Wir, das waren 4 Erwachsene, haben 10 Tage im Oktober in der Villa von Luca verbracht. Das Haus ist eigentlich kein Haus, sondern ein Museum. Es ist einfach etwas Besonderes . Wir wurden von Armando herzlich begrĂŒĂt, der uns kurz im Haus eingewiesen hat und uns fĂŒr den Abend PlĂ€tze in einer Pizzeria reserviert hat. Luca haben wir leider nicht persönlich kennengelernt aber der schriftliche Kontakt lief immer gut, schnell und reibungslos. Alle Bitten wurden schnellsmöglich erledigt.
Der Garten ist riesig, wurde von uns aber nur selten benutzt, weil wir viel unterwegs waren. Da wir sehr viel GlĂŒck mit dem Wetter hatten, konnten wir fast jeden Morgen noch drauĂen frĂŒhstĂŒcken.
Die Villa ist aufgeteilt, der vordere Teil ist fĂŒr FeriengĂ€ste. Der hintere Teil wird von Luca und Familie als Feriendomizil benutzt. In unserem Fall, von seiner Tochter ĂŒber das Wochenende, was aber ĂŒberhaupt nicht störend war.
Die Zimmer sind groĂ und mit alten Malereien an Decken und WĂ€nden versehen und mit allerlei alten Möbeln ausgestattet, so dass das GefĂŒhl eines Museums aufkommt. Im 1. Stock ist das groĂe Schlafzimmer. Es hat einen Balkon zum Garten und einen herrlichen Blick bis zu den Bergen. Die beiden anderen Zimmer liegen hintereinander und so kann das hintere Zimmer nur durch das vordere betreten werden. Betten /Matratzen waren gut und die SchrĂ€nke gut belĂŒftet, sodass man gerne seine Kleider darin aufhĂ€ngt.
BĂ€der sind speziell. Das kleine Duschbad ist auf dem ersten Treppenabsatz und ist ausgefĂŒllt mit Dusche, kleinem Waschbecken und WC. Das Badewanne Bad ist etwas luftiger, auch auf einem Treppenabsatz eingerichtet mit sehr hohen WĂ€nden. Aber beide BĂ€der haben natĂŒrlich TĂŒren.
Im Erdgeschoss sind 2 Wohnzimmer, eine KĂŒche, an der ein kleines Esszimmer angeschlossen ist . Die Wohnzimmer haben wir nicht genutzt. Die KĂŒche ist funktional aber ohne Schnick schnack. Der neue groĂe Gasherd und die SpĂŒlmaschine sind sehr praktisch. Teller, Wasser GlĂ€ser, Töpfe, MĂŒslischalen waren genug da aber WeinglĂ€ser nur 4. Auch die AblageflĂ€che ist sehr klein und es gibt kein Schrank zur Aufbewahrung. Ebenso wĂ€re das Esszimmer fĂŒr 7-8 wirklich sehr klein. Man kann den Tisch zwar mit Einlegböden vergröĂern, aber dann kann man dort nicht mehr laufen.
Da wir aber nur zu 4. waren ging alles gut. Wir haben uns wirklich wohlgefĂŒhlt. Invorio liegt wirklich sehr gĂŒnstig fĂŒr allerlei AusflĂŒge und alles was man braucht ist in der NĂ€he. Es war wie eine Reise in eine andere Zeit.