ĂĂŒĂerlich ist der Gesamt-Eindruck zu frieden stellend. Da es sich aber um eine Ferienwohnung handelt, fehlten dort vernĂŒnftige Messer zum Schneiden fĂŒr GemĂŒsse, Obst und Brot oder Brötchen. Das Kochgeschirr sah nicht besonders einladend aus. Zum Kaffee kochen gab es nur ein kleiner versiffter Espresso-Kocher, der fĂŒr die HerdgasflĂ€che viel zu klein ist. Wenn wir unsere Thermoskanne nicht dabei gehabt hĂ€tten, wĂ€re es recht umstĂ€ndlich geworden. Es fehlte also eine richtige Kaffeemaschine. Auch der Wasserocher ist viel zu klein (1 Person). GeschirrhandtĂŒcher mussten wir uns auch selbst kaufen, dafĂŒr war aber ein sehr vergammeltes HĂ€ndehandtuch zur Hand. Eine SchĂŒssel zum Anrichten eines Salates habe wir uns auch zusĂ€tzlich gekauft. Wenn wir das Gewusst hĂ€tten, wie spartanisch die KĂŒche eingerichtet ist, dann hĂ€tten wir uns eine Pension oder ein Hotelzimmer gemietet.
AuĂerdem wurde nicht beschrieben, dass der Zuweg (StraĂe?) fĂŒr nur ein Auto zubefahren ist und man höllig aufpassen muss, dass man nicht von der unbefestigten StraĂe abkommt. Auch die Kilometerangabe bis Lucca Zentrum ist falsch: es sind 14 km und keine 3 - bis 4 km. Aus der Anzeige ging nicht hervor, dass die kleine Villa in den Bergen liegt.
Simona war trotzdem freundlich und zuvorkommen, sollte sich aber mal ĂŒberlegen, ob sie wirklich in ihrer eigenen Ferienwohnung Urlaub machen wĂŒrde - ntĂŒrlich mit Selbstversorgung.
Aus familliĂ€ren GrĂŒnden mussten wir leider fĂŒnf Tage frĂŒher abreisen.