Urlaub im Oberpfälzer Wald



Oberpfälzer Wald in Bayern

Oberpfälzer Wald - Wanderer an der Jakobskirche Fuchsberg

Radeln und Wandern im Oberpfälzer Wald sind echte Geheimtipps. Die Ferienregion im Osten Bayerns ist ein einzigartiger Mix aus idyllischer Mittelgebirgslandschaft und lebendiger Kultur.

Radlvergnügen auf gemütlichen Bahntrassen- und Fluss-Radwegen
Mit knapp 2.000 Kilometern markierter Fernradwege ist der Oberpfälzer Wald ein Paradies für Pedalritter. Wohl einmalig ist das Angebot an bestausgebauten und gut vernetzten Bahntrassen-Radwegen. Der längste in dieser Reihe ist der Bockl-Radweg von Neustadt a.d. Waldnaab über das Rosenquarzstädtchen Pleystein nach Eslarn, der ohne große Steigungen Natur und Kultur wunderbar verbindet.
Im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlosen Radelspaß kann man auf dem Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsradweg erleben. Auf der Strecke von Nabburg nach Horšovský Týn gibt es neben schönen Landschaften viel Historisches zu entdecken.
Der Vizinalbahn-Radweg von Wiesau nach Bärnau ist der Dritte im Bunde, er verläuft zunächst eben durch die Tirschenreuther Teichpfanne und das Naturschutzgebiet Waldnaabaue mit der „Himmelsleiter“, in Tirschenreuth lohnt sich ein Abstecher zum ehemaligen Gartenschau-Gelände. Von dort geht es gemächlich hinauf nach Bärnau mit dem für die ganze Familie sehenswerten Geschichtspark.
Viele weitere verschiedene Radwege warten darauf, von Ihnen erkundet zu werden. Eine intakte Natur, ein dichtes, gepflegtes Radwegenetz, eine preiswerte Gastronomie und fahrradfreundliche Betriebe bieten die optimale Mischung für Radler. Und wer gerne mit E-Power unterwegs sein möchte, dem bietet die E-Bike-Region Oberpfälzer Wald ein flächendeckendes Netz an Verleih- und Ladestationen.

Wandervielfalt rund um den Qualitätsweg Goldsteig
Genauso vielfältig sind die Wandermöglichkeiten. Wer sich im Wanderland Oberpfälzer Wald auf Wanderschaft begibt, wird verzaubert vom ursprünglichen Charme dieser altbayerischen Region. Fasziniert entdecken Wanderer geschichtsträchtige Klöster und Kirchen, Burgen und Ruinen, die sich wie selbstverständlich ins Landschaftsbild einfügen.
und Teil des europäischen Fernwanderwegs E 6 entlang der tschechischen Grenze. Auf dem „Grünen Dach Europas“, wie das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas auch genannt wird, erlebt der Wanderer den Lebensraum Wald hautnah.
Besonders stolz ist die Mittelgebirgsregion auf den Qualitätswanderweg Goldsteig, der durch naturlbelassene Wege und unvergleichliche Fernsichten besticht und auf 660 km quer durch den Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald führt. Wandern im Oberpfälzer Wald, das bedeutet, die Natur in vollen Zügen zu genießen, weite Blicke zu wagen und sich mit Schmankerl verwöhnen zu lassen.
Versteckte Kleinode, Naturschönheiten aus Granit oder Basalt, romantische Fluss- und Wiesentäler sowie bewaldete Hügel lassen das Radler- und Wandererherz höher schlagen. Ob gemütlich oder sportlich, für jeden Aktivurlauber gibt es die richtige Tour, zwischen den sanften Höhen, idyllischen Tälern, romantischen Burgen und geschichtsträchtigen Orten findet jeder seinen Weg. Und nach der Aktivität in der Natur lassen sich die Gaumenfreuden im Oberpfälzer Wald besonders genießen.

 

 

Wandern im Herzen des Oberpfälzer Waldes – ein Ge(h)nuss

Goldsteig-Wanderer an der Festspielburg Leuchtenberg

Die Wanderschuhe schnüren und sich auf den Weg machen! Wer sich im Herzen des Oberpfälzer Waldes abseits von größeren Städten auf Wanderschaft begibt, wird verzaubert vom ursprünglichen Charme dieser altbayerischen Region. Fasziniert entdecken Wanderer Kleinode, Klöster und Kirchen, Burgruinen, Turmburgen und Burgställe, die sich wie selbstverständlich ins Landschaftsbild fügen. Steinreich und steinalt – so beschreiben viele Einheimische die Wanderregion. Naturschönheiten aus Granit, romantische Fluss- und Wiesentäler sowie bewaldete Hügel lassen das Wandererherz höher schlagen.
Zwischen den Vulkankegeln im Westen und dem Böhmerwald erstrecken sich zahlreiche markierte Wanderwege. Der als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifizierte europäische Fernwanderweg E 6/Nurtschweg beispielsweise führt immer entlang der tschechischen Grenze. Auf dem „Grünen Dach Europas“, wie das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas auch genannt wird, erlebt der Wanderer den Lebensraum Wald hautnah. Gemütliche Wirtshäuser mit regionalen Spezialitäten, wanderfreundliche Gastgeber und interessante Wanderpauschalen sorgen zufriedene Wanderer.
Besonders stolz ist der Oberpfälzer Wald auf den Goldsteig, der durch naturbelassene Wege und unvergleichliche Fernsichten besticht. Der 660 km lange Qualitätsweg und Top Trail führt auf einem der schönsten Abschnitte quer durch den Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab. Das Wandern ohne Gepäck ist auf dem Qualitätswanderweg ein wahrer Gehnuss. Der Oberpfälzer Teil des Goldsteigs verläuft auf dem Burgenweg. Wie der Name verspricht, sind imposante Burgen und verlassene Ruinen immer wieder im Blick. Besonders schön ist die Aussicht von der Burg Leuchtenberg in die Weiten des Oberpfälzer Waldes. Im Sommer finden auf der mittelalterlichen Burganlage die bekannten Burgfestspiele statt.
Ob gemütlich oder sportlich, für jeden Wandergast gibt es die richtige Tour. Für die schönsten Tage im Jahr findet man im attraktiven Wandermagazin alles, was zu einem richtigen Wanderurlaub gehört: Den Goldsteig und den Nurtschweg, zahlreiche OWV-Fernwanderwege, thematische Touren durch die faszinierende Natur, wie durch das wildromantische Waldnaabtal, zum Naturschutzgebiet Doost oder in die Vulkanlandschaft des Rauhen Kulm. Kulturelle und kulinarische Leckerbissen, wie der Glasschleifererweg oder die Zoiglwanderung sind ebenfalls enthalten.
Wandern im Oberpfälzer Wald, das bedeutet Natur in vollen Zügen genießen, weite Blicke wagen und sich mit Schmankerln verwöhnen lassen.

 

 

NATUR PUR – GOLDENE BIER-WANDERUNG

Oberpfälzer Wald -  Am Wildenstein

Die dreitägige „Goldene Bier-Wanderung“ verknüpft die Qualitätswege Goldsteig und Nurtschweg mit den ausgewählten Wegen zu einer herrlichen Rundtour. Drei ganz besondere Bierspezialitäten stillen den Durst der Wanderer: das kupferfarbene Eisenbarth-Spezial aus der Schlossbrauerei Fuchsberg, das Pascherbier – ein naturtrübes und ungefiltertes Kellerbier aus dem Hause Rhaner Bräu und wenn es der Zoiglkalender zulässt, sogar ein kultiger Zoigl aus dem Kommunbrauhaus Eslarn. Unverwechselbar ist die romantische Waldlandschaft, die aber auch Freiraum für Panoramablicke lässt. Übernachtet wird in drei urigen, idyllisch gelegenen Gasthöfen direkt am Wegesrand.

Der erste Wandertag startet beim wanderfreundlichen Landgasthof „Zur Taverne“ in Lind. Durch den Ort führt nicht nur der Bahntrassen-Radweg Bayerisch-Böhmischer Freundschaftsweg, sondern auch der Goldsteig-Zuweg Venezianersteig. Er ist Wegbegleiter bis der Goldsteig beim Naturdenkmal Sattelross den Wanderer mit auf seine Reise nimmt. Von der Burg Haus Murach (frühes 12. Jhd.) genießt man einen wunderbaren Ausblick über den hügeligen Oberpfälzer Wald. Wer einen Abstecher nach Oberviechtach unternehmen möchte, dem sei neben der Gastronomie auch das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum mit der Abteilung Goldabbau und einem originalgetreuen Nachbau eines Goldpochwerkes empfohlen. Wieder am Goldsteig angekommen, ist es nicht mehr weit bis zur Jakobskirche bei Fuchsberg – ein schöner Ort, um zurück zu schauen und die Aussicht zu genießen. Bald ist der Etappenort Wildstein erreicht. Vom ehemaligen Burgstall aus dem 15. Jahrhundert sind noch Mauerreste erhalten. Vom Burgfelsen zeichnet sich der Oberpfälzer Wald facettenreich im Abendrot.

Vom Berggasthof „Zum Wildenstein“ führt die zweite Etappe auf dem Jakobsweg in Richtung Nord-Osten. Nach 13 Kilometern verführt Eslarn mit dem Zoiglbier, das nach altem Recht im Kommunbrauhaus zubereitet wird. Der Zoiglkalender zeigt an, wann der Zoigl in der Eslarner Zoiglstube „Beim Ströhern“ ausgeschenkt wird. Auf dem neuen Qualitätsweg Nurtschweg geht´s weiter, vorbei am Wildpark am Stückberg, nach Lindau.
Nach dem Frühstück beim „Lindauer Wirt“ begleitet der Nurtschweg zum Grenzort Friedrichshäng. Alljährlich im Hochsommer wird das Festspiel „Pascher – Die Nacht der langen Schatten“ inszeniert, das von rußgeschwärzten Gesichtern und Schmugglergeschichten handelt. Eigens dafür wurde das „Pascherbier„ kreiert, das beispielsweise beim Lindauer Wirt erhältlich ist. Die Höhepunkte der Strecke reihen sich dicht an dicht: Das verlassene Dorf Bügellohe, der Böhmerwaldaussichtsturm, die Burgruine Reichenstein, das Naturdenkmal Hochfels. Ab Stadlern trifft man auf einen alten Bekannten - der Venezianersteig führt zunächst nach Schönsee, wo sich ein Abstecher in das Centrum Bavaria Bohemia lohnt und anschließend nach Rackenthal. Exotische Tiere wie Emus, Affen oder Kängurus erwarten den Wanderer auf der Little-Hill-Ranch. Bis nach Lind ist es nicht mehr weit…

 

 

Glücksmomente - Genüsslich Radeln Am See

Oberpfälzer Wald - Steinberger See

Auf sonnigen Wegen am Ufer entlang radeln und die bayerische Lebensart genießen – so klingt ein entspannter Urlaubstag im Oberpfälzer Wald.

Wie wär´s mit einer Tour auf dem Vier-Seen-Weg? Die herrlich flachen Strecken und der Blick aufs tiefblaue Wasser sorgen für Ausgeglichenheit und innere Ruhe. Die ca. 32 km lange Tour vereint Knappensee, Steinberger See, Brückelsee und Murner See. Ob Segelboote, Wasserskianlage am Steinberger See oder schattige Waldpassagen – stets zeigt sich das Oberpfälzer Seenland aus einem neuen Blickwinkel. Zwischendurch locken Cafés und kleine Restaurants. Der Sandstrand am Theatron am Murner See ist ein idealer Ort für Badebegeisterte. Nicht weit davon entfernt befinden sich der 16 Meter hohe Aussichtsturm sowie der Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur mit angrenzendem Naturschutzgebiet Charlottenhofer Weihergebiet. Den Vier-Seen-Weg und weitere Tourentipps findet man in der kostenlosen Radkarte des Landkreises Schwandorf. Tipp: Wer nicht das eigene Rad mit auf Reisen nehmen möchte, findet am Murner See einen Fahrradverleih oder nutzt die movelo-E-Bike-Verleihstationen der Region.
Die Urlaubsregion bietet übrigens nicht nur eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten wie die Historischen Felsenkeller in Schwandorf oder das Oberpfälzer Freilandmuseum, sondern auch eine Vielfalt an Unterkunftsmöglichkeiten. Vom 4-Sterne Wellness-Hotel bis zum Ferienhaus am See oder Campingplätzen reicht das Angebot. Die typischen Oberpfälzer Bierspezialitäten und die bodenständige Küche runden den Genießerurlaub im Oberpfälzer Wald ab. Naturfreunde können bei regelmäßigen Touren ins Charlottenhofer Weihergebiet auf Entdeckungsreise gehen.

 

 

Gold mitten in Bayern - Schatzsuche im Bach

Oberpfälzer Wald - Gold mitten in Bayern

Seit einigen Jahren gibt es nun den Goldlehrpfad bei Oberviechtach. Vom Mittelalter bis heute steht die Stadt Oberviechtach bei der Goldsuche in Bayern mit an erster Stelle. In "Langau" befindet sich der älteste urkundlich belegte Goldbergbau der Oberpfalz. Der Goldlehrpfad führt entlang der heute noch reichlich vorhandenen historischen Spuren des mittelalterlichen Goldabbaus (Halden, Seifenhügel sowie Pingen). Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Goldabbaugebiete und zu goldführenden Bächen ist der Info-Pavillon am "Gütting", südlich von Unterlangau (ca. 8 km von Oberviechtach entfernt). Mit Schautafeln wird die Geschichte des Goldabbaus dargestellt. Vom Goldfieber gepackt: Ganz in der Nähe führt der Qualitätswanderweg Goldsteig durch die sagenumwobenen Wälder.

Geführte Goldwanderungen: Wollen Sie sich auch einmal auf die Spuren der Goldwäscher begeben und Ihr Glück versuchen? Die Wanderungen beginnen mit einem Kurzbesuch im Museum, wo anhand einer Sonderausstellung der geschichtliche und wissenschaftliche Hintergrund des Goldabbaus im Gebiet Oberviechtach erklärt und der originalgetreue Nachbau eines „Goldpochwerks“ sowie die Nachbildung eines Bergbaustollens besichtigt wird. Anschließend geht es in Richtung Langau zu den historischen Abbaugebieten, die man an beeindruckenden Schürfgruben und Abraumhalden noch heute deutlich sehen kann. In den goldführenden Bächen kann jeder selbst „Gold waschen“ und mit etwas Glück ein Flinserl des begehrten Edelmetalls finden. Eine Führung dauert ca. 2 bis 3 Stunden. Gruppenpreis bei individuellen Terminen: 25 € inkl. Eintritt in die Goldausstellung im Museum.

Auch für Kindergeburtstage bietet der Goldlehrpfad ein unterhaltsames Programm. „Spaß für Entdecker“ – unterwegs mit Freunden können sich die Kleinen im historischen „Venedigerkostüm“ auf Goldsuche begeben.

 

 

Erlebnispark Wasser – Fisch – Natur

Oberpfälzer Wald - Erlebnispark

Mit der Umwandlung von 5 Teichen in den Erlebnispark Wasser – Fisch – Natur hat die Gemeinde Wackersdorf bisher nicht genutzte Flächen attraktiv gestaltet und die Tourismusregion Oberpfälzer Seenland um ein Highlight bereichert.
Die Teiche liegen unmittelbar am Murner See und lassen sich bei einem gemütlichen Spaziergang auf dem Naturlehrpfad oder dem Seerundweg wunderbar erkunden.
Der Erlebnispark fügt sich hervorragend in die Seenlandschaft ein. Durch diese gelungene Einbettung in die Umgebung soll der Naturcharakter der Anlage erhalten werden, der einen maßgeblichen Faktor des Gesamtkonzepts ausmacht: die bestehende Flora und Fauna wird lediglich durch Informationselemente, sowie naturbezogene Spielgeräte ergänzt.
Der Erlebnispark soll eine Ergänzung zum bestehenden Angebot darstellen und die Fisch- bzw. Karpfenzucht, welche in unserer Region bereits eine langjährige Tradition darstellt, beleuchten. 2 Teiche widmen sich voll dem Thema „Karpfen“. Hier gibt es Informations- und Ratetafeln, die dem Interessierten nützliches Wissen vermitteln. Der dritte Teich richtet den Fokus speziell auf Naturbeobachtung. Hier bieten knapp über der Wasseroberfläche angebrachte Linsen zur optischen Vergrößerung faszinierende Einblicke in die Welt der Lebewesen auf bzw. im Wasser. „Bewegung auf dem Wasser“ lautet das Thema am vierten Teich - Dschungelbrücke, Seilfähre oder Laufteller sind nur ein Teil der Attraktionen, die viel Spaß versprechen. Der fünfte Teich schließlich spricht die Kleinen an – bei einer Wassertiefe von ca. 20 cm können sich die Kinder hier im kühlen Nass austoben.
Das Projekt Erlebnispark Wasser – Fisch – Natur konnte dank Fördermittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds (LEADER in ELER), sowie des Europäischen Fischereifonds (EFF) verwirklicht werden.

 

 

Der Zoigl – das Kultbier des Oberpfälzer Waldes

Zoigl - Neuhaus Schoilmichl - Gruber

Im Herzen des Oberpfälzer Waldes, vor allem im Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab gewinnt ein besonderes Bier immer mehr Fans - der Zoigl. Noch vor wenigen Jahren war das „zum Zoigl gehen“ eher ein Geheimtipp für Auswärtige und vor allem ein gemütlicher Treff für Einheimische.

Doch was hat es mit dieser mittelalterlichen Brautradition, die in der Stadt Windischeschenbach schon seit 1455, im burggekrönten Stadtteil Neuhaus sogar schon seit 1415 – also genau 600 Jahre – nachgewiesen ist, wirklich auf sich?
Es handelt sich zunächst um ein Brau- und Schankrecht, das von alters her fest mit Haus und Grundstück verbunden ist. Im vergangenen Jahrhundert erlosch es in den meisten Orten der Region, da das Recht nicht mehr genutzt wurde und so die örtlichen Kommunbrauhäuser eingingen.

Die Zoigltradition, die zwischenzeitlich einen fast schon legendären Ruf weit über die Grenzen des Oberpfälzer Waldes hinaus besitzt, wurde nur noch in fünf Orten mit eigenem Kommunbrauhaus aufrechterhalten.

Echtes Zoiglbier vom Kommunbrauer wird nur noch in der Zoiglhauptstadt Windischeschenbach mit Neuhaus, in Falkenberg, in Mitterteich sowie im Markt Eslarn an der Grenze zu Böhmen gebraut. Die dortigen Zoiglwirte haben sich zum Schutz der Tradition unter dem Markenzeichen „Echter Zoigl vom Kommunbrauer“ zusammengeschlossen.
Aber was macht den Zoigl eigentlich so beliebt? Das ist wohl der Mix aus gemütlichem Beisammensitzen in den Zoiglstuben, der von jedem Zoiglwirt nach eigenem Rezept gebraute untergärige unfiltrierte und somit immer ein wenig anders schmeckende Gerstensaft. Und auch die deftigen Brotzeiten, meist hausgemacht vom Zoiglwirt und das oft spontane Auftreten von Musikanten.
Dazu kommen Gepflogenheiten, die auch der Zoigl-Neuling schnell verinnerlicht: Tische reservieren ist beim Zoigl nicht möglich, man rückt eng zusammen am Biertisch und das „Du“ ist obligatorisch.

Und auch diese Tradition wurde bewahrt: die Zoiglstube ist ein „Wirtshaus auf Zeit“, d.h. dass die Zoiglwirte nach einem alljährlich gemeinsam festgelegten Zoiglkalender je ein verlängertes Wochenende im Monat ausschenken. Der Ausschank wird durch den Aushang des Zoiglsterns am Hausgiebel angezeigt! Höhepunkt der Zoiglsaison ist alljährlich der „Tag der Kommunbrauer“ am 3. Oktober in Neuhaus, zu dem Zoiglfans aus der gesamten Republik pilgern. Nur da schenken alle Zoiglwirte gemeinsam.

Die unverzichtbare Gedankenstütze für die Zoiglliebhaber ist der Zoiglkalender, ob der vom Lieblingswirt oder einem der Zoiglorte im Portemonnaie oder der für die Ferienregion Oberpfälzer Wald in der Jackentasche, evtl. sogar als App! Auch eine Infobroschüre für Zoiglneulinge kann kostenlos angefordert werden.

 

 











Oberpfälzer Wald