Das Kutscherhaus , der ehemaligen königlichen Oberförsterei Rehhorst in Liebenwalde/ Kreuzbruch
Es war uns wichtig, alles Historische und Originale der RĂ€ume zu erhalten und sichtbar zu machen. Alte Baustoffe nachhaltig zu bewahren und somit ein natĂŒrliches Wohnklima zu schaffen, bzw. zu erhalten.
Die Dielen und die Treppe wurden abgeschliffen, bearbeitet, restauriert und geölt.
Im Bad, der ehemalige Stall des Kutschers, haben wir die Holzbalken, die von den Pferden rund angefressen wurden, gewollt in ihrer Form belassen, gebĂŒrstet und matt lackiert. Der historische ZiegelsteinfuĂboden wurde aufgenommen, der Boden isoliert, die Steine gesĂ€ubert und wieder neu verlegt.
Die neuen Fenster im gesamten Haus wurden den alten in Form und Farbe nachempfunden, mit etlichen Unterteilungen und selbstverstÀndlich mit Doppelverglasung und nach heutigen Standards.
Um mehr Tageslicht ins Haus zu bekommen, entfernten wir die WĂ€nde um den Kamin herum, tauschten das Wohnzimmerfenster in eine groĂe DoppelflĂŒgeltĂŒr und aus der ZimmertĂŒr, die in die KĂŒche fĂŒhrt, wurde eine GlastĂŒr.
Die meisten Möbel des Hauses wurden vor der Vernichtung gerettet und erhielten somit ein neues Leben. Aufwendig bearbeitet in vielen Arbeitsstunden wurde mit Farbe, Leim und Tricks, aus Altem Neues. GewissermaĂen entstand so das âCharmante Kutscherhausâ.
Unser Motto lautet: âNicht wegwerfen, sondern reparieren oder umgestalten.â
Weiter leben mit den Dingen, die Geschichten erzĂ€hlen könnten, wenn sie könnten. Zugleich eine Erinnerung an die Menschen, die sie einst besaĂen und mit ihnen lebten, sie einst geerbt, gekauft oder geschenkt bekommen haben, sie dann pflegten, putzten und benutzten und damit an all jene dachten, die sie vor ihnen besaĂen.
Und mit Ihnen als Gast entsteht die nĂ€chste Geschichte! Sitzend an Tisch und Stuhl, plaudernd mit der Familie oder vielleicht in Gedanken versunken auf dem Bett liegend, auf dem einstâŠâŠ
Alle Bilder im Haus sind von mir gemalt oder gezeichnet.