FeWo-direkt Studie Familienurlaub:
Bedürfnisse der Kinder im Urlaub wichtiger als die eigene Erholung

Laut einer repräsentativen Umfrage legen Familien im Urlaub vor allem Wert auf Privatsphäre / Kein Interesse am Teilen der Urlaubsunterkunft

Frankfurt am Main, 10.07.2014. 78 Prozent der deutschen Familien mit schulpflichtigen Kindern planen diesen Sommer eine gemeinsame Reise, 45 Prozent davon im eigenen Land. Dabei orientieren sich Eltern überwiegend an den Bedürfnissen ihrer Kinder. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts IDM im Auftrag der internationalen HomeAway-Portale FeWo-direkt.de, Abritel.fr, HomeAway.co.uk, HomeAway.es und HomeAway.it. Basierend auf einer repräsentativen Quoten-Stichprobe wurden Ende Mai europaweit 1.800 Mütter mit Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren zu ihrem Sommerurlaub 2014 befragt. Die Ergebnisse erlauben einen internationalen Vergleich des Reiseverhaltens.

Fast 80 Prozent der deutschen Familien mit schulpflichtigen Kindern planen dieses Jahr einen gemeinsamen Urlaub. Weniger als der Wunsch sich selbst etwas zu gönnen, steht bei 91 Prozent der Befragten im Urlaub das Kindeswohl im Vordergrund. Die Mehrheit (65 Prozent) will den Urlaub dazu nutzen, intensiv Zeit mit der Familie zu verbringen. 61 Prozent ist es dabei am wichtigsten, dass die Kinder im Urlaub glücklich sind. Lediglich ein Drittel (32 Prozent) der Mütter denkt dabei an die eigene Erholung. Ungestörte Zweisamkeit mit dem Partner spielt ebenfalls eine untergeordnete Rolle: Nur 13 Prozent sehen im gemeinsamen Verreisen eine Gelegenheit, auch einmal ohne die Kinder Zeit zu verbringen. „Familien befinden sich heute im ständigen Spagat zwischen Beruf, Schule, Kinderbetreuung und Hausarbeit und haben nur wenige Gelegenheiten, das Zusammenleben ausgiebig zu zelebrieren“, beobachtet Tobias Wann, Deutschland-Chef von FeWo-direkt. „Ein gemeinsamer Urlaub ermöglicht das, was sich alle am meisten wünschen: endlich wieder Familie sein.“

Auch wenn der Begriff der Sharing Economy als preisgünstige Alternative in aller Munde ist, gilt das nicht für urlaubsreife deutsche Familien. 86 Prozent der befragten Mütter bevorzugen im Urlaub eine Unterkunft, in der sie mit der Familie für sich bleiben können, anstatt mit ihren Gastgebern gemeinschaftlich genutzte Räume zu teilen. Für mehr als die Hälfte (53 Prozent) ist der Aspekt der Privatsphäre sogar sehr wichtig. Auch in anderen Ländern lässt sich das Phänomen beobachten. Am deutlichsten zeigt sich der Trend in Frankreich: 96 Prozent der französischen Familien legen der Studie zur Folge besonderen Wert auf ihre Privatsphäre. „Die Sharing Economy gelangt dort an ihre Grenzen, wo Menschen lieber ‚haben‘ als ‚teilen‘. Bei Familien, die das ganze Jahr über nur wenig Zeit füreinander haben, macht sich dies besonders bemerkbar“, so Tobias Wann. „Sie legen im Urlaub nicht so viel Wert auf sozialen Anschluss außerhalb ihres familiären Kreises.“

Mit 41 Prozent sind Ferienhäuser und Ferienwohnungen mit Abstand die beliebteste Unterkunftsform bei deutschen Familien. Hotels kommen immerhin für fast ein Drittel (29 Prozent) in Frage. Weiterhin beliebt sind Ferienclubs (22 Prozent) mit umfangreichem Freizeit- und All-Inclusive-Angebot. Ein Blick zu den europäischen Nachbarn verdeutlicht kulturelle Unterschiede: Während deutsche Familien gemietete Feriendomizile bevorzugen, machen die Franzosen (33 Prozent) am liebsten im Haus oder der Wohnung eines Familienmitglieds oder Freundes Urlaub. Britische Familien legen größeren Wert auf kinderfreundliche Animation und Full-Service. Für sie sind Ferienclubs mit 42 Prozent die beliebteste Unterkunftsform für den Familienurlaub. Spanische und italienische Familien hingegen wählen in erster Linie Hotels (83 bzw. 85 Prozent).

45 Prozent der deutschen Familien, die einen Urlaub geplant haben, bleiben im eigenen Land. Europaweit bevorzugen Eltern mit schulpflichtigen Kindern die einheimischen Ferienregionen. Deutlich erkennbar ist allerdings ein Nord-Süd-Gefälle. Familien aus sonnenverwöhnten Ländern wie Spanien und Italien neigen eher dazu, auch die Ferien im Inland zu verbringen (57 bzw. 63 Prozent) als Briten und Deutsche. Unter allen befragten Europäern bleiben französische Familien besonders gern „daheim“. Nur zehn Prozent von ihnen zieht es ins Ausland.

Alle Ergebnisse der IMD-Umfrage „Families expectations for summer holdiays 2014“ im Auftrag von HomeAway stehen unter www.fewo-direkt.de/studie-familienurlaub zum Download bereit.

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Pressekontakt:
Janina Roso, Tel.: + 49 (0) 69 - 80 88 - 40 92,
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E-Mail: roso@fewo-direkt.de


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