Ein Traumurlaub auf Bali - die Insel der Götter



Der Geruch von Räucherstäbchen macht sich in der Nase breit, die Ohren lauschen der traditionellen indonesischen Musik, und wohin man auch schaut, überall stehen Palmen: Willkommen auf Bali, der Insel der Götter. Einem Paradies, das entdeckt werden will und eine Insel, die jeden innerhalb von Sekunden in ihren Bann zieht.

Bali steht für vieles, aber ganz besonders für drei Dinge, die den Urlaub unvergesslich machen: Strände, Wellness und Spiritualität. Mit diesen drei Bausteinen, hatte ich den perfekten Mix für meinen Traumurlaub.

Sonnenuntergang auf Bali




Traumstrände auf Bali

Bali ist das Surfmekka des asiatischen Kontinents: endlose Strände, faszinierende Korallenriffe und perfekte Wellen. All diese Dinge gibt es hier wie Sand am Meer und genau deswegen darf eine Surfstunde auf der Insel nicht fehlen. Auf Bali gibt es sowohl für Vollprofis als auch für blutige Anfänger den richtigen Strand. Trotzdem: um die richtigen Wellen für das richtige Level zu finden, bedarf es einiger Übung oder einer gewissen Liebe zum Detail. Für alle Nichtsurfer steht fest: einfach in die Sonne legen und vom wundervollen Anblick den Atem nehmen lassen!

Wie ein perfekter Strandtag auf Bali aussieht? Beginnen sollte er auf jeden Fall mit dem Ausleihen einer Sonnenliege. Die kosten im Schnitt 4 € für den ganzen Tag und damit wird nicht nur für einen gemütlichen Platz im Sand gesorgt, sondern auch noch für die Sicherheit, dass die Beachboys auf die Sachen aufpassen. Die Beachboys freuen sich übrigens auch immer, wenn Sie Touristen bei einem kühlen Bintang, dem indonesischen Bier, ihre Geschichten erzählen können: von Reisen in die Heimatländer der Touristen auf Bali, von ihren Freunden auf der ganzen Welt und von dem Leben am Strand. Außerdem sind Beachboys die wohl besten Surflehrer der Welt und bieten fast alle eigene Surfstunden an, denn wer könnte besser surfen, als diejenigen, die jeden Tag am Strand verbringen?

Mein absoluter Lieblingsstrand ist der Double 66, der zwischen Seminyak und Legian liegt. Hier brechen die perfekten Wellen, am Strand wird frisches indonesisches Essen verkauft und die zahlreichen Frauen, die Massagen anbieten, verstehen wirklich was von ihrem Handwerk: Für unter 10 € kann man sich hier unter der wärmenden Sonne massieren lassen – was für ein Luxus! Klingt nicht schlecht, oder?

Der Strand von Seminyak




Mit dem Roller auf Strandcheck über die Insel

Allerdings, wer nur den einen Strand auf Bali sieht, der kennt die Insel nicht. Mit dem Roller geht es von Seminyak, Legian oder Kuta Richtung Uluwatu. Die Fahrt dauert ca. 30-40 Minuten, ist allerdings absolut faszinierend.

Einen Roller gibt es auf Bali an fast jeder Ecke zum Mieten. Dennoch gibt es hier ein paar Dinge zu beachten: Roller, die keinen Versicherungsschein im Sitz haben, sollten auf gar keinen Fall gemietet werden! Es ist auch immer ratsam sich die Nummer vom Vermieter zu notieren und vorher abzuklären, was passiert und vor allem wer dafür haftet, wenn es zu einem Platten oder zu anderen Schäden kommt. Meist müssen kleine Schäden selbst repariert werden. Preise variieren stark von Vermieter zu Vermieter und sollten für einen Tag nie die 10 € Grenze überschreiten.

Uluwatu Strand auf Bali

Mit dem Roller geht es dann zum Strandcheck über die Insel und zunächst nach Uluwatu: kurvige Straßen, gesäumt von Reisfeldern, Palmen und saftiggrünen Wiesen bieten dabei das perfekte Panorama. Nach einer Tour durch den Uluwatu Tempel, der von Affen beherrscht wird und eine atemberaubende Sicht über die wilde Strömung von Uluwatus Gewässern bietet, geht es Richtung Uluwatu Village. Seit Jahren leben auf dem Uluwatu Tempel die Langschwanzmakaken, eine Affenart, die es faustdick hinter den Ohren hat. Hier sollte auf jeden Fall auf alle Wertgegenstände aufgepasst werden: Brille abnehmen, Ohrringe raus und Armbänder ab, dann ist eigentlich alles sicher und sollte trotzdem mal eine Haarspange von den frechen Affen geklaut werden, dann kann diese einfach gegen eine Tüte Chips oder gegen Bananen getauscht werden. Am Eingang des Uluwatu Tempels bekommt jeder Besucher, sobald er oder sie den Eintritt gezahlt hat, einen Sarong (ein Tuch, das ihr um die Hüften legt) und ein Gebetstuch (das kommt über den Sarong) – diese beiden Dinge sollten auf jeden Fall im Tempel getragen werden!

Traditionelle Zeremonie auf Bali

Uluwatu, das kleine Surferdorf, hat sich im Laufe der Zeit immer weiter ausgebreitet und nimmt jetzt ganze Felsvorsprünge ein. Entlang der Felsen haben sich kleine Marktstände etabliert und das sogar auf mehreren Etagen. Ein schmaler, steiler Weg führt durch die Marktstände Richtung Bucht, die jeden atemlos macht: klares Wasser, Surfer, die weit draußen hohe Wellen reiten und die vielen kleinen Buchten, in denen man fast alleine liegen kann.

Ein perfekter Tag in Uluwatu endet in einem der vielen Cafés mitten in den Felsen, mit Blick auf die rote Sonne, die langsam im Meer versinkt und die Surfer, die sich die steile, improvisierte Treppe nach einem langen Tag in den hohen Wellen Uluwatus hinaufschleppen.

 

Nach den Stränden von Uluwatu, sollte auch die Gegend um Kuta erkundet werden. Canggu, ein Strand der ca. 20 Minuten nördlich von Kuta liegt, bietet die perfekte Kombination aus allen Dingen, die Bali als Insel der Götter so besonders macht: Felsen, die die Wellen brechen lassen, Reisfelder, die die Umgebung dominieren und der wohl schönste Tempel der Insel: der Tanah Lot Tempel. Dieser liegt weitere 20 Minuten nördlich von Canggu Strand entfernt und ist der einzige Wassertempel der Insel. Normalerweise ragt der Tempel wie eine Insel aus dem Wasser heraus. Dennoch, bei Ebbe und wenn das Wasser verschwindet, kann man ganz einfach zum Tempel spazieren und ihn von Nahem anschauen. Ich gehe hier am liebsten zum Sonnenuntergang hin, wo man die tollsten Fotos schießen kann!

Canggu Strand auf Bali




Verwöhnung pur auf Bali

Nach einem anstrengenden Tag im und am Meer hilft eins auf Bali ganz besonders gut: ein paar Stunden in einem der vielen Spas verbringen. Auf Bali kann man sie an jeder Ecke finden, die wunderbare Massagen, Maniküren und Pediküren anbieten. Mein Tipp hier, einen ganzen Tag dort verbringen: Angefangen mit einer Massage, über einer Earcandle, bei der eine Kerze das Ohr von Schmutz befreit, über Kosmetik, Hairspa bis hin zum Verschönern der durch die Flip Flops abgelatschten Füsse und vom Salzwasser mitgenommenen Fingernägel. Hier verfallen selbst die härtesten Männer dem Glamour einer echten Spa-Behandlung.

Mein Tipp: der Reborn Spa auf dem Sunset Road. In diesem Spa wird man unglaublich verwöhnt, bekommt die beste Massage, die man sich nur vorstellen kann und fühlt sich danach so, wie der Laden heißt: neugeboren. Der Reborn Spa hat sich auf balinesische Massagen spezialisiert. Dabei wird man mit warmem Öl sanft massiert und mit einer Kombination aus Akupressur, sanftem Stretchen von Gelenken und wohltuenden Bewegungen verwöhnt.




Ubud und Umgebung erleben

Bali ist bekannt als die Insel der Götter und wer die Spiritualität näher kennenlernen will, der macht sich auf in das spirituelle Mekka Ubud. Das im Zentrum der Insel gelegene Städtchen lockt zahlreiche Yogis, Bali-Liebhaber und weitere Touristen an, die fernab der Parties in Kuta und den Kurzzeittouristen aus Australien das ursprüngliche Bali kennenlernen wollen. Das ist das Bali, das von Ruhe beherrscht wird, in dem Menschen meditieren, Yoga machen und sich einfach einmal wieder auf sich selbst besinnen und mit sich selbst ins Reine kommen – fernab des Partytourismus im Süden der Insel.

Reisterrassen von Ubud auf Bali

Mit dem Fahrrad kommt man am besten durch Ubud, geht im Affenwald spazieren und erlebt das, was Julia Roberts schon im Film „Eat, Pray & Love“ begeisterte: sattgrüne Wälder, wilde Affen und ein Gefühl, das es so nur auf Bali gibt.

Bali-Ubud-Affenwald.jpg

Wer Lust hat die Umgebung zu erkunden, der mietet sich ein Auto und entdeckt die Reisfelder, Tempel und Vulkane, die nur unweit von Ubud liegen. Verpasst werden sollte dabei auf gar keinen Fall die Tagelalang Reisterrassen, die schon nach 10 Autominuten auf Besucher aus Ubud warten. Der Gunung Agung ist der höchste Punkt der Insel, was eine Fahrt dahin zu einem echten Erlebnis macht. Die Landschaft um den Vulkan herum ist bekannt für den Kaffeeanbau. Auf dem Weg nach oben kann spontan an einer der Plantagen angehalten und den Kaffeeanbau einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Meistens führen die Einheimischen die Besucher entlang der Kaffeepflanzen, zeigen Kakaobohnen, Gewürze und sogar die Luwak Katze, die „Hersteller“ des wohl teuersten Kaffees der Welt ist: dem Kopi Luwak. Den gibt es hier übrigens für ganz kleines Geld zu probieren und das sogar mit perfektem Ausblick über die umliegenden Reisterrassen.

Reisterrassen auf Bali

Von hier aus geht es weiter zum Gunung Agung. Balis spektakulären Vulkan. Viele Restaurants bieten hier All-you-can-eat-Lunch in bester Lage an. Wer das nicht will, der genießt den Augenblick für einen Moment und fährt dann weiter Richtung Pura Tirta Empul. Das ist einer der tausenden Tempel auf Bali mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Die Einheimischen kommen hier her, um sich traditionell waschen zu lassen und sich von den Sünden zu befreien. Mit einem Sarong bekleidet, kann man den Tempel erkunden und sich von dem ganz besonderen Gefühl packen lassen.

Gunung Agung auf Bali

Bali ist und bleibt ein faszinierendes Paradies. Es sind die herzlichen Menschen, die Friedlichkeit, die Spiritualität und die an jeder Ecke lauernden Schönheit, die die Insel ganz besonders machen. Zwei bis drei Wochen sind ein guter Anfang, um die Insel umfänglich kennenzulernen und dem Charme Balis in Nullkommanix zu verfallen.

Jetzt Ihre Traumvilla auf Bali finden >>