New York: Manhattan, Brooklyn und Queens

 

Auf den Straßen New Yorks begegnen einem hunderte Geschichten und auf einem Spaziergang durch New York bekommt man immer das Gefühl durch verschiedene Welten zu laufen. Hier ein Überblick über die verschiedenen Stadtviertel


Manhattan: Uptown, Midtown & Downtown

Neben dem Begriff „Schmelztiegel“ und der Geschichte, in der der Tellerwäscher zum Millio-när wird, fällt einem direkt New Yorks Skyline ein, wenn man an die Ikone unter den Metropolen denkt. Doch ist längst nicht die ganze Stadt voller Skyscraper, sondern nur der Süden des zentralen Bezirks der Stadt: Manhattan. Von Nord nach Süd in Uptown, Midtown und Downtown unterteilt, findet man hier schachbrettartig angelegt nicht nur den Financial District und den wunderschönen Central Park als entspannte Oase inmitten der hektischen Großstadt, sondern auch die berühmtesten Straßen New Yorks: den Broadway und den Times Square. Auch das Flatiron Building (so genannt, weil seine Form an ein Bügeleisen erinnert) und das Museum of Modern Art (MoMA), die Viertel SoHo und Chinatown sowie der frühere Ground Zero mit dem nun höchsten Gebäude der USA, dem One World Trade Center, befinden sich in Manhattan.

Für Manhattan alleine sollte man also am besten mindestens zwei Tage einplanen, vor allem wenn einem auch die touristischen Klassiker wichtig sind, bei denen man immer mit zusätzlicher Wartezeit rechnen sollte. Tatsächlich kann man allerdings auch einen kompletten Tag alleine im MoMA und dem Central Park verbringen, was ich guten Gewissens auch als Kontrast zu den bestimmt wahnwitzig mit To-dos gefüllten übrigen Tagen eines jeden New York-Trips empfehlen kann.

NYC Chinatown

Meine weiteren Manhattan Tipps:

The Highline: Eine stillgelegte Hochbahntrasse über den Straßen Chelseas. Teilweise bepflanzt oder von Künstlern mit Skulpturen und Installationen bebaut, bietet sich nicht nur ein ganz anderes Gefühl als auf den belebten Straßen, sondern auch ein ganz anderer Blick auf ebendiese. Die Highline führt auf einer Länge von 2,33 Kilometern vom Meatpacking District quer durch Chelsea. Unterhalb der Highline haben sich zahllose Kreative angesiedelt, finden sich Galerien, Modegeschäfte und Kunstbuchhandlungen.


NYC The Highline in Chelsea

Top of the Rock: Von der Aussichtsplattform der höchsten Etage des Rockefeller Centers einmal den Blick über New York genießen. Mehr muss man dazu nicht sagen.

NYC Top of the Rock

 

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Brooklyn: Von Greenpoint bis nach Coney Island

Brooklyn ist New Yorks bevölkerungsreichster Bezirk und gleichzeitig auch der abwechslungsreichste. Über die Brooklyn Bridge kann man vom südlichen Ende Manhattans bis nach Brooklyn laufen und landet dabei auf der linken Seite im Stadtteil DUMBO (abgekürzt für Down Under the Manhattan Bridge Overpass, zu dt.: „Unter der Manhattan-Bridge-Überführung“), einem Kreativ-Hotspot der Stadt, oder geradezu in Brooklyn Heights, Cobble Hill und Carroll Gardens, den eher gut betuchten Vierteln Brooklyns. Weiter nördlich verbindet auf Höhe des East River Park die Williamsburg Bridge Manhatten mit Williamsburg, dem ehemaligen Arbeiterviertel Brooklyns, das nun von der jungen Kreativschicht bewohnt wird und zum Inbegriff des Hipster-Lifestyles wurde.


NYC Blick von der Brooklyn Bridge

 

NYC Kulturenvielfalt in Brooklyn

 

Meine Tipps für Brooklyn:


Beacon’s Closet: Für mich der unerreicht beste Second-Hand-Shop aller Zeiten. Wunderbare Vintage-Stücke, gute Qualität und absolut bezahlbare Preise. Zwischen 20er-Jahre-Glam und 80er-Jahre-Neon-Grauen gibt es alles.

Coney Island: Mit dem F-, N- oder Q-Train fährt man bequem bis fast an die Uferpromenade und findet sich in einer komplett anderen Welt wieder. Im Sommer befindet sich hier ein großer Jahrmarkt, im Winter kann man am menschenleeren Strand entlang spazieren. In beiden Varianten lohnt sich ein Ausflug definitiv.

NYC Coney Island

 

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Queens: die größte ethnische Bandbreite und der größte Bezirk von NYC

Flächenmäßig der größte Bezirk und mit Einwohnern aus über 100 Herkunftsländern der Melting Pot im Melting Pot. Hier gibt es 99 Cent-Shops genauso wie kleine Stadthäuser und kulinarisch kann man von griechischen Tavernen über lateinamerikanische Küche und asiatische Köstlichkeiten bis zu irischen Pubs alles finden, was das Herz begehrt. Was die wenigs-ten wissen: Das Chinatown in Queens ist tatsächlich größer als das in Manhattan, nur weitaus weniger bekannt! Long Island City mit Blick auf Manhattans Skyline ist der aufstrebende Bezirk für Künstler und vermutlich DER neue Anlaufpunkt, wenn die Preise in Williamsburg die Schallgrenze durchbrechen.

Meine Tipps für Queens:

MoMA PS1: Bekannt für sein Engagement für experimentelle Kunst, wie auch für das „International and National Project“, das seit der Eröffnung 1976 jährlich stattfindet, versteht sich das MoMA PS1 eher als Ausstellungs- und Förderfläche denn als Kunstsammlung. Auch erwähnenswert ist der wunderbare Buchladen im Foyer.


NYC MOMA PS1

7-Train: Auch „Living Heritage Train“ genannt, fährt die Linie 7 auf sieben Meilen quer durch Queens. Zwischendrin einfach immer mal wieder aussteigen und eintauchen in die verschiedenen Kulturkreise. So kann man indische Sari-Shops besuchen, spanisches Theater und irische Pubkultur erleben und wieder ein paar Stops weiter in kolumbianischen Nachtclubs tanzen oder chinesische Wochenmärkte bestaunen.

NYC 7 Trains Queens


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