Ganz Berlin ist ein Museum: Wo Geschichte lebendig wird

Gegründet irgendwann zwischen 1183 (neue archäologische Funde) und Anfang des 13. Jahrhunderts (urkundlich belegt), war Berlin Haupt- und Residenzstadt von Kurfürsten, Königen und Kaisern. Auf Schritt und Tritt gibt es historische Gegebenheiten und Örtlichkeiten zu sehen.

  • Der letzte Fischer von Rahnsdorf

    Wer die schicken Einkaufsstraßen und glitzernden Fassaden von Berlin sehen will, der ist in Rahnsdorf definitiv am falschen Platz. Wer sich aber fühlen will wie vor 100 Jahren, der ist hier im Bezirk Treptow-Köpenick genau richtig. Hier gibt es noch alte Straßen aus Kopfsteinpflaster, beschauliche Gassen und eine heimelige Dorfkirche. Bis 2013 wurde hier, an den Ufern des Müggelsees, sogar noch eine Fähre per Hand betrieben. Ein weiteres Original ist Andreas Thamm, der letzte Berufsfischer von Köpenick. Für seine frisch geräucherten Aale lässt man glatt jeden Gourmettempel links liegen. Ach ja, hin kommt man unter anderem mit der S3, der Buslinie 161, der Straßenbahnlinie 61 oder der Solarstromfähre F23.

     

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  • Abhörstationen am Teufelsberg

    Wer den Teufelsberg im Westen Berlins erklimmt, der ahnt meist nicht, dass er auf einem Trümmerberg steht. Genau an dieser Stelle stand im Dritten Reich der Rohbau der Wehrtechnischen Fakultät, die nach dem Krieg gesprengt wurde. Unfassbare 25 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt mussten weggeschafft werden. Und pragmatisch, wie die Berliner nun mal sind, ließen sie den Schutt gleich an Ort und Stelle liegen, und es entstand: die zweithöchste Erhebung von Berlin! Immerhin 120 Meter sind es am Ende geworden. In den fünfziger Jahren entdeckten die Amerikaner die gute Lage, installierten einen Horchposten und lauschten tief in den Osten. Wie das ging? Im Rahmen einer Führung kann man es heute live erleben.

     

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  • Tempelhof – ein Keller unter dem Flugfeld?

    Um kaum einen Flughafen der Welt ranken sich so viele geheimnisvolle Legenden wie um den Flughafen Tempelhof. Da, wo nach dem Zweiten Weltkrieg einst die Rosinenbomber landeten, gibt es angeblich ein unterkellertes Flugfeld, kilometerlange Tunnel, die in die Berliner Innenstadt führen, und geheimnisvolle Bunker. Was davon stimmt und was nicht, kann man im Rahmen einer spannenden Führung erleben. Jeden Montag, Donnerstag und Freitag geht es um 11 Uhr ab in den Untergrund, samstags erst um 12 Uhr. Zwei Stunden dauert die Führung.

     

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  • Spreepark – morbider Charme mit Riesenrad

    Im guten alten DDR-Sprech hieß der Vergnügungspark mal „VEB Kulturpark Plänterwald“, hatte pro Jahr rund 1,5 Millionen Gäste und war der ganze Stolz Ostberlins. Heute ist er mit seinem verrostenden Riesenrad und den Kulissen der Achterbahn genau das Richtige für alle, die morbiden Charme mögen. Das haben mittlerweile auch viele Filmschaffende entdeckt. So stand die berühmte Schauspielerin Cate Blanchett hier bereits vor der Kamera, und für diverse Musikvideos, unter anderem von DSDS-Kandidat Daniel Schuhmacher, bot der Spreepark ebenfalls eine stimmungsvolle Kulisse. Hin kommt man entweder mit den S-Bahn-Linien S8, S9 und S85 zum Bahnhof „Am Plänterwald“ oder mit dem Auto. Parkplätze gibt es an der „Neuen Krugallee“.

     

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  • Ruheoasen und stille Geschichtenerzähler: Friedhöfe in Berlin

    Der Jüdische Friedhof in Weißensee gehört zu den größten seiner Art in Europa. Politiker, Schriftsteller, Maler und Bürger aus der großen jüdischen Gemeinde Berlins fanden hier ihre Ruhe. Die Grabstätten von Willy Brandt, Hildegard Knef, Ulrich Schamoni und weiteren Prominenten können auf dem Zehlendorfer Waldfriedhof besucht werden. Auf dem „Dorotheenstädtisch-Friedrichswerderschen und Französischen Friedhof“ in der Chausseestraße in Berlin-Mitte erkunden Besucher die Vergangenheit von Johannes Rau, Heinrich Mann, E. T. Litfaß und anderen wichtigen Personen, die Berlins Geschichte entscheidend beeinflussten. Wer auf einen hugenottischen Familienstammbaum zurückblicken kann, entdeckt auf dem Französischen Friedhof vielleicht sogar seine Wurzeln.

     

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  • Die Irakische Botschaft in Berlin

    Im nordöstlichen Stadtgebiet von Pankow glauben auch hartgesottene Zeitgenossen schnell an Geister. Warum? Ganz einfach, in der ehemaligen Irakischen Botschaft sieht alles noch (fast) genauso aus, wie es die Diplomaten vor 20 Jahren verlassen haben. Die Möbel gibt es noch, die sind nach einem Feuer aber mindestens genauso mitgenommen wie die geborstenen Fensterscheiben, deren Glassplitter auf dem Boden verstreut liegen. Sogar alte Akten liegen und stehen hier noch herum, genauso wie Propagandamaterial aus den Zeiten, als Saddam Hussein noch an der Macht war. Wem das Grundstück gehört? Keiner weiß es, denn die Eigentumsverhältnisse sind kompliziert.

     

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  • Wie sieht es eigentlich drunter aus?

    Oben verlaufen S-Bahngleise und Straßen, aber was ist eigentlich drunter? U-Bahngleise, das ist klar, aber was noch? Wer sich in den Untergrund begibt, wird überrascht sein. Luftschutzräume gibt es hier, einen Atomschutzbunker, in dem auch heute 3.500 Menschen Schutz finden würden, und ein echtes Gruselkabinett im Luftschutzbunker. Wer sich dafür interessiert: Führungen bucht man beim Verein Berliner Unterwelten e. V.

     

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  • Tanz im Ballhaus Grünau

    Sorry, aber an die Partyszene der 1920er-Jahre kommt heute kaum noch ein Berliner Klub heran. Damals wurde das Ausgehen einfach zelebriert. Schließlich waren es nicht umsonst die „Wilden 20er“. Im Bezirk Treptow-Köpenick kann man den hölzernen Tanzboden noch knarzen hören – im Ballhaus Riviera an der Regattastraße. 1991 ging das Gebäude an die Treuhand über, Investoren kamen und gingen. Heute ist das einst prächtige Ballhaus eine denkmalgeschützte Ruine, in der es sich abseits vom Touristentrubel bestens von der guten alten Zeit träumen lässt.

     

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  • Riehmers Hofgarten – Idylle in Kreuzberg

    Berlinern sagt man ab und zu einen Dickschädel nach. Den hatte im Jahre 1881 auch der Maurermeister Wilhelm Ferdinand August Riehmer. Er wollte mitten in Kreuzberg ein Eckhaus bauen, obwohl die Stadt hier doch gerade so schöne Berliner Mietskasernen mit dunklen Innenhöfen geplant hatte. Der Antrag wurde abgelehnt, Riehmer klagte und gewann – und baute das, was heute als „Riehmers Hofgarten“ bekannt ist: 18 Wohnhäuser mit aufwendigen Fassaden rings um einen ruhigen Innenhof. Starrköpfigkeit zahlt sich manchmal eben doch aus.

     

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  • Alte Börse Marzahn – vom Armeestützpunkt zum Künstlerviertel

    Marzahn, das sind doch die fiesen Plattenbauten im Osten von Berlin? Wer hinfährt, wird überrascht sein. Denn hier gibt es auch die Alte Börse Marzahn. 20 Fahrradminuten vom hippen Stadtbezirk Friedrichshain entfernt, liegen auf einem ehemaligen Armeegelände der Roten Armee Künstlerateliers. Zwischen alter Güterstation und Eisenbahnerhaus macht man es sich mit einem selbst gebrauten „Marzahner“ gemütlich, genießt den Charme der 1990er oder besucht Cembalowerkstatt oder Yogaschule.

     

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