Tokio

Das bin ich!

Als der Kanadier Scott McCaskie im Jahr 2001 seinen neuen Job in Tokio antrat, war es klar, dass er diesen Ort nicht so bald wieder verlassen würde. Er erzählt: "Ich fühlte mich wie zu Hause und empfand von Anfang an die Lebensqualität hier als wesentlich hochwertiger. Ich lernte in der Zeit meine Frau kennen und unsere Kinder kamen hier zur Welt. Damit wurde diese große Stadt zu meiner neuen Heimat." Scott arbeitete jahrelang für eine Firma, welche Expatriates dabei unterstützt, Umzüge von einem Ende der Welt zum anderen zu bewältigen. Durch diese Arbeit lernte er sehr viel über den Immobilienmarkt in Tokio. Er erkannte, was alles auf einen Ausländer bei der Suche nach einer Wohnung zukommt, wenn er in einer neuen Stadt arbeiten will. "Für mich war es ganz natürlich, mich auf die kurzfristige Vermietung von Wohnungen zu konzentrieren und dabei meine bereits gemachten Erfahrungen zu nutzen. Die Geschäftsidee erwies sich als ein Hit. Inzwischen ist die Nachfrage nach kurzfristigen Vermietungen weiter gestiegen. Ich konnte als zweiten Mann für meine Firma den Australier Peter Elliot anheuern. Er lebt ebenfalls hier in Tokio. Peter fungiert als meine rechte Hand und betreibt einen Concierge-Service für die Kunden." Scott meint abschließend: "Mit meinem Apartment kann ich wesentlich mehr bieten als die traditionellen Hotels in Tokio, welche in der Regel nur über winzige Zimmer verfügen: Platz, Privatsphäre, eine Privatküche, eine Terrasse und das Gefühl, eine Zeit wirklich in dieser Stadt zu leben."


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Wo bin ich?

Wer kennt nicht den berühmten Tsukiji-Fischmarkt in Tokio? Die meisten Touristen müssen sehr früh aufstehen, um sich mit dem Taxi zu dieser kulinarischen Destination zu begeben. Der Platz ist unter anderem für die unzähligen schönen Restaurants und Lebensmittelgeschäfte in der näheren Umgebung bekannt. Wer für die japanischen Küchengeräte schwärmt, der sollte zum Einkaufen durch die Straßen rund um den Fischmarkt bummeln. Hier findet man zum Beispiel die typischen Keramikgefäße japanischer Künstler und handgemachte Holzlöffel. Wenn Sie in dem schönen und geräumigen Apartment von Scott logieren, dann erreichen Sie den weltberühmten Fischmarkt mit seiner schönen Umgebung innerhalb von zehn Minuten zu Fuß. Die Drei-Zimmer-Wohnung von Scott befindet sich in einem der drei stattlichen Tokyo Tower Apartmenthäuser mit Blick auf die zauberhafte Bucht von Tokio. Man kann auf die Stadt blicken und sogar in weiter Ferne den den Fujisan sehen. "Ich kaufte die Wohnung im Jahr 2007 und renovierte sie komplett im Jahr 2013." erzählt Scott. Wenn die Olympischen Spiele im Jahr 2020 hierher kommen, dann hat dieses Apartment eine Terrasse, von welcher aus der ganze Ort überblickt werden kann. Dann wird sie eine der begehrtesten Wohnungen in Tokio sein. Der Bahnhof Kachidoki ist nur fünf Minuten von der Wohnung entfernt. Das ist bequem für die Besucher, die mit der U-Bahn den Rest der Stadt erkunden möchten. Die beliebte Ginza, ein als Hauptgeschäfts- und Vergnügungsviertel Tokios bekannter Stadtteil, ist in nur 20 Minuten zu Fuß von der Wohnung zu erreichen.


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Lieblingsorte in der Nachbarschaft

Scott führt uns in die Nähe der Tsukishima Street zu einer Reihe von preiswerten Restaurants. Hier kann man die beliebten Monja probieren. Monja sind eine Art typisch japanischer Pfannkuchen mit feinen Kohlstreifen. Scott erzählt uns lachend, dass dieses Gericht vielleicht nicht sehr appetitlich aussieht, aber auf eine herrlich verdrehte Art und Weise total lecker schmeckt. Die Straße mit den vielen Restaurants ist unter Touristen nicht sehr bekannt und wird eher von Einheimischen frequentiert. Wenn Sie diese Lokale besuchen, erleben Sie eine fast hundertprozentig authentisch japanische Bewirtung. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, welches der vielen Monja-Restaurants Sie für Ihren Besuch auswählen. Sie erleben überall diese ganz spezielle Atmosphäre. Was auf dem glühend heißen Ofen direkt vor Ihrer Nase zubereitet wird, ist von bester Qualität. Das ist echt Japanisch.

Möchten Sie mehr darüber erfahren oder die leckeren Pfannkuchen selber nachkochen? Der korrekte Name des Gerichts ist Monjayaki. Es stammt ursprünglich aus Tokio und ist im ganzen Kantō Distrikt sehr beliebt. Haben Sie zu Hause einen Teppanyaki oder eine gute Bratpfanne, dann ist es ganz einfach, Monjayaki selber zu braten. Sie benötigen außerdem einen festen Spatel, mit welchem die Zutaten auf dem Teppanyaki oder in der Pfanne ständig gewendet und umgerührt werden müssen.


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Zutaten für 2 Personen:

500 ml Dashi-Brühe oder Gemüsebrühe
5 Esslöffel Mehl
4 Esslöffel Okonomiyaki Sauce oder Worcestersauce
400g Weißkohl, in feine Streifen geschnitten
4 Esslöffel gekochte Maiskörner
100g Garnelen
2 EL Mayonnaise
Pflanzenöl zum Braten


Mischen Sie die Brühe mit dem Mehl in einer separaten Schüssel. Fügen Sie dann die restlichen Zutaten hinzu. Die Bratpfanne wird kräftig erhitzt und mit ein wenig Öl eingepinselt. Fischen Sie die festen Bestandteile der Mischung aus der Schüssel und bilden Sie mit diesen einen Kreis in der Pfanne. In die Mitte des Kreises werden die flüssigen Bestandteile gegossen. Sobald der Teig beginnt, auszubacken, mischen Sie das Gemüse und die Garnelen unter ständigem Wenden gut durch. Braten Sie es so lange, bis es eine schöne goldbraune Farbe erhält. Verdrehen Sie es zu einem Wirbel und servieren Sie es noch dampfend direkt mit dem Spatel auf den Teller. Wer die Monja noch etwas aufpeppen möchte, kann dazu eine Schüssel mit Sojasauce und frisch gehacktem Chili servieren.

 


Der WOW-Faktor

"Man fühlt sich in einer riesigen Hauptstadt wie Tokio tatsächlich wie zu Hause. Das ist wirklich ein einzigartiges Gefühl." meint Scott. Auf den Markt gehen. Aperitifs mit einem kalten japanischen Bier auf der eigenen Terrasse genießen - und das mit einem unbeschreiblichen Ausblick auf die Bucht von Tokio und den Fujisan. So etwas gibt es in keinem Hotel!


Das muss unbedingt in den Koffer

Vergessen Sie Ihre Sonnenbrille nicht, damit Sie bei gutem Wetter die herrliche Sonne auf der Terrasse der Wohnung genießen können. Stahlblauer Himmel, der sich in der funkelnden Bucht von Tokio spiegelt. Noch nie sah die Skyline der Stadt so sexy aus!