Das Neujahrsspringen in Garmisch

Neujahrsspringen in Garmisch am 01.01.2016

Neujahrsspringen Garmisch_copyright Skiclub Partenkirchen.jpgKommt eine Blondine zum Ticketschalter und fragt: „Entschuldigung, wann findet das Neujahrsspringen in Garmisch statt?“ – Kleiner Scherz am Rande. Denn natürlich steht das Datum felsenfest, an dem die legendäre Vierschanzentournee in Garmisch Station macht. Und das bereits seit 1953, als das erste Mal ein Neujahrsspringen in Garmisch ausgetragen wurde. „Ziiiieh!“, schallt es seitdem alljährlich aus tausenden Kehlen, wenn die Springer den Schanzentisch verlassen, mit den Skiern gekonnt ein V formen und Richtung Tal segeln. Und sobald sie dann bei 120 m, 130 m, 140 m einen perfekten Telemark setzen, ist der Jubel der bis zu 30.000 Zuschauer groß – und auf dem Neujahrsspringen Garmisch herrscht wieder einmal Volksfeststimmung. Und was für legendäre Springen hat es bei der Vierschanzentournee in Garmisch nicht schon gegeben! Mit Stars wie Matti Nykänen, Jens Weißflog, Janne Ahonen, Simon Ammann, der 2010 mit 143,5 m den Schanzenrekord aufstellte, oder Sven Hannawald, der 2001/2002 alle vier Springen der Tournee (Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck, Bischofshofen) gewann. Keine Frage, wer einmal beim Neujahrsspringen in Garmisch dabei war, der weiß: So spannend es ist, Skispringen im Fernsehen zu verfolgen, erst live entfaltet sich die gesamte Faszination dieser Sportart, zeigt sich die ganze Tollkühnheit der jungen Männer, die mit knapp 100 km/h die Große Olympiaschanze herunterrasen. Der perfekte Start ins neue Jahr. Vor allem, wenn das Jahr ein paar Stunden zuvor in einer kuscheligen Ferienwohnung in Garmisch begonnen hat.

Insider-Tipp:

Folgende kleine Wette kann den Spaßfaktor der Vierschanzentournee in Garmisch nochmals vergrößern: „Wer die Weite des nächsten Springers direkt nach der Landung genau voraussagt, bekommt einen Glühwein!“. Sagt der Stadionsprecher dann exakt die geschätzten Meter an, ist die Freude groß.

Was Sie sonst noch in Garmisch sehen sollten:

Garmisch ist der ideale Start- und Zielpunkt unzähliger spannender Ausflüge: Zum Beispiel zur Partnachklamm, die mit ihren wilden Wasserfällen und Stromschnellen ein einmaliges Naturschauspiel bietet und 1912 zum Naturdenkmal erklärt wurde, oder hinauf zum goldenen Gipfelkreuz der Zugspitze auf fast 3.000 m Höhe. Wer nicht so hoch hinaus will, findet im Herzen Garmischs mit dem Michael-Ende-Kurpark eine Oase der Ruhe. Oder wandert durch den historischen Ortsteil Partenkirchen, besucht das Werdenfelser Heimatmuseum oder begibt sich auf die Spuren des Freskenmalers Heinrich Bickel. Und zum Abschluss des Tages kehrt man am besten im „Fraundorfer“ ein, einem der gemütlichsten und bekanntesten Gasthäuser Oberbayerns.

Bild: © Skiclub Partenkirchen

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