Mallorca – 10 Geheimtipps, die man auf der Insel gesehen haben muss

Mallorca ist nur Ballermann und Brutzeln am Strand? Von wegen! Wer sich aus den deutschsprachigen Urlauberghettos herauswagt, wird mit einer wunderschönen Insel belohnt, die ihren Zauber genau dort entfaltet, wo man es vielleicht am wenigsten erwartet.

  • Futtern wie bei Muttern: Die beste Paella wartet auf dem Mercat de Santa Catalina

    Die beste Paella der Insel gibt es nicht im überteuerten Sterne-Restaurant, sondern in der Markthalle von Santa Catalina in der Hauptstadt Palma. An der bescheidenen Bar „Joan Frau“ stand sogar schon König Juan Carlos Schlange für einen Teller Paella. Herrin über den Herd ist seit vielen Jahren Mutter Maria mit ihren drei Söhnen. Ist die Paella schon vergriffen, tröstet man sich köstlich mit Cocarrois, mit Gemüse gefüllten Teigfladen.


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  • Das Paradies liegt im hohen Norden: Platja Es Coll Baix

    Sorry, aber der weiße „Karibikstrand“ Es Trenc an der Südküste ist schon lange keine Geheimtipp mehr. Wer auf Mallorca noch wirklich paradiesische Ruhe genießen will, muss einen halbstündigen Fußmarsch auf sich nehmen: In Alcudia zunächst mit dem Auto oder Fahrrad in die Carrer de l'Estel abbiegen, die in den ca. zehn Kilometer langen Cami de la Muntanya al Coll Baix übergeht. Die Straße endet an einer kleinen Schutzhütte. Von hier führt der Wanderpfad in etwa 30 Minuten zum Strand – dabei sind auch Felsen kletternd zu überwinden!

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  • Kekse aus dem Kloster: Monasterio de Santa Clara in der Altstadt von Palma

    Eine Schachtel industriell gefertigter Kekse aus dem Souvenirshop muss nicht sein, wenn die Nonnen von Santa Clara köstliche frisch gebackene Kekse verkaufen. Schon der Kauf ist ein Erlebnis, denn die Nonnen des Klarissen-Ordens zeigen sich ihren Besuchern nicht. Stattdessen treten die Gäste in den Besuchsraum des Klosters Santa Clara ein und entrichten erst einmal höflich den traditionellen Gruß „Ave Maria Purisima“. Dann nennen sie die gewünschten Kekse (eine Liste hängt aus) und legen das passende Geld auf eine Drehscheibe. Das Geld verschwindet hinter dem Gitter, dafür erscheinen die Kekse auf der Drehscheibe und man kann sich die süßen Köstlichkeiten gleich aus der Tüte schmecken lassen.

     

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  • Angesagten Mallorca-Style bei Piel de Gallina shoppen

    In Palma bei den großen spanischen Modeketten einkaufen kann jeder. Spannende individuelle Kleidung, von mallorquinischen Designern oft als Einzelstücke in Handarbeit gefertigt, gibt es zum Beispiel bei Piel de Gallina, einem absoluten Szeneladen in der trendy Calle d'en Brossa in Palma. Wer Glück hat, ergattert hier auch tolle Vintage-Fundstücke.

     

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  • Herbstmarkt Dijous Bo in Inca

    Im November, wenn die Hauptsaison längst vorbei ist, erlebt man Mallorca von seiner authentischen Seite. Zum Beispiel beim großen Herbstmarkt „Dijous Bo“ (fetter Donnerstag), zu dem die halbe Inselbevölkerung in der Stadt Inca zusammenströmt. Rund zehn Kilometer Strecke nehmen die Marktstände der über 2.000 Aussteller ein, die hier mallorquinische Spezialitäten wie die bekannte Sobrasada-Wurst oder Feigenbrot, Kunsthandwerk und allerhand Krimskrams feilbieten. Dazu gibt es ein großes Rahmenprogramm mit Musik, Tanz und Ausstellungen. Damit der Verkehr nicht vollends zusammenbricht, setzt die Bahn Sonderzüge ab Palma ein.

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  • Mauren und Christen: Spektakel am Strand von Port de Sóller und in Pollença

    Kein oberflächliches Touristenspektakel, sondern uralte Tradition sind die beiden Historienspektakel „Moros y Cristianos“ im Mai und August, bei denen die Einwohner in historischen Kostümen Schlachten nachspielen: Erst ist Port de Sóller dran, wo am 11. Mai 1561 einheimische Mallorquiner den Angriff räuberischer maurischer Korsaren erfolgreich abwehrten. Schon elf Jahre zuvor war den Einwohnern von Pollença das gleiche Kunststück gelungen. Daher wird nun an jedem 2. August ein ähnliches buntes Spektakel veranstaltet. Auch für Besucher ist die Mischung aus Karneval und Volksfest ein herrliches Erlebnis – von dem so mancher mit schwarzer Schuhcreme im Gesicht (die von den Mauren verteilt wird) oder einem Loch im Hut (von den „Gewehrkugeln“ der Christen) zurückkehrt.

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  • Flor d'Ametler in Marratxi: Den Duft Mallorcas mit nach Hause nehmen

    Im Frühling strömen unzählige Touristen nach Mallorca, um die Mandelblüte zu erleben, die weite Teile der Insel in ein zartrosa Blütenmeer verwandelt. Kaum jemand weiß, dass es Bernardo Vallori schon vor über 70 Jahren gelang, den zarten Duft der Mandelblüte in Parfüm zu verwandeln: Mit „Flor d'Ametler“ kann man die olfaktorischen Erinnerungen problemlos mit nach Hause nehmen – und an die Liebsten verschenken. Wer wissen will, wie die Mandelblüten in die Parfümflasche kommen, kann die kleine Fabrik in Marratxi, einem Vorort von Palma, besichtigen. Adresse: Cami de Can Frontera, 73, Führungen nach Voranmeldung unter info@flordametler.com oder +34 971 601 510.

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  • Zauberwald Ses Fonts Ufanes bei Campanet

    Ein einzigartiges Naturschauspiel bietet sich in den Wintermonaten ab und zu in einem Wäldchen bei Campanet in den Ausläufern der Tramuntana: Scheinbar aus dem Nichts sprudeln hier Quellen aus dem Boden und suchen sich ihren Weg ins Tal. Geologen wissen mittlerweile, dass das Wasser nach heftigen Regenfällen in den Bergen zunächst in einer unterirdischen Wasserader versickert, die ab und zu ihre Speicherkapazität überschreitet – dann blubbert es aus dem Boden. Ein kleines Besucherzentrum bei der Finca Es Gabellí erklärt das Phänomen, das 2001 zum ersten Naturdenkmal der Insel erklärt wurde.

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  • Festa des Vermar: Toben mit Trauben in Benissalem

    Wer schon immer mal mit Trauben um sich werfen wollte, ist auf der Festa des Vermar in Benissalem richtig: Bei diesem mehrtägigen Weinfest im September findet samstags nachmittags die traditionelle Traubenschlacht statt, bei der sich die Teilnehmer gegenseitig mit Weintrauben bewerfen. Anschließend gibt es einen prächtigen Festumzug durch das Dorf, und in den Bodegas wird kostenloser Wein zum Probieren ausgeschenkt. Wer lieber etwas ruhiger feiern will, reist schon freitags zum traditionellen „Sopar a la fresca“ an, bei dem an einer langen Tafel im Freien gespeist wird – bis tief in die Nacht hinein.

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  • Tradition in der Tramuntana: La Granja

    Im Herzen der Sierra de Tramuntana verbirgt sich einer der schönsten Schätze Mallorcas: die Finca La Granja bei Esporles. Die Familie Seguí hat das prächtige Landgut in ein sehenswertes Freilichtmuseum umgestaltet, das Besuchern einen Einblick in das urtümliche Mallorca ermöglicht. Zweimal pro Woche werden auch mallorquinische Volkstänze präsentiert. Die Familie Seguí produziert bis heute vor Ort eigene Weine und Sherry – wer danach fragt, wird gern zur Probe eingeladen.

     

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