Mahé – die größte aller Inseln



Mit dem Flieger geht es mit Ethiopien Airlines von Frankfurt via Addis Abeba nach Mahé auf die Seychellen. Mahé ist die größte der 115 Inseln und hat einiges zu bieten. Am besten mietet man sich ein Auto und erkundet die Insel für ein paar Tage. Dabei darf ein Besuch in der Hauptstadt Victoria nicht fehlen. Mit 30.000 Einwohnern ist sie die kleinste Hauptstadt der Welt und hat nur eine Ampel.

Victoria, Seychellen

Am lebendigsten ist die Stadt am Samstagmorgen auf dem Markt. Zum Mittagessen sollte man einmal in das Restaurant „Jardin du Roi“ gehen. Der Weg dahin ist ein bisschen schwer zu finden, aber das Suchen lohnt sich. Für einen kleinen Eintrittspreis sieht man zuerst im Gewürzgarten wie ein Muskatnussbaum aussieht und wo im wahrsten Sinne des Wortes der Pfeffer wächst. Dazu gibt es eine wunderbare Aussicht, da der Spice Garden etwas erhöht am Berg liegt.

Aussicht aus Spice Garden

Danach muss man sich ein typisches kreolisches Gericht auf der Terrasse schmecken lassen. Goldenapple, Mango, Papaya, grüne Banane in Kokosmilch. Dazu Chopfish mit einer Ingwer-Knoblauch-Marinade, Chicken-Curry und Reis. Auf Mahé gibt es 25 verschiedene Bananen-Sorten und es ist üblich unreifes Obst als Gemüse zu verarbeiten und in den Kochtopf zu werden. Das Essen ist auf der ganzen Insel wirklich köstlich.

Essen auf den Seychellen

Die schönsten Strände befinden sich im Süden der Insel, beispielsweise Petite Anse und die Police Bay. Hier findet man alles, was man auf einem Postkartenmotiv sieht – türkisblaues Meer, weißer Sand und Palmen en mass. Ein Traum. Ein unvergessliches Abendessen hatte ich auf Mahé im Restaurant „Au Jardin d’Épices“.

Jardin du Roi: http://www.seychellen.com/urlaub/le-jardin-du-roi-spicegarden

Au Jardin d’Épice: http://www.banyantree.com/de/em-seychelles/au-jardin-depices

Aussicht über die Insel




La Digue – mit dem Ochsentaxi zum Traumstrand

Am Inter Island Quay am Hafen von Victoria legen die Boote nach La Digue und Praslin ab. Bei meiner Ankunft, nach 90 Minuten auf dem Boot, in La Digue habe ich mich als erstes auf den Drahtesel geschwungen und bin durch das l’Union Estate gefahren. Hier kommen einen keine Autos entgegen, sondern Ochsenkarren, die auch als Taxen fungieren. Der Weg führt durch die schattige Kokosnussplantage.

Palmen auf den Seychellen

Ich rieche den süßlichen Duft der Orchideen, ich sehe die Sonne zwischen den Palmblättern durchscheinen, höre den Gesang des Fairy Tern, dem Nationalvogel der Seychellen und lerne viel über die Kokosnuss.

Kokosnussproduktion auf den Seychellen

Auf der Farm L'Union Estate sieht man immer noch, wie früher mit dem Ochsen das Kokosnussöl produziert und Vanille angebaut wurde. Eine entzückende Zeitreise.

Traumstrand auf den Seychellen

Was man sich auf La Digue auch auf keinen Fall entgehen lassen darf – den Anse Source d’Argent. Dieser Strand verschlägt einem die Sprache, vor allem am Abend, wenn die Sonne die großen Granitfelsen in ein wunderschönes Licht taucht. Ich konnte es nicht lassen und musste einmal gegen die Felsen klopfen um sicher zu gehen, dass sie echt sind. Der ganze Strand gleicht einer wunderschönen Filmkulisse.

Anse Source auf den Seychellen




Praslin – Märchenwälder und Traumstrände

Wer auf der Insel Praslin war und nicht im Vallée de Mai, der hat wirklich was verpasst. Der Ort ist genauso magisch wie der Anse Source d’Argent auf La Digue. Nur hier ist es kein Traumstrand sondern ein verwunschener Märchenwald aus Palmen. Die Insel ist fast komplett von tropischem Urwald bedeckt und vor allem im Vallée de Mai wächst die Coco de Mer, die weltweit größte Kokosnussart. Von ihr gibt es weibliche und männliche Pflanzen. Der Blütenstand der männlichen Palmen sieht aus wie ein meterlanger Penis und der Samen der weiblichen Palmen gleicht einem Frauen-Schoß.

Palmengarten auf den Seychellen

Es ist beeindruckend durch den Märchenwald mit den 5.000 Meeresnusspalmen zu laufen und sich die Geschichte der Palme erzählen zu lassen. Bis zu 400 Jahre kann sie alt werden. Aber bitte nicht die Gehwege verlassen. Sonst kann man schnell eines der 150 Opfer werden, die von einer Kokosnuss erschlagen werden, bei einer Nuss, die bis zu 20 Kilogramm wiegt.

Valee de Mai, Seychellen

Nach dem Spaziergang stärkt man sich am besten im Restaurant „Le BonBon Plume“. Hier gibt es traditionelle, kreolische Gerichte, leckere Fruchtsäfte oder Kokosnussmilch und eine wunderschöne Aussicht. Das Gebäude ist nur aus natürlichen Materialien gebaut und nur wenige Meter vom wunderschönen Strand Anse Lazio entfernt. Meine Füße stecken beim Essen im kühlen Sand und ich kann danach direkt ins Meer springen. Ich übertreibe auch wirklich nicht wenn ich behaupte, dass der Anse Lazio zu den schönsten Stränden der Welt gehört. Ich vergesse diesen Strand schon allein deshalb nicht, weil ich hier zum ersten Mal in meinem Leben schnorcheln war. Das Wasser ist kristallklar und immer wieder kommt ein bunter Fisch vorbei geschwommen. Doch ehrlich gesagt kann man sich hier gar nicht entscheiden, ob man sich die wunderschöne Wasserwelt anschauen soll oder lieber den wunderschönen Puderstrand mit den Palmen. Wenn man einmal eine Nacht am Strand schlafen möchte, dann ist das der perfekte Ort!

Le BonBon Plume: http://www.seychellen.com/urlaub/bonbon-plume

Vallée de Mai: http://whc.unesco.org/en/list/261


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