Breminale


Breminale vom 15.07. - 19.07.2015



Breminale Sternkultur_copyright BoettcherundTiensch_KLEIN.jpgAlljährlich im Sommer verwandeln sich die Bremer Osterdeichweisen an der Weser während der Breminale für fünf Tage in ein buntes Festivalgelände. Bereits seit 1987 steigt das „Umsonst und Draußen“-Festival mit einem vielfältigen Kulturprogramm für Jung und Alt. Eingefleischte Besucher haben zur Breminale-Zeit sicherheitshalber Gummistiefel und Regenjacke im Gepäck, denn in den vergangenen 25 Jahren hat sich das Festival-Gelände allzu häufig in eine Wasserlandschaft verwandelt. Bremen mag für sein norddeutsches „Schmuddelwetter“ berühmt-berüchtigt sein, aber während der Breminale gießt es schon fast zuverlässig wie aus Kübeln, zudem hat auch extremes Hochwasser der Weser schon einmal dafür gesorgt, dass Besucher und Künstler nasse Füße bekamen. Der guten Stimmung während des Festivals in der Hansestadt tut das kaum einen Abbruch, das Publikumsinteresse ist trotz des bisweilen schlechten Wetters immens. Im Durchschnitt kommen rund 200.000 Besucher an die Osterdeichwiesen, um sich von Akrobaten, Jongleuren und Gauklern unterhalten zu lassen.

Die Konzerte, die ein breites Spektrum von Rock, Jazz, Pop, Weltmusik, Rap und Blues beinhalten, werden in der Regel in Zirkuszelten gespielt. Zahlreiche Fressbuden, Cocktailbars und ein phantasievolles Programm für Kinder runden das Programm der Breminale ab. 2013 wurde das Festival-Gelände um einen zweiten Standort, die so genannten "Himmlischen Wiesen", hinter der Kunsthalle an der „Kulturmeile Ostertor“, erweitert.

Insider-Tipp:

Die Initiative StattReisen bietet Bremen-Besuchern eine Vielzahl von ganz besonderen thematischen Führungen durch die Hansestadt an. So zum Beispiel die Führung „Tatort Bremen: Von Totschlägern und Halsabschneidern“, die kulinarische Tour „Essen und Trinken in Bremen - Schokolade, Wein, Kaffee und Fisch-Luzie“ oder eine Architekturführung zum Thema „Bremer Haus“.

Was Sie sonst noch in Bremen sehen sollten:

Nur ein paar Meter vom Osterdeich entfernt befindet sich die Kunsthalle Bremen, die ihren Besuchern eine der umfangreichsten Kunstsammlungen Deutschlands mit Werken aus mehreren Jahrhunderten präsentiert. Den Schwerpunkt dabei bildet die französische und deutsche Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts mit bedeutenden Werken von Monet, Manet, Cézanne sowie Gemälden von van Gogh, Liebermann oder Modersohn-Becker, aber auch moderne Installationen von John Cage und Nam June Paik. Sehenswert sind auch die Ausstellungen im Gerhard-Marcks-Haus sowie im Wilhelm-Wagenfeld-Design-Zentrum. Vom „Viertel“ aus ist es nicht weit bis in den Schnoor, zur Böttcherstraße und zum Marktplatz mit dem Roland und dem Rathaus (als Ensemble Weltkulturerbe der UNESCO) und natürlich zu den weltberühmten Bremer Stadtmusikanten.

 

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Bild: © Böttcher+Tiensch

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