Die ChocolArt in Tübingen

ChocolArt Tübingen  01.-06.12.2015

Chocolart Tübingen_ copyright Alexander Gonschior.jpgZwischen Flensburg und Passau werden im Dezember zuhauf Weihnachtsmärkte aufgebaut. Einer von ihnen ist jedoch etwas ganz Besonderes – die ChocolArt Tübingen. Seit der Premiere im Jahr 2006 stellt die Veranstaltung das größte Schokofestival des Landes dar, zu dem alljährlich an sechs Tagen 150.000 bis 200.000 Menschen strömen. Der Grund für einen Besuch ist so eindeutig wie süß: An den rund 100 Ständen liegen nicht nur simple Schokoladentafeln – nein, es gibt Schokonudeln und Schokobier, Schokoglühwein und Schokofrüchte. Und zwar von renommierten Manufakturen aus Afrika, Süd- und Nordamerika sowie Europa. Unter anderem kommen die Top-Chocolatiers auf der ChocolArt Tübingen aus Frankreich, Italien, den USA oder Ghana. Mindestens ebenso gut wie die Produkte dürfte den vielen Besuchern das Ambiente schmecken, schließlich steigt das Schokofestival in den malerischen Gassen der Tübinger Altstadt. In einer davon, der „fairen Gasse“, finden die Besucher ausschließlich fair gehandelte Schokoladen und Kakaoprodukte. Bekannt ist die ChocolArt Tübingen ferner für ihr Rahmenprogramm: Es gibt Lesungen über „Schokolade in der Poesie“ und Filme über „Schokolade im Kino“; am Schokofestival-Samstag lädt der Tübinger Einzelhandel zur „Schoko-Einkaufsnacht“, und die Kinder können in der „Schoko-Werkstatt“ lernen, wie die süßen Naschereien entstehen. Kurz und gut: Wer vorweihnachtliche Markt-Besinnlichkeit mit dem Genuss internationaler Schokoladen-Leckerbissen kombinieren will, der quartiert sich idealerweise in einer lauschigen Ferienwohnung ein und kombiniert die ChocolArt Tübingen mit einem Aufenthalt in der traditionsreichen Unistadt.

Insidertipp:

Auf der ChocolArt Tübingen praktiziert ein ganz spezieller Arzt: Chocolatier Markus Dreschmann – alias „Dr. Schoko“ – informiert während des Schokofestivals mehrfach über den Umgang mit Kuvertüre, die Herstellung von Pralinenfüllungen oder kreatives Dekorieren. Wer gerne selbst einmal zum Chocolatier werden möchte, ist in seiner „Praxis“ also goldrichtig.

Was Sie sonst noch in Tübingen sehen sollten:

Das Schloss, die Altstadt mit dem historischen Rathaus und dem Neptunbrunnen, die unzähligen mittelalterlichen Gebäude: Tübingen ist eine wunderschöne Stadt. Im Evangelischen Stift teilten sich einst die Philosophen Hegel und Hölderlin eine Studierstube. Nach Letzterem ist auch der Hölderlinturm am Neckar benannt, ein Museum, für das bei einem Besuch Zeit eingeplant werden sollte. Zumal im Sommer direkt vor dem Eingang die „Stocherkähne“ ankern, mit denen man sich über den Neckar schippern lassen kann. Neben der historischen sollten Besucher auf jeden Fall auch die moderne Seite der Universitätsstadt entdecken – etwa Stadtteile wie das Französische Viertel, das mit dem Europäischen Städtepreis ausgezeichnet wurde.

Bild: © Alexander Gonschior

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