz der lokalen Gutshöfe waren.
Sie hatten viele Zwecke. Sie dienten nicht nur als Unterkunft für den jeweiligen Lehnsherren oder Massaro (Gutsbesitzer oder Gutsverwalter), der im ersten Stockwerk wohnte, sondern im Erdgeschoss waren auch Lagerräume, Arbeitsräume, Ställe und Quartiere für die Knechte untergebracht.
Sie waren oft sehr groß und aus grob behauenen Tuffsteinblöcken erbaut. Das Hauptgebäude war oft mit einer Kapelle verbunden und von Höfen, großen fruchtbaren Gärten und letztlich starken Schutzwällen umgeben, um unerwünschte Besucher fernzuhalten. Dahinter lagen Felder und Ackerland.
Aufgrund ihrer riesigen Größe und beeindruckenden Architektur wurden in den letzten Jahrzehnten viele Masserien in Apulien in Luxushotels und prächtige private Wohnsitze verwandelt.
Unsere „Villa Felline“ wurde ebenfalls im Stil der Masserien neu errichtet. Die Wohnräume sind mit großen Deckenhöhe von 4,5 m ausgestaltet, um nicht nur eine landestypische Architektur zu schaffen, sondern auch eine gutes Raumklima in der sommerlichen Wärme zu erzeugen. Auch die „Villa Felline“ ist vollständig aus großen Tuffstein- Blöcken gebaut.
Der poröse Tuffstein wird in Apulien gewonnen und spiegelt durch sein sandsteinfarbenes Aussehen das typische süditalienische Flair wieder, welches einem in den zahlreichen Bars und Restaurants in den historischen Gebäuden der Ortschaften in Apulien immer wieder begegnen wird. Wenn sie sich das Mauerwerk genauer ansehen, werden sie Muscheln und andere kleine versteinerte Meerestiere in den Steinen erkennen.
Die Villa liegt umringt von zahlreichen Olivenhainen, Feldern, Macchia und der archäologischen Ausgrabungsstätte Felline auf einem 12.000 m² großen Grundstück. Die Villa ist umgeben von ca. 80 Olivenbäume die bis zu 90 Jahren alt sind und durch einen Olivenbauer für die eigene Olivenölproduktion bewirtschaftet wird. Zudem werden Sie einige Feigenbäume, Mandelbäume und bis zu 4 m hohe Kakteen finden.
Das Grundstück wird ökologisch bewirtschaftet, so dass sie nicht die typische braune Erde der Olivenhaine finden werden, da seit Jahren auch vom Vorbesitzer kein Unkrautvernichtungs-mittel eingesetzt wurde. Stattdessen wächst das Gras im Frühjahr kniehoch mit zahlreichen mediterranen Blumen versetzt, welches dem Grundstück besonders im Frühjahr ein ganz besonderes Gefühl von Natur und Abgeschiedenheit vermittelt.
Dieses besondere Flair bekommt der Besucher schon zu spüren, wenn er durch die zahlreichen umliegenden Olivenhaine zum Grundstück fährt.
Selbst wenn der Besucher das Grundstück betritt, ist die Villa zwischen den Olivenbäumen kaum auszumachen.
Das Haus wurde von unserem Architekten so zwischen die alten Olivenbäume platziert, dass die Bäume direkt an die Terrassen angrenzen oder vor dem Küchenfenster stehen und im Sommer angenehmen Schatten spenden. Zusätzlich stehen drei große Ampelsonnenschirme mit 3,5 m Durchmesser zur Verfügung, um im Sommer Schatten zu spenden. Außerdem spendet das hohe Haus (5 m hohe Dachbrüstung) morgens und abends so viel Schatten, dass man je nach Sonnenstand auf einer der vier Terrassen Schatten findet.
Der Gast hat das Gefühl direkt im Olivenhain zu wohnen. Die großen Fenster des Hauses geben den Blick von jeder Seite des Hauses in den Olivenhain frei. Auch das ist eine Besonderheit der „Villa Felline“. Kein Raum hat die landestypischen kleinen Fenster, damit die Räume im Sommer kühl aber dafür auch dunkel erscheinen. Die Villa hat großzügige Flügeltüren und die typischen Rundbögen in den Fenstern und lässt den Sonnenschein in das Haus, wobei der moderne helle Fliesenboden und die hellen Wohnzimmermöbel, sowie die weiße Küche und das weiße Schlafzimmer (italienisches Design) das Sommergefühl wiederspiegeln. Der Wohnzimmertisch hat es uns dabei besonders angetan. Der Designer hat dem Tisch den Namen Air gegeben, weil die Tischplatte aus Olivenholz auf Glasplatten im Raum schwebt. Die Enden der Tischplatte wurden eingefräst, welches dem Tisch eine besondere Leichtigkeit verleiht. Die Polstermöbel laden zum Verweilen ein, welches besonders am Abend tückisch ist, wenn man das Glas Primitivo nicht schnell genug abstellt, bevor die Augen zufallen und die Grillen den Gast in den Schlaf singen.
Im Sommer weht immer ein angenehmer Wind durch die Räume, weil die „Villa Felline“ auf einer Anhöhe von ca. 80 m über dem Meeresspiegel liegt und die großen Fenster für eine angenehme Durchlüftung sorgen. Die Örtlichkeit besitzt dadurch auch an heißen Tagen einen angenehmen Luftzug, welches sie sofort merken, wenn sie vom Meer an der Villa eintreffen. Und sollte es dann immer noch zu heiß sein, können sie die Fenster mit den großen weißen Persianen vor der einfallenden Sonne schützen, wobei der Wind durch die Ritzen der Persianen ziehen kann. Zusätzlich kann bei den sehr gut isolierten Fenstern mit den 4 großzügig bemessen Klimaanlagen eine angenehme Kühle produzieren werden. Durch die große Raumhöhe konnten die Klimaanlagen hoch in die Wohnräume platzieren werden, wodurch Sie nicht durch die kühle Luft angepustet werden.
Im Haupthaus stehen im Schlafzimmer ein Doppelbett und ein ausziehbares Schlafsofa für 2 Personen (Maße 1,40 x 2,00 m) zur Verfügung. Im Ospiti (Gästehaus) bietet ein Doppelbett Schlafmöglichkeiten für 2 Personen.
Das Ospiti (Gästezimmer) besitzt einen separaten Eingang vom Innenhof aus. Das eigene Bad wurde in den Raum integriert, um den schönen Rundumblick in den Olivenhain nicht zu trüben. Zusätzlich steht eine separate Toilette zur Verfügung.
Auf den 140 m² großen Dachterrassen, werden sie ebenfalls den angenehmen warmen Wind spüren und haben von dort einen phantastischen Blick in die benachbarten Olivenhaine, auf die Felder und das Weinanbaugebiet von Manduria und zur historischen Ausgrabungsstätte Felline (siehe Bild unten). Der Blick von den Dachterrassen wird durch kein weiteres Gebäude getrübt, weil unser einziger Nachbar 500 m entfernt ist und ebenfalls von Olivenbäumen umringt ist.
Am Horizont kann man die Stadt Manduria, welche besonders in der Dunkelheit funkelt und das schöne Städchen Oria erkennen, welches auf einer Berganhöhe gelegen ist.
Wir werden auch zukünftig keine neuen Nachbarn bekommen, weil die ganze Gegend Anfang 2015 um die „Villa Felline“ herum durch die Bezirksregierung in Taranto unter archäologisches Schutzgebiet, bzw. die angrenzende Landschaft unter ein schützenwertes Naturschutzgebiet (Macchia) gestellt wurde und jegliche Neubaumaßnahmen verboten wurden. „Villa Felline“ ist das letzte Haus, das noch genehmigt wurde und auch in der Zukunft mit seinem Grundstück ein besonderes Refugium bleiben wird. Die Baugesetze werden in Apulien kontinuierlich verschärft. Es ist mittlerweile verboten im Abstand von 300 m vom Meer einen Neubau zu errichten. Es schein so, dass man aus den schlechten Erfahrungen der Spanier und sonstigen Mittelmeer-Anrainerstaaten gelernt hat und versucht nun die Urtümlichkeit der Landschaft zu erhalten.
In 2016 haben wir einen 10 m x 4 m großen Pool errichtet, damit Sie das apulische Landleben in vollen Zügen genießen können. Der Pool ist vor dem Wohnzimmer platziert, damit seine Beleuchtung eine ganz besondere Illumination der Olivenbäume produziert, wenn man durch die großen Flügeltüren des Wohnzimmers herausschaut.
Die nächstgelegene Kleinstadt ist Manduria mit ca. 32.000 Einwohnern und ist ca. 5 km vom Haus entfernt und ist in wenigen Minuten mit dem Auto zu erreichen. Der Ortskern hat eine schöne Altstadt ebenso wie die nahegelegene Ortschaft Avetrana. Manduria erhielt 1895 die Stadtrechte und hat zahlreiche Kirchen, die bereits aus dem 16. Jahrhundert stammen. Selbst in den Wintermonaten findet das Leben in den zahlreichen Bars und Cafes und auf den Straßen statt. Die Gebäude weisen barocke Fassaden auf und in den engen Gassen, die teilweise verkehrsberuhigt sind, finden Sie zahlreiche Restaurants. Teilweise werden ganze Gassen für den Autoverkehr gesperrt, damit die Restaurants ihre Tische hier aufstellen können. Das quirlige Leben spiegelt sich ebenfalls in vielen kleinen Lebensmittelgeschäften und Boutiqen wieder. Wenn jedoch der große Einkauf für die Grundversorgung ansteht kann man zwischen verschiedenen Supermärkten wählen. In 2,5 km Entfernung befindet sich ein guter Supermarkt für den täglichen Bedarf. Oder man fährt zum großen Supermarkt Famila, der eine hervorragende Fischtheke mit frischen Fischen aus dem Mittelmeer und Scampis aus dem Atlantik besitzt. Empfehlenswert ist auch das Lebensmittelgeschäft Jonical mit eigener Bäckerei in San Pietro, welches auch eine gute Wurst- und Käsetheke hat. Alle Geschäfte sind in wenigen Minuten mit dem Auto zu erreichen. Die ganz Sportlichen können für den Einkauf von Kleinigkeiten auch das Fahrrad benutzen. Zu diesem Zweck stehen 4 Fahrräder zur Verfügung.
Manduria ist vor allem durch die Landwitschaft geprägt. Die Stadt liegt eingebettet zwischen Weinfeldern, auf denen der bekannte Primitivo di Manduria angebaut wir. In den zahlreichen Cantinas können sie hervorragende Rot-, Weiß- und Roseweine kaufen. Dabei kann die Wahl auf einen 3 l Kanister mit hervorragendem Tischwein mit einem Preisniveau von 1,50 €/l fallen oder man entscheidet sich für einen Primitivo der DOC Qualität, welcher im Barrique 3 Jahre reifen durfte und dann die 0,7 l Flasche auch mal leicht über 20,- € kostet. Für Weinliebhaber ein Paradies, so lange ein Fahrer zur Verfügung steht, der nach der Weinprobe den Genießer wieder sicher nach Hause fährt. Denken Sie daran, dass in Italien die 0-Promille Grenze gilt. Wenn man abends im Restaurant den Weinkonsum erlebt (1 l Hauswein kostet ca. 3,50 €) fragt man sich, ob die Einheimischen jeden Polizisten persönlich kennen. Dann lieber das erstandene Fläschchen Primitivo in der Villa Felline im Olivenhain genießen.