Großer Preis von Ungarn


Der Große Preis von Ungarn vom 26.07.2015



Indy car racer with blurred backgroundDer Große Preis von Ungarn wurde erstmals 1936 ausgetragen. Seit 1986 ist er einer der Grand-Prix-Weltmeisterschaftsläufe und wird auf dem Hungaroring ausgefahren. Damit war die etwas mehr als vier Kilometer lange Rennstrecke erster Austragungsort eines Formel-1-Rennens in einem kommunistisch regierten Land. Die knapp zwanzig Kilometer von der ungarischen Hauptstadt Budapest entfernte Strecke gehört seither zum festen Bestandteil des Formel-1-Zirkus. Erster Triumphator bei den Formel 1-Läufen von Ungarn war der Brasilianer Nelson Piquet. Rekordsieger auf dem Formel 1-Ring bei Budapest ist der Brite Lewis Hamilton mit insgesamt vier Erfolgen. Zuletzt hatte der Weltmeister von 2008 auch bei der Hitzeschlacht 2013 die Nase vorn. Rekord-Weltmeister Michael Schumacher hat dagegen ‘nur‘ dreimal den Formel 1-Lauf von Ungarn gewinnen können. Die höchste je gemessene Durchschnittgeschwindigkeit bei der Formel 1 in Ungarn fuhr Schumacher bei seinem Sieg im Jahre 2004, als er seinen Ferrari mit durchschnittlich 192,802 km/h durch die 14 Kurven des Hungarorings in Mogyoród steuerte.

Auf den Geraden können die Formel 1-Piloten ihre Boliden sogar bis auf 320 km/h beschleunigen. Immerhin: den Streckenrekord auf der Formel 1-Piste bei Budapest hält der amtierende Weltmeister Sebastian Vettel, der im Jahr 2010 mit 1:18.773 Minuten die schnellste Runde aller Zeiten beim Großen Preis von Ungarn hinlegte. Bereits während des Rennens 2008 gaben die Verantwortlichen um Bernie Ecclestone bekannt, dass die Formel 1 bis mindestens 2016 auf der als sehr anspruchsvoll geltenden Strecke am Hungaroring gastieren wird. Im Zuge des Neubaus der Formel 1-Strecke bei Budapest im Jahr 1985 wurde auch ein Erlebnispark, der Hungaroring Adventure Park, errichtet.

Insider-Tipp:

Das berühmteste und sicherlich auch schönste von zahlreichen Thermalbädern in Budapest ist das Gellért-Bad, das gemeinsam mit dem altehrwürdigen Gellért-Hotel bereits 1918 eröffnet wurde. Das im Sezessions-Stil erbaute Gebäude ist bis heute fast komplett in seinem Ursprungszustand erhalten und garantiert entspannte Stunden in den wohltemperierten Außen- und Innenbecken.

Was Sie sonst in Budapest noch sehen sollten:

Das Bild Budapests wird maßgeblich durch die Donau bestimmt. Und auch fast alle Sehenswürdigkeiten liegen mehr oder minder am Ufer der Donau. Auf der westlichen Seite im hügeligen Stadtteil Buda ist der Burgberg das wohl lohnenswerteste Ausflugsziel in der ungarischen Metropole. Der Burgpalast beherbergt heute die Nationalbibliothek, die Nationalgalerie sowie das Historische Museum. Die bekannteste Kirche der Stadt ist die Matthiaskirche. Ihr zu Füßen befindet sich die Fischerbastei, von deren Terrasse man einen wunderschönen Ausblick über die Donau auf den gegenüberliegenden Stadtteil Pest genießt. Das gesamte Burgviertel inklusive des Donaupanoramas steht seit 1987 auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. Im Stadtteil Pest sticht vor allem das gigantische, 268 m lange und im neogotischen Stil errichtete Parlamentsgebäude ins Auge, welches den Westminster-Palace in London zum Vorbild hatte.

 

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