Herbst in Meta
Bewertung wurde gespeichert: 2. Januar 2011
Reisezeitraum: Oktober 2010
Wir (40, 42, 15 und 17) verbrachten einen 10-tägigen Urlaub vom 13. -22.10.2010 bei Luigi in Meta, einem Vorort von Sorrent.Nach gründlichen Recherchen bzgl. der Umgebung und unseres knappen Budgets hatten wir uns für dieses Domizil entschieden und wurden nicht enttäuscht.Ein frdl. Kontakt auf Englisch mit dem Vermieter ging der Reise voraus. Das alte Haus mit Ferienwohnungen liegt so zentral, dabei ruhig, dass wir es bei der Anreise fast übersehen hatten - Die Wohnung war etwas anders als beschrieben, aber o.k. und sauber. Etwas knapp erschien die Küchenausstattung, auch die Stromversorgung beim Kochen war nicht optimal. Das Trinkwasser war stark gechlort. Aber Meta bietet alles zur Selbstversorgung, ist nur wenige Minuten von einer Art S-Bahn entfernt, die alle 30 Minuten fährt, preiswert ist und mit der sich die meisten Ziele wie Pompeji, Neapel, Sorrent gut erreichen lassen. Zusätzlich den Bus (möglichst ab Sorrent!) braucht man, um Amalfi oder den Vesuv zu erreichen.Kulinarisch hat uns in Meta am meisten der kleine Bäcker nur wenige Schritte nach links begeistert, aber auch die tolle Konditorei an der Hauptstraße.Das von Luigi empfohlene Restaurant haben wir aus Zeitmangel nicht probiert.An Meta besonders interessant ist, das es kein ausgesprochener Touristenort ist, aber man Sorrent, welches wiederum viele Touristen anzieht, in kurzer Zeit erreichen kann. Man benötigt kein Auto, um die Umgebung zu erkunden!Wir haben in 10 Tagen 2x Pompeji besucht (einmal reicht nicht), einmal Capri (sehr teuer), 1x Amalfi (atemberaubende Busfahrt, nichts für schwache Nerven, wunderbare Aussicht), mehrmals Sorrent, 1x den Vesuv (Shuttlebus nötig) und 1x Neapel, wo wir das Archäolog. Museum mit der Pompeji-Ausstellung empfehlen können. Das Wetter war gut, meist Temp. um 18 - 23°, aber wenn es regnete, dann richtig.Alles war grün und blühte üppig, während wir in Deutschland schon kaltes Herbstwetter hatten...Es stehen an allen Straßen Citrusbäume, die zum pflücken reizen - wäre nur der Arm länger...Auch vom Fenster der FEwo konnte man welche sehen, ebenso wie viele Katzen und kleine Eidechsen.Den Garten/Balkon/Terrasse von Luigi konnte man leider nicht betreten bzw. scheinbar nur von anderen Wohnungen aus. Luigi selbst war sehr hilfsbereit und freundlich, sprach gutes Englisch, aber für uns wegen des Dialekts manchmal schwer zu verstehen - wir vermutlich auch für ihn...Wir empfehlen die Unterkunft trotz ihrer kleinen Mängel und würden gerne wiederkommen!
Empfohlen für:
Frauencliquen,
Urlauber ohne Auto,
Kulturinteressierte,
Familien mit Teenagern
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