Kerstin empfiehlt Rüdesheim als ideales Ziel für einen Tagesausflug



Rüdesheim – Ein Ausflugsziel für Jung und Alt.

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“

So ähnlich dachten wir Mädels uns das auch und entschieden uns an einem schönen Herbsttag zu einem Ausflug nach Rüdesheim am Rhein. Also alle in ein Auto gepackt und los geht’s von Frankfurt nach Rüdesheim.

Da wir Rüdesheim und Umgebung hauptsächlich zu Fuss erkunden wollen, nehmen wir uns als Ausgangspunkt die Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard im Stadtteil Eibingen vor. Auf der ca. einstündigen Autofahrt leistet uns ein IPhone gute Dienste: Die Äbtissin Hildegard von Bingen war eine sehr gelehrte Frau, die sich darüber hinaus auch mit der Gesundheit des Menschen und der Heilkraft der Kräuter auskannte. Neugierig betreten wir das Kloster und kommen zur rechten Zeit. Um Punkt Zwölf beginnt eine Messe in der die Nonnen singen. Wir lauschen gespannt und gerührt zugleich….die Stimmen sind engelsgleich und ich habe ein Tränchen im Knopfloch. Im Anschluss daran besuchen wir den reich bestückten Klosterladen – hier gibt es Bücher, Rosenkränze und die Klostereigenen Produkte. Ich komme nicht umhin und muss das “Hildegard von Bingen-Brot“ kaufen, welches originalgetreu nach Ihrem Rezept hergestellt ist. Hildegard schwört auf Dinkel!

Von hier aus wandern wir über die Weinberge in die Richtung Niederwalddenkmal. Der Ausblick über das Rheintal ist atemberaubend. Bei der Aussicht und dem Klima kann aus den Weintrauben ja nur guter Wein werden. Ein bisschen wie im Skiurlaub kommt man sich dann doch vor, wenn man unterhalb der Seilbahn entlang läuft, die von Rüdesheim zum Niederwalddenkmal führt. Für unseren nächsten Besuch nehmen wir uns auch vor, in so einer Gondel über die Weinberge zu fahren.


Ein Schild am Wegesrand weit darauf hin, dass wir gerade den “Brahmsweg“ laufen. Der Komponist lies sich durch die Schönheit der Weinberge und der Landschaft hier für seine Sinfonien inspirieren. Der Weg mutet fast schon romantisch an und wir können den grossen Künstler gut verstehen, dass er in dieser tollen Landschaft seine Werke vollbracht hat.

Wir nähern uns dem Niederwalddenkmal und dem vorgelagerten Niederwaldtempel, an dem wir aber eilig vorbei gehen, denn wir alle wollen lieber das grosse Denkmal sehen. Wir biegen um eine Kurve und sind verblüfft. Das Niederwaldenkmal ist riesig und wir stehen staunend davor. Die grosse Frauenfigur (Germania) ist beeindruckend und schön anzuschauen. Man braucht wirklich einen Augenblick, um alle Figuren und symbolischen Gegenstände zu erfassen. Aber damit nicht genug: Dreht man sich um, steht man vor einer einmaligen Aussicht. Sozusagen liegt einem das Rheintal „zu Füssen“. Der Blick schweift über das gesamte Tal und man ist von dem Anblick, wie der Rhein sich hier entlang schlängelt einfach nur überwältigt. Wir können uns kaum satt daran sehen. Mit unseren Fotoapparaten versuchen wir den imposanten Blick zu erfassen, aber diesen Anblick muss man einfach erlebt haben....

Irgendwann meldet sich langsam der Hunger bei uns Mädels und wir machen uns auf den Weg hinunter nach Rüdesheim. Nahe unterhalb des Denkmals entdecken wir eine Gastwirtschaft mitten in den Weinbergen. Von hier aus kann man auf der Terrasse den Blick über das Tal und gleichzeitig die kulinarischen Köstlichkeiten geniessen. Von einem anderen Gast erfahren wir, dass nicht nur Brahms sich hat hier inspirieren lassen, sondern auch die Dichter Achim von Arnim und Clemens Brentano.


Eigentlich wollen wir gar nicht mehr weiterziehen, wenn da nicht der sogenannte „Rüdesheimer Kaffee“ wäre….ist man schliesslich schon in Rüdesheim, dann sollte man diesen speziellen Kaffee auch probieren. Also verabschieden wir uns von dem Ausblick und wandern die Weinberge entlang in Richtung Rüdesheim.

Dort angekommen ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Viele Souvenir Läden, sowie Restaurants und Cafés sind geöffnet. Reisebusse bringen Touristen aus der ganzen Welt hierher und dementsprechend flanieren die Besucher fotografierend und staunend umher. Es herrscht ein buntes Durcheinander. Selbstverständlich suchen wir die berühmte Rüdesheimer Drosselgasse auf und hier wird noch einmal deutlich, dass es sich im Rheingau um eine Weingegend handelt, da dass Angebot an Weinsorten überwältigend ist.

Wie bleiben unserem Vorhaben treu und suchen ein schönes Café auf. Hier bestellen wir nun unseren „Rüdesheimer Kaffespezialität“, was ein Kaffee mit einem Schuss Asbach Uralt ist plus Sahne oben drauf. Wir sind geteilter Meinung was den Geschmack des Kaffees betrifft.

Wo wir schon mal da sind, schlendern wir noch ein bisschen durch Alt-Rüdesheim und bestaunen dort die Fachwerkhäuser und Bauwerke. Hier am Rheinufer befindet sich auch die Produktionsstädte von Asbach. Von hier aus gibt es eine Fähre welche nach Bingen übersetzt und wir überlegen ob wir das von der Zeit her noch schaffen, entscheiden uns aber dann doch lieber in Rüdesheim in ein schönes Restaurant zu gehen und dort lecker zu Essen.

So beschliessen wir den Tag und sind uns sicher, dass wie wieder einmal hierher kommen.


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