Ein Ostseebad mit bewegter Vergangenheit – 10 historische Fakten über Kühlungsborn

Das beschauliche Ostseebad Kühlungsborn blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, deren Spuren auch heute noch überall anzutreffen sind. Diese zehn Orte sollten Urlauber in Kühlungsborn daher nicht verpassen.

  • Die Kühlung – ein Hügel aus der Eiszeit

    Das heutige Kühlungsborn entstand 1938 aus dem Zusammenschluss der drei Orte Brunshaupten, Fulgen und Arendsee, die einwandernde Siedler aus Westfalen und Niedersachsen zwischen der Kühlung und dem Meer im 13. Jahrhundert gegründet hatten. Die Kühlung ist eine gut sichtbare Stauchmoräne, die während der letzten großen Eiszeit vor 15.000 Jahren entstand. Wanderer finden auf der Kühlung heute noch Dolmen und Hünengräber aus der Steinzeit um 4000 v. Chr. und Findlinge aus der Eiszeit.

     

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  • Die Johanniskirche von Kühlungsborn

    1219 wurde „Brunshovede“ (Brunos Hof) erstmals in der Gründungsurkunde des Nonnenklosters Sonnenkamp erwähnt. Die Johanniskirche im heutigen Kühlungsborner Stadtteil Brunshaupten ist das älteste Zeugnis jener Besiedlung mit einem Kirchenschiff aus dem 13. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen auch die Madonna und die Kreuzigungsgruppe in der Kirche, während andere Teile der Kirche jüngeren Datums sind. Der außergewöhnliche Altar wurde erst 2012 von Gerd Frick aus Brandenburg geschaffen.

     

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  • Die Brunshaupter Windmühle

    Über Jahrhunderte lebten die Einwohner von Brunshaupten, Fulgen und Arendsee ein bescheidenes Leben, das vom Fischfang und von der Landwirtschaft dominiert wurde – wenn nicht gerade wieder militärische Truppen alles verwüsteten, wie es vor allem im Dreißigjährigen Krieg der Fall war. Daran erinnert noch die schöne „Brunshöver Möhl“, eine Windmühle aus dem Jahre 1872, die vermutlich eine ältere Vorgängerin ersetzte. Sie war noch bis 1961 in Betrieb, ehe sich der damalige Müller gen West-Berlin absetzte, und wurde von 1987 an umfangreich restauriert. Besucher finden sie am Wittenbecker Landweg.

     

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  • Ein Leuchtturm für Kühlungsborn

    Zum Wahrzeichen von Kühlungsborn wurde der 1878 in Betrieb genommene Leuchtturm Buk, der oberhalb von Kap Bukspitze zwischen Kühlungsborn und Rerik im Dörfchen Bastorf steht. Mit 20,8 Metern Höhe wirkt er zwar bescheiden, doch tatsächlich ist der Buk der Größte: Topografisch gesehen ist er nämlich der höchstgelegene Leuchtturm Deutschlands! Täglich von 11 bis 16 (im Sommer bis 17) Uhr kann der Turm bestiegen werden. Nach 55 Stufen bietet sich eine herrliche Aussicht.

     

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  • Die Geburt des Badetourismus

    Die allerersten Badegäste empfing der Erbpächter Wittstock um 1850 in seinem Wohnhaus in Fulgen, denen bald auch Touristen in Arendsee und Brunshaupten folgten. Flugs wurden für die Urlauber die ersten Hotels errichtet, doch es sollte noch bis 1900 dauern, ehe erstmals eine durchgehende Promenade am Strand entlang gebaut wurde. Heute finden Besucher hier prächtige Beispiele der typisch wilhelminischen Bäderarchitektur wie die Hotels Hubertusburg und Westfalia an der Ostseeallee, die Villa Magda an der Strandstraße und das „Schloss am Meer“ an der Tannenstraße. Die Entwicklung von Kühlungsborn von der Jahrhundertwende bis zur DDR wird in der Heimatstube Haus Rolle (Ostseeallee 18, dienstags bis freitags 9-12 und 12:30-15.30 Uhr, samstags 9-16 Uhr) dokumentiert und erlaubt einen Blick in die Lebensweise der Einheimischen vor über 100 Jahren.

     

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  • 1910: Molli dampft ab

    Damit die frühen Badegäste bequem von Bad Doberan an die Ostseeküste kamen, wurde ab 1886 eine Schmalspureisenbahn angelegt, die zunächst nur bis Heiligendamm führte. 1908 wurde sie bis Arendsee verlängert, und seither dampft „Molli“ unermüdlich mit maximal 40 Stundenkilometern zwischen Bad Doberan und dem heutigen Kühlungsborn hin und her. Für die 15,43 Kilometer lange Strecke benötigt sie 40 Minuten. Wer mag, besucht das kostenlose Molli-Museum am Endbahnhof in Kühlungsborn West, das die Geschichte der Bahn erzählt.

     

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  • Die Seebrücke(n) von Kühlungsborn

    Badegäste kamen nicht nur mit Bahn und Pferdekutsche, sondern auch mit dem Schiff nach Kühlungsborn. Nach einigen einfachen Anlegestegen wurde 1929 die erste echte Seebrücke errichtet, die dem harschen Klima der winterlichen Ostsee jedoch nicht gewachsen war. Eine Nachfolgerin wurde im Kriegswinter 1941/42 zerstört. Zu DDR-Zeiten fanden die Staatsoberen, dass eine Seebrücke potenziellen Flüchtlingen das Leben erleichterte, und verzichteten auf einen Neubau. So dauerte es noch bis 1991, ehe Kühlungsborn wieder eine echte Seebrücke erhielt – allerdings an neuer Stelle. Heute legt an der 240 Meter langen Seebrücke die MS Baltica Richtung Warnemünde und Rerik ab, und am Neujahrstag stürzen sich Wagemutige hier zum Anbaden in die Ostsee.

     

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  • Düstere Zeiten an der Ostsee: Denkmal Grenzturm Kühlungsborn

    Noch heute steht an der Strandpromenade der DDR-Grenzturm BT11, der zwischen 1971 und 1990 als einer von 27 Beobachtungstürmen diente, um potenzielle „Republikflüchtlinge“ zu entdecken. Er wurde zum Denkmal und Museum umgestaltet und erinnert mit einer Ausstellung und ehemaligen Fluchtbooten an jene Zeit. Das Museum ist ganzjährig freitags von 15 bis 17 Uhr geöffnet, in den Sommermonaten auch dienstags. Der Eintritt ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

     

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  • Schaulaufen der Politiker – der G8-Gipfel in Heiligendamm

    Das sonst so verschlafene Heiligendamm stand 2007 im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als sich die wichtigsten Staatenlenker der Welt hier zum G8-Gipfel trafen. In Kühlungsborn wurden über 4.000 Pressevertreter aus aller Welt einquartiert, die mit „Molli“ ins benachbarte Heiligendamm gefahren wurden. Zwar kreist seitdem permanent der Pleitegeier über der prächtigen Anlage des Grand Hotel Heiligendamm, aber einen Ausflug – als Spaziergang von Kühlungsborn aus oder mit Molli – ist das wunderschöne schneeweiße Gebäudeensemble auf jeden Fall wert. Der berühmt gewordene Riesen-Strandkorb ist allerdings längst nicht mehr da.

     

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  • Spaßbad und Bootshafen – das Kühlungsborn des 21. Jahrhunderts

    Heute hat sich Kühlungsborn zu einem familienfreundlichen ganzjährigen Urlaubsziel an der Ostseeküste entwickelt. Zu den neuesten Errungenschaften gehören der mit vier von fünf Sternen ausgezeichnete Bootshafen und das Freizeitbad Kübomare mit Meerwasserschwimmhalle und großer Saunalandschaft. Die Meerwasserwelt ist täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet, die Saunawelt von 14 bis 21 Uhr. Gourmets zieht es abends in die Villa Astoria, wo der ehemalige Sternekoch Tillmann Hahn, der auch die hohen Gäste des G8-Gipfels bekochte, bodenständige Kost aus regionalen Zutaten serviert.

     

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