Wohl bekommt‘s im Urlaub

Europas Braulandschaften entdecken


Auf‘s Oktoberfest fahren alle. Seit Jahren immer dasselbe „O‘zapft is“. Dabei kann man durchaus auch woanders herbe Gaumenfreuden genießen. Meist in Ruhe, nah am Meer und inmitten grün-grauer Fels- und Wiesenlandschaften - perfekt für den erholsamen Familienurlaub drumherum. Denn auch die Ferienhäuser können sich sehen lassen.

Skål, Cheers, Santé und Salud - warum Europas vielfältige Braulandschaften mindestens genauso schön sind wie die Wies‘n:



Weil Irlands Muttermilch auch in 9.000 Jahren noch schmeckt

Seit mehr als 250 Jahren ist das Guinness-Rezept unverändert geblieben. Mit Erfolg: Die „samtschwarze Muttermilch der Iren“ mit dem Sahnehäubchen-Schaum wird heute weltweit in 150 Ländern ausgeschenkt. Brauereigründer Arthur Guinness hat dies vorausgesehen – das 1759 erworbene Brauereigelände in Dublin pachtete er gleich für ganze 9.000 Jahre! Hoffentlich hält die firmeneigene Bier-Pipeline so lange. Die wird nämlich immer wieder illegal angezapft. Und neben Brautradition gibt‘s in Irland Natur, Kultur und viel Geschichte zu entdecken – ideal für einen facettenreichen Urlaub.



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Weil Spaniens San Miguel Europa und Südostasien verbindet

„Cervezzzzza“ – tausende Urlauber lassen es sich Jahr für Jahr wortwörtlich auf der Zunge zergehen. Zum fröhlichen Abend am Strand oder im Ferienhaus gehören einfach ein paar Flaschen San Miguel dazu. Dabei stammt der spanische Exportschlager eigentlich von den Philippinen – genauer aus dem Stadtteil San Miguel in Manila – und wird erst seit 1957 in Katalonien gebraut. Aber genau dieser Mix aus spanischem Urlaubsgefühl und exotischer Leichtigkeit macht die Beliebtheit des Strandbieres aus und ist willkommene Abwechslung zur herben Oktoberfest-Maß. Salud auf die Urlaubs-Auszeit in Katalonien.



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Weil Dänemarks Tuborg Weitsicht statt Tunnelblick eröffnet

Dass man aus der grünen Tuborg-Flasche einen Schluck kühlen dänischen Gebräus genießt, kann sich jeder vorstellen. Dass man in ihrem Inneren bis zum Kronkorken emporklettert, allerdings erst nach dem Genuss zu vieler Flaschen. Gibt‘s aber wirklich: Mitten in Kopenhagen steht ein Aussichtsturm in Gestalt einer Tuborg-Flasche - inkl. Blick auf die grüne Hauptstadt Europas mit ihren Grachten, Booten, bunten Häusern, Schloss Amalienburg und Trödelläden neben trendigen Bars. Wer mehr Ruhe sucht, findet entlang der 7.000 km langen dänischen Sandstrand-Küste zahlreiche Leuchttürme mit träumerischem Weitblick.



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Weil in Belgien die meisten Cafés eigentlich Bierlokale sind

Wir hören es nicht gern, aber unser westlicher Nachbar ist die Biernation schlechthin. Hier gibt es sage und schreibe mehr als 1.000 einheimische Biersorten – angereichert mit Gewürzen, Kräutern und einer Fruchtbier-Palette von Kirschen bis Bananen. Nichts mit Bierbank-Grölerei – in den Brüsseler Jugenstil-Cafés gilt die hohe Kunst des Biergenießens – als Aperitiv oder gar als Soße zu Muscheln. Im Delirium Café nahe des Grand-Place sind Espresso und Co. out. Wer dazugehören will, sucht sich unter 2.400 anderen Sorten sein Erdbeerbier aus und stürzt sich dann ins bunte Nachtleben.



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Weil Englands Bierruhm größer ist als sein Ruf

Kreidefelsen, die zu saftigen Wiesen emporklettern. Schlösser, Burgen und Herrensitze - dazwischen romantische Cottages für den Ferienhaus-Urlaub. Eine Hauptstadt, in der der eine Trend trendiger ist als der andere – England steht ganz oben auf der Urlaubsliste. Über‘s Insel-Bier dagegen rümpfen bayerische Hopfen-Feinschmecker die Nase – dabei braut man das britische Ale noch nach mittelalterlicher Tradition – in rauhen Mengen. Immerhin steht in Kent die größte Bierflasche der Welt, 2,54 m hoch und mit einem Volumen von über 600 l. Ganze 13 Minuten dauert das Einschenken, Trinken ist nur mit Leiter möglich.



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Weil Italiens bester Bierbrauer aus DEM Weinland schlechthin stammt

Baladin – nein, das hat nichts mit fliegenden Teppichen zu tun, sondern mit Teo Musso, Braumeister des bekanntesten italienischen Bieres mit dem exotischen Namen. Als Sohn eines Weinbauers im Piemont geboren, trank er mit 20 in Belgien sein erstes Bier und verfiel dem herben Genuss sofort. Seine Baladin-Sorten hat er gar nach seinen Kindern benannt – Erika, Nora und Elixir. Als Hommage an seine Heimat erinnern die Flaschen eher an Weinflaschen und die Etiketten – und da schließt sich der Kreis – an 1.000 und eine Nacht. Da ist das Urlaubsmitbringsel aus dem Piemont sicher.



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