Freimarkt Bremen


Der Freimarkt in Bremen vom 16.10. - 01.11.2015



Bremer Freimarkt2_coypright DZT - Torsten Krüger_KLEIN.jpgJedes Jahr im Herbst heißt es in Bremen „Ischa Freimarkt“, was ins Hochdeutsche übersetzt so viel bedeutet wie „Ist ja Freimarkt“. Und das bereits seit nunmehr fast tausend Jahren. Das größte Volksfest in Norddeutschland und nach dem Oktoberfest in München und der Cannstatter Wasen in Stuttgart das drittgrößte seiner Art in Deutschland, gibt es bereits seit dem Jahr 1035. Alljährlich besuchen rund vier Millionen Besucher die Veranstaltung.

Jahrhunderte lang allerdings war der Freimarkt Bremen ein reiner Warenmarkt, erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts veränderte sich der Charakter hin zu einem Volksfest. Während die Veranstaltung Jahrhunderte lang in der Bremer Altstadt stattfand, wird seit 1934 auf der Bürgerweide zwischen Hauptbahnhof und der Stadthalle (heute offiziell ÖVB-Arena) gefeiert. Der Freimarkt Bremen bietet seinen Besuchern alles, was man heutzutage von einem großen Volksfest erwarten darf: zahlreich Fahrgeschäfte wie die „Wilde Maus“ und Looping-Achterbahnen sowie Fressbuden en masse. Spezialitäten auf dem Freimarkt in Bremen sind die dampfenden Schmalzkuchen, Fischbrötchen in allen erdenklichen Variationen und gebrannte Mandeln.

Im Bayern-Zelt, in dem traditionell die Neuzugänge des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen die Kapelle dirigieren müssen, geht vor allem am Abend die Post ab. Immer am zweiten Samstag steigt seit 1967 der große Freimarktsumzug von der Bremer Neustadt in die Innenstadt. Ähnlich wie beim Karneval werfen die teilnehmenden Gruppen Bonbons in die Menge.

Insider-Tipp:

Wem es auf dem großen Bremer Freimarkt auf der Bürgerweide zu laut und hektisch ist, der findet eine Alternative auf dem historischen Bremer Marktplatz. Zwischen Roland und Rathaus stehen lediglich ein paar kleine Fahrgeschäfte und Fressbuden. Die Strecke zwischen Bürgerweide und Altstadt kann man an den Wochenenden mit einer Museumsstraßenbahn zurücklegen.

Was Sie sonst in Bremen noch sehen sollten:

Die sehenswerte Innenstadt der altehrwürdigen Hansestadt mit dem Rathaus und dem Roland, seit 2004 Weltkulturerbe der UNESCO, ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Gleich neben dem Rathaus steht eine Skulptur der weltberühmten Bremer Stadtmusikanten. Und wenn man schon mal in Bremens Innenstadt ist, dann kann man auch gleich durch die Böttcherstraße flanieren und einen Bummel durch den Schnoor, Bremens ältestem Quartier, einplanen. Wer neben dem Amüsement auf dem Bremer Freimarkt noch ein wenig Kultur tanken will, der sollte dem nahe gelegenen Bremer Überseemuseum, der Kunsthalle an der „Kulturmeile Ostertor“ oder auch dem Science-Center Universum in der Nähe der Universität einen Besuch abstatten.

 

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Bild: © DZT - Torsten Krüger

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