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Schön Wohnen in Middelburg
Im „kleinen Stör“ am Fischmarkt wurden früher die Standgebühren der Fischhändler eingetrieben, das erzählten uns die Heyses. Und wer dieses kleine, feine Haus betritt, fühlt sich tatsächlich in eine andere Zeit versetzt, auch wenn am Fischmarkt schon längst keine Fische mehr gehandelt werden: Die Einrichtung besteht zum größten Teil aus sorgfältig zusammengestellten Antiquitäten, so dass man sich schnell zu Hause fühlt und es sich bei schlechtem Wetter auch gut vor dem Kamin gemütlich machen kann - hierzu gleich ein Tipp: Nehmen Sie nicht das Holz von der Tankstelle, sondern das etwa trockenere aus dem Supermarkt!
Bei all dem muss man auf den Komfort einer modernen Kochzeile und eines ebensolchen Bades nicht verzichten. Insgesamt sind die Räume zwar nicht groß, aber komfortabel, gepflegt und sauber. Das Häuschen – und das Wohlbefinden der Mieter – liegen den Besitzern eben am Herzen. Man ist freundlich und hilfsbereit, lässt sich aber ansonsten (gegenseitig) in Ruhe.
Als altes Haus liegt „der kleine Stör“ in der Altstadt von Middelburg, und zwar an deren Rand. Vom Schlafzimmer aus überblickt man den altertümlichen, etwas verschlafenen Fischmarkt, dahinter eine wenig befahrene Straße (die nachts ruhig ist und ansonsten die Anreise enorm erleichtert, weil man nicht in die mitunter enge Altstadt hineinfahren muss). Hinter der Straße blitzt der Seitenarm eines Kanals; Wasser ist also auch in der Nähe.
Zum Strand allerdings muss man fahren; bequem ist es mit dem Auto, doch die Strecken können auch mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Wir hatten den Eindruck, dass der Bus nach Westkapelle auch nicht länger unterwegs war als wir mit dem PKW. Wer das eigene Auto benutzt, sollte übrigens damit rechnen, dass auf Zeeland viele (die meisten?) Parkmöglichkeiten gebührenpflichtig sind. Das gilt ganz besonders in Middelburg und an den „Hot Spots“ am Strand.
Auch bei unserem zweiten Besuch haben wir den Aufenthalt sehr genossen – ebenso wie das „Durchprobieren“ der von Dünen gesäumten Strände und das Essen im „De Vriendschap“ am Markt. In diesem Zusammenhang noch ein Tipp: Viele, aber nicht alle Niederländer sprechen sehr gut Deutsch. Die freundliche Anfrage, ob das Gegenüber Deutsch oder Englisch spricht, öffnet daher so manche Tür, genau so ein wenig Niederländisch…
In diesem Sinne: Hartelijk dank voor de vriendelijk gastvrijheid!
Empfohlen für:
Urlauber ohne Auto,
Kulturinteressierte
Vermieter-Kommentar: We were very pleased to have these guests stay with us.
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