Weihnachten in Bayern


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Leise rieselt der Schnee. Still und starr ruht der See. Weihnachtlich glänzet der Wald: Freue dich, Christkind kommt bald! – fast könnte man meinen, Eduard Ebel, evangelischer Pfarrer aus dem westpreußischen Stargard, habe sich von der besonderen Stimmung, die zu Weihnachten in Bayern herrscht, zu dem Lied inspirieren lassen, das kaum ein anderes die festliche, erwartungsvolle Stimmung der Vorweihnachtszeit widerspiegelt. Eine Stimmung, die allerorten zur Weihnachtszeit zu spüren ist, vor allem aber in Bayern. Ob in Ober-Bayern mit seinen schneebedeckten Bergen, den vielen zugefrorenen Seen und den typisch bayerischen Dorfidyllen, ob im winterlichen Allgäu mit seiner einzigartigen Landschaft und Tradition oder i den wundervollen Winterlandschaften Ost-Bayerns – Weihnachten in Bayern bescheren den Menschen unvergessliche Erlebnisse und Eindrücke. In den Bäumen und Sträuchern der Vorgärten strahlen die Lichterketten um die Wette und lassen den Schnee auch in der Dunkelheit glitzern. Die mit Kerzen bestückten Lichter- oder Schwibbögen, die in vielen Fenstern leuchten, wirken auf den Betrachter heimelig und einladend. In manchen kleineren Orten ist sogar die Tradition des Adventfensters noch lebendig. In einer Siedlung oder eine Straße sind die festlich geschmückten und beleuchteten Fenster mit einer Nummer versehen. An dem zugeordneten Tag sammeln sich die Gäste vor dem Haus und werden mit Glühwein, Punsch, und selbstgebackenen Leckereien verwöhnt. Zu den Bräuchen, die zu Weihnachten in Bayern gepflegt werden, gehört auch der Sankt-Barbara-Tag, der am 4. Dezember begangen wird. An diesem Tag werden Kirschzweige abgeschnitten und ins Haus geholt. Nach 20 Tagen – an Heilig Abend – brechen die Knospen auf und beginnen zu blühen. Im Allgäu ist nennt man den Sankt-Barbara-Tag liebevoll den Tag des Bärbeletreibens. Natürlich versteckt der Nikolaus auch in Bayern am 6. Dezember in den sauber geputzten Schuhen oder Stiefeln der Großen und Kleinen einige Süßigkeiten und kleine Geschenke. Im alpennahen Allgäu ist dies der Tag des Klausentreibens. In Oberbayern wird der Nikolaus von Krampussen oder Buttnmandl begleitet.

Wer Weihnachten in Bayern verbringen möchte, kann sich nirgendwo besser auf die kommenden Feststage einstimmen als auf einem der vielen bayerischen Adventsmärkte. Die Weihnachtsmärkte stellen einen gelungenen Abschluss eines unvergesslich schönen Wintertages dar und locken mit regionalen Schmankerl, traditioneller Handwerkskunst und außergewöhnlichen Geschenken, die inmitten romantischer Kulissen angeboten. Nicht nur der bekannte Christkindelmarkt in Nürnberg ist eine Reise wert. In vielen bayerischen Orten können Sie sich stilvoll und besinnlich auf Ihre Weihnachten in Bayern einstimmen: Der Augsburger Christkindlesmarkt gilt nicht nur als einer der schönsten Deutschlands, er kann auch auf eine über 500-jährigen Tradition zurückblicken. Einer der wohl stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte Frankens öffnet jährlich in Coburg seine Pforten. Und nicht zuletzt dank seiner Lage mitten im Chiemsee, dem Bayerischen Meer, ist der Christkindlmarkt auf der Fraueninsel einer der romantischsten in Oberbayern. Auch die Lindauer Hafenweihnacht mit ihrer einzigartigen festlichen Atmosphäre vor der Kulisse des Bodensees lohnt in der Adventszeit einen Besuch. Immer Freitag bis Sonntag von 11 bis 21 Uhr ziehen zahlreiche liebevoll geschmückte Marktstände mit Glühwein, Plätzchen, Weihnachtsschmuck sowie ein zauberhafter Märchenwald die Besucher aus Nah und Fern an. Neben dem Weihnachtsmarkt ist aber auch die glanzvoll dekorierte Altstadt ein beliebtes Ziel in der Vorweihnachtszeit. Was kann schöner und stimmungsvoller sein als besinnliche Weihnachten in Bayern, wo der Schnee leise rieselt und die verschneite Landschaft zu einer romantischen Fahrt mit dem Pferdeschlitten einlädt?!

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