Unsere Verbindung zu Terracina reicht weit zurück. Meine Mutter war in den späten 1950er‑Jahren mit einem Neapolitaner verlobt, und meine Großeltern suchten damals einen Ort, an dem sich die deutsche Familie treffen und gemeinsame Zeit verbringen konnte. Auf ihren Flitterwochen nach dem Krieg entdeckten sie Terracina – und verliebten sich sofort in die Landschaft, das Meer und die herzliche Atmosphäre.
Aus dieser Begeisterung heraus entstand schließlich unser Haus, das mein Großvater in den 1960er‑Jahren eigenhändig baute und das heute in dritter Generation in Familienhand ist.
Was uns bis heute an diesem Ort fasziniert, ist die besondere Kombination aus Ruhe, Natur und italienischem Lebensgefühl. Die Terrasse mit Blick auf die Bucht und die vorbeiziehenden Fischerboote ist für mich einer der schönsten Plätze überhaupt – besonders bei Sonnenuntergang. Dazu kommen das hervorragende Essen, die nahen Strände und die Lage oberhalb der malerischen Altstadt, die meine Familie seit Jahrzehnten schätzt.
Ein weiteres Highlight ist die Olivenernte, die alle zwei Jahre stattfindet. Aus den Früchten unserer eigenen Olivenbäume produzieren wir unser eigenes Olivenöl – ein echtes Familienritual. Auch Zitronen, Orangen, Feigen und frische Kräuter aus dem Garten wandern direkt auf den Esstisch und dürfen selbstverständlich von allen Gästen genutzt werden.
Terracina ist für uns nicht nur ein Urlaubsort, sondern ein Stück Familiengeschichte, das wir gerne mit anderen teilen.