Janas langes Wochenende in der Toskana



Ein langes Wochenende in der Toskana

Wochenlang hatte ich mich schon auf 3 Tage Toskana mit lieben Freunden und meinem kleinen Patenkind gefreut. Und dann ging es endlich los, direkt nach der Arbeit in den Flieger nach Florenz. Es war schon dunkel als wir ankamen, aber der Geruch nach Lavendel verbreitete sofort Urlaubsstimmung. Mit dem Auto ging es in das ca. 1 Stunde entfernt gelegene Poggibonsi nahe San Gimignano. Hier hatten wir Zimmer im Ferienhaus „B&B Garden House“ (#39216) gemietet. Trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit wurden wir persönlich vom Vermieter mit einem Glas Chianti, frisch hergestellt aus den Trauben der Toskana, empfangen.



Tag 1:

Am nächsten Morgen begrüßte uns die Toskana mit strahlendem Sonnenschein. Das Ferienhaus liegt auf einem Hügel und von dort hat man eine tolle Aussicht die umliegenden Weinberge und San Gimignano. Nach einem ausgiebigen Frühstück an der langen gemauerten Tafel unterm Wallnussbaum des Hauses, beschlossen wir eine Rundfahrt durch die Weinberge mit ihren malerischen Zypressenalleen und Villen zu machen. Uns lockte das versteckt gelegene Convento (Kloster) nahe San Vivaldo. Es liegt mitten in einem Tannenwald, in dem sich die toskanische Spätsommerhitze gut ertragen lässt. Es umfasst 18 kleine Kapellen, die man wie auf einem Pilgerweg von Kapelle zu Kapelle erwandern und auch besichtigen kann. Abends bot sich uns vom Garten unseres Ferienhauses dieser wunderschöne Ausblick auf die Türme von San Gimignano „die Stadt der Türme“.

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Abendstimmung: Blick vom Ferienhaus #39162 auf San Gimignano, Toskana



Tag 2:

Siena war die nächste Station auf unserer Reise – eine der schönsten Städte der Toskana. Zu Beginn gab es endlich das lang erwartete original italienische Eis. Ein Traum! Siena hat zahlreiche kleine Gassen mit Boutiquen, die zum Stöbern einladen. Ich habe jetzt eine neue Lederhandtasche. Um jede Ecke der mittelalterlichen Stadt gibt es etwas zu entdecken, wie etwa die fantasievollen Straßenlaternen an den Häusern, die sich pro Stadtbezirk unterscheiden: Fische, Vögel, Flaggen oder einfach nur kunstvolle Formen.

Bei Nanninis gibt es das leckerste Gebäck der Toskana – ofenfrische Brioche, Bomboloncini gefüllt mit Schoko-Creme oder Pudding (sieht aus wie kleine Berliner) und Profiterole (Windbeutel). Es fällt schwer sich zu entscheiden! Wir haben unsere Beute auf die Piazza del Campo getragen und dort glückselig vernascht. Auf diesem Platz lässt sich wunderbar verweilen, von den dort ausgetragenen Pferderennen träumen oder einfach nur Leute beobachten, die wie wir die Toskana besuchten.

Im Anschluss besuchten wir noch kurz den Dom von Siena. Innen wie außen ganz aus schwarzem und weißem Marmor errichtet, muss man ihn unbedingt gesehen haben. Die gravierten Marmorplatten, die den Bodenbelag der Kathedrale bilden, sind wohl einzigartig.

Zum Abend gab es dann italienische Hausmannskost von der Vermieterin unseres Ferienhauses. Wir saßen lange mit unseren Gastgebern und weiteren Urlaubern zusammen und genossen die toskanische Gastfreundschaft.

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Siena, Toskana, Piazza del Campo



Tag 3:

Am 3. Tag unseres Aufenthalts wollten wir Seeluft schnuppern und die Füße in den Sand stecken. Das Mittelmeer war nämlich gar nicht weit. Ziel war Cecina in der Provinz Livorno, Toskana. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir die alte Etruskerstadt Volterra. Diese liegt auf einem Bergrücken und bietet einen unglaublichen Ausblick in eine spektakuläre manchmal mondartig anmutende Hügellandschaft der Toskana. Nach weiteren 50 Km waren wir auch schon in Cecina angekommen, Wir beschlossen, dass wir nicht am überfüllten Strand liegen wollten und fuhren die parallel zum Strand verlaufende Straße ca. 5 km weiter stadtauswärts. Nach einem kurzen Marsch durch den Pinienwald war es geschafft, das Mittelmeer begrüßte uns und wir hatten viel Platz, Sonne und Meer für uns.

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Aussicht auf der Fahrt von Volterra nach Cecina, Toskana



Den Abend ließen wir bei einem Spaziergang in San Gimginano, wegen seiner Skyline auch „Manhattan des Mittelalters“ genannt, ausklingen. Diese italienische Kleinstadt der Toskana gehört zum Unesco Weltkulturerbe und besitzt noch einige der mittelalterlichen Geschlechtertürme, mit denen die Familien der Stadt im Mittelalter Reichtum und Macht präsentierten. Von hier hatten wir noch einmal einen tollen Blick auf die Toskana im schwindenden Licht. Mein Tipp: Bei Macallè erhalten Sie wunderschöne Schmuckstücke für die Liebsten zu Hause oder aber sich selbst. Die beiden Brüder, die den Laden betreiben, fertigen alles in Handarbeit und jedes Stück gibt es nur einmal. Wir konnten nicht widerstehen und haben einen Großeinkauf getätigt. Ich habe mir 2 Paar Ohrringe gekauft, die mich jetzt immer wieder an diesen wunderschönen Kurzurlaub erinnern.

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Abendstimmung über der Toskana


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