Hamburg – wo die Beatles zu Hause waren

„Ich bin in Liverpool aufgewachsen, aber in Hamburg bin ich erwachsen geworden“, sagte John Lennon einmal. Die legendären Beatles-Orte gibt es in der Hansestadt immer noch.

  • Große Freiheit 64

    Was für eine Adresse! Für eine aufstrebende Band aus dem coolen England genau richtig, um den Grundstein für eine Weltkarriere zu legen. Am 17. August 1960 standen die Pilzköpfe, die damals noch zu fünft waren, hier im Club „Indra“ zum ersten Mal in Hamburg auf der Bühne. Der Erfolg war mäßig, und reich wurden Paul McCartney, John Lennon, George Harrison, Stuart Sutcliffe und Pete Best auch nicht. Laut Vertrag verdiente jeder der Fünf ganze 30 D-Mark pro Nacht.

     

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  • Wohnen im Kino (Paul-Roosen-Straße 33)

    Wer als Rockmusiker anfängt, der muss erst mal kleine Brötchen backen. Für die Beatles bedeutete das, dass sie in Hamburg zunächst in zwei kleinen Zimmern in einem Kino wohnen mussten, und zwar direkt neben der Herrentoilette. Die Kinofilme hören sie durch die dünnen Wände, an Schlaf war nicht zu denken. Das „Bambi“ in der Paul-Roosen-Straße 33 gibt es heute leider nicht mehr. Vergessen sind die wilden Zeiten deshalb aber nicht. Ein Foto an der Hauswand erinnert an die Musiker aus Liverpool, die ein paar Jahre später weltberühmt waren.

     

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  • Kaiserkeller – hier wurden die Pilzköpfe erfunden

    Wie hoch die Gage der Beatles bei ihren Konzerten im „Kaiserkeller“ an der Großen Freiheit 36 war, ist nicht bekannt. Sicher ist, dass sie hier Ringo Star als Schlagzeuger aufgabelten. Der gehörte zur Band „Rory Storm & The Hurricanes“, die ebenfalls im Kaiserkeller auftrat. Angeblich erfand die Hamburger Fotografin Astrid Kirchherr, die viele der legendären Fotos der Band geschossen hat, hier auch die typische Pilzkopffrisur der Jungs. Das Engagement im Kaiserkeller endete übrigens ziemlich abrupt. Weil George Harrison noch minderjährig war, bestanden die Hamburger Behörden angeblich darauf, dass der Vertrag mit der Band aufgelöst wurde. Nicht nur die Fans sind bis heute der Meinung, dass Konzertveranstalter Bruno Koschmider den Grund nur vorgeschoben hat. Man munkelt, dass die Band mit wachsendem Erfolg zu einem anderen Konzertveranstalter wechseln wollte.

     

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  • Davidwache

    Wer kennt sie nicht, die Davidwache an der Reeperbahn, die berühmteste Polizeiwache der Stadt Hamburg? 1960 verbrachten Pete Best und Paul McCartney dort eine Nacht. Der Grund: Um sich für den aufgelösten Vertrag zu rächen, hatte Paul McCartney in der Unterkunft im „Bambi“ ein Kondom angezündet. Sachschaden entstand zwar nicht, aber weil McCartney wegen Brandstiftung angezeigt wurde, landeten die beiden in der Davidwache. Am 5. Dezember 1960 wurden sie übrigens des Landes verwiesen – wegen fehlender Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen.

     

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  • Top Ten Club

    Die Adresse Reeperbahn 136 war ab 1961 der neue Club der Beatles, denn von der deutschen Hansestadt kamen sie nicht los. Im Top Ten Club spielten sie zu viert als Begleitband des Sängers Tony Sheridan. Der Name „Beatles“ war da noch nicht geboren. Die vier Jungs aus Liverpool nannten sich „Beat Brothers“. Im Top Ten Club trafen die Musiker auch auf den Komponisten Bert Kaempfert, der mit ihnen einige Songs aufnahm. „My Bonnie“ wurde einer der ersten Hits der Band. Den Club gibt es schon lange nicht mehr.

     

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  • Star Club

    Die Beatles wurden größer – und die Gagen stiegen. Im legendären Star Club, Große Freiheit 39, waren es ganze 500 D-Mark pro Woche! 1962 spielten sie zum letzten Mal im Star Club. Vier Jahre später füllte die Band aus Liverpool riesige Hallen und löste wahre Fanhysterien aus, die nicht mal die Polizei in den Griff bekam. Auch den legendären Star Club gibt es nicht mehr. Ein Gedenkstein im Hinterhof erinnert an den Club und die berühmten Gäste.

     

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  • Beatles Platz

    Zugegeben, auf diesem Platz waren die Beatles nie, denn es gibt ihn erst seit 2008. Für Fans der Pilzköpfe ist ein Stopp an der Ecke Reeperbahn / Große Freiheit aber trotzdem ein Muss. 29 Meter Durchmesser hat der Platz, der aussieht wie eine Schallplatte. Fünf Skulpturen aus Edelstahl zeigen alle fünf Musiker, die bei den Beatles gespielt haben. Ein Erinnerungsfoto mit dem Lieblingsbeatle darf sich ein echter Fan nicht entgehen lassen.

     

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  • Fischmarkt – wo John Lennon Schwein hatte

    Ohne einen Besuch auf dem Hamburger Fischmarkt ist ein Trip in die Hansestadt einfach nicht komplett. Das fanden wohl auch die Beatles, die nach ihren Konzerten in den kleinen Clubs der Stadt oft noch einen Abstecher zum Fischmarkt machten. Eine der schönsten Geschichten: John Lennon soll auf dem Fischmarkt angeblich mal ein lebendiges, kleines Schwein gekauft haben, das er dann wie einen Hund an der Leine spazieren führte.

     

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  • Bahnhof Ahrensburg

    Nach dem Durchbruch der Beatles gab es für die Fans kein Halten mehr. Wo die vier Jungs auch auftauchten, verfielen vor allem die weiblichen Fans in Ekstase und hysterische Zustände. Um einigermaßen die Kontrolle über das Geschehen zu behalten, entschloss sich die Polizei 1966, dass die berühmte Band nicht am Hamburger Hauptbahnhof ankommen sollte, sondern außerhalb im kleinen Bahnhof Ahrensburg. Das Konzept ging auf, und die Ankunft der Beatles in Hamburg verlief eher unspektakulär. Allerdings könnte das auch an der frühen Uhrzeit gelegen haben, denn der Zug lief am 26. Juni 1966 bereits um 5:30 Uhr in Ahrensburg ein.

     

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  • Hotel Germania

    Bei ihrem zweiten Engagement im Star Club wohnten die Beatles bereits deutlich komfortabler als zu ihren Anfangszeiten in Hamburg. Statt Kino war das Hotel Germania in der Detlev-Bremer-Straße 8 ihr Zuhause. Sogar Einzelzimmer hatten die Musiker hier zur Verfügung – ein ganz neuer Luxus. Heute beherbergt das Haus eine Arztpraxis.

     

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