Jörn auf seinem Weg durch den Großstadtdschungel



Einmal in die Stadt, die niemals schläft - dies ist wahrscheinlich nicht nur mein persönlicher Traum gewesen, sondern auch auf der „must see“ Liste vieler Menschen von Jung bis Alt. Von daher war ich umso aufgeregter, als dieser Trip quasi vor der Tür stand. Doch schon nach der Landung am JFK Airport nahe New York der erste Nachteil an dem beliebten Reiseziel. Unsere Airline war wohl leider nicht die Erste vor Ort und es hieß, warten, warten und nochmals warten um die Passkontrollen zu durchqueren. Nach ca. zwei Stunden konnten wir dann endlich auch offiziell das Land der unbegrenzten Möglichkeiten betreten. Mit einem Shuttle Service ging es sodann auf die Reise ins Innere der Weltmetropole. Kaum in unserem Hotel angekommen, konnten wir es natürlich nicht erwarten die Stadt auf eigenen Beinen zu erkunden.

Erster Anlaufpunkt war das Planet Hollywood, da wir uns dort im Voraus einen New York Pass bestellt hatten. Dieser bewies sich im Laufe unserer Reise als absolut lohnende und empfehlenswerte Investition. Für einen angemessenen Preis bekommt man hierdurch sehr viele Vergünstigungen und bevorzugte Behandlungen an vielen Sightseeing Plätzen wie beispielsweise dem Empire State Building, der Statue of Liberty, Madame Tussauds etc. Da wir nur eine knappe Woche vor Ort waren, kam uns diese Zeitersparnis natürlich sehr gelegen.

So standen wir nun das erste Mal in den Straßen des Großstadtdschungels und waren anfangs wie erstarrt vor Staunen. Als „Landeier“ empfanden wir Städte wie Mannheim oder Frankfurt schon als groß, von daher verschlug es uns in New York City verständlicherweise ganz die Sprache. So viele Menschen inmitten unzähliger Wolkenkratzer, ganz zu schweigen von dem Verkehr auf den Straßen.

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Die Straßen von New York City



Unseren Frühstückskaffee genossen wir –natürlich- bei einer sehr bekannten Coffee-house Kette und dann konnte es losgehen. Bewaffnet mit dem New York Pass und der Metro Card begaben wir uns auf die Tour. Erster Halt: Empire State Building.

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Das Empire State Building von unten



Angekommen am Fuße des höchsten Gebäudes von New York begaben wir uns in die Eingangshallen und aufgrund unseres Passes konnten wir direkt an der langen Warteschlange vorbei, in den Hochgeschwindigkeitsaufzug, der die über 100 Stockwerke in kürzester Zeit überbrückte. Oben angekommen traute man seinen Augen kaum. Dieser Ausblick über die Stadt, den Central Park, bis hin zur Freiheitsstatue war unglaublich. Wir hätten Stunden auf der Besucherplattform verweilen können, doch nach ausgiebiger Besichtigung wurde der Wind dann doch auf Dauer unangenehm, so dass wir uns wieder auf den Weg nach Unten begaben.

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Weiter ging es zu Fuß Richtung Times Square. Hier stießen wir auf ein riesiges M&M Store. Ich habe noch nie so viele der kleinen Schokolinsen in allen vorstellbaren Farben gesehen. Natürlich gab es hier auch weitere Accessoires, mit denen wir uns gleich eindeckten.

MM in allen Farben und Füllungen.JPG



Eine weitere Station war der weltbekannte Madison Square Garden. Hier durften wir sogar eine Führung hinter den Kulissen miterleben. So bekamen wir unter anderem Zutritt zu den Privatlounges und konnten uns kurz wie die Großverdiener fühlen. Für mich weitaus interessanter war jedoch die Besichtigung der Kabinen von den ansässigen Sportmannschaften. So konnten wir den Trophäen Saal der New York Knicks bewundern und trafen hier sogar eine der Cheerleader des Vereins. Gerne hätten wir uns natürlich auch eine Veranstaltung im Garden angesehen, jedoch fehlte uns hier einfach die nötige Zeit.

Schatz mit Tänzerin von den NY Knicks Basketball.JPG



Das nächste Highlight war dann die Reise durchs Bankenviertel, an Ground Zero und dem Stier der Wall Street vorbei, zur Staten Island Ferry, welche uns direkt zur Freiheitsstatue bringen sollte. Vorerst wurde man jedoch kontrolliert als wäre man wieder am Flughafen. Auch hier konnten wir (New York Pass sei Dank) an der Besucherschlange vorbeilaufen. Auf dem Boot bekommt man nochmals einen wundervollen Ausblick zu sehen. Einerseits hatte man die einmalige Skyline von New York im Rücken und die Freiheitsstatue vor sich. Leider wurde Die Statue an sich gerade Renoviert, so dass wir nicht nach oben konnten, jedoch hat sich der Trip dorthin trotzdem mehr als gelohnt. Wieder mit festem Land unter den Füßen spazierten wir durch die Parkanlage am Ufer der Fähre und sahen uns noch einige der vielen Straßenkünstler an, welche mit zum Teil beeindruckenden Akrobatikeinlagen das Publikum begeisterten.

Freiheitsstatue und Skyline.JPG



Am nächsten Tag buchten wir uns einen Platz im New York Sightseeing Bus, der alle 10 min in verschiedenen Stadtteilen anhält und man somit die Möglichkeit hat, schnell von einem Punkt zum nächsten zu gelangen und gleichzeitig einige Informationen über die Stadt erfährt. So begutachteten wir die Stadt an Deck des Busses und fuhren vorbei am Central Park durch die Straßen Harlems. Vorbei an der Straße, welche stets im Vorspann der Kultserie „The Bill Cosby Show“ zu sehen ist und an den Schauplätzen, die nicht nur Musikgeschichte prägten.

Eine ganz besondere Bustour war die Fahrt durch New York bei Nacht. Man bekam nicht nur Eindrücke, warum die Stadt den Namen „die Stadt die niemals schläft“ besitzt. Auch wenn man die Straßen zwar bei Tag schon abgelaufen ist, so ist dies bei Nacht nochmal etwas komplett Neues. Unsere Tour führte uns über den Times Square, TribeCa, Soho, Chinatown etc. über die Brooklyn Bridge nach Brooklyn, von wo man einen traumhaften Ausblick auf die New Yorker Skyline bei Nacht genießen konnte. Jedem New York Urlauber ist dies absolut zu empfehlen!

Ein weiteres –und mein persönliches- Highlight war die Reise nach Meadowlands, New Jersey. Im Voraus haben wir uns nämlich Tickets für ein Spiel der New York Jets gekauft. Als Fan des American-Footballs war es für mich ein Traum, meine Lieblingsmannschaft der NFL einmal live zu erleben. Die Kulisse des ehemaligen Meadowlands Stadium war sensationell und der Tag wurde durch einen Sieg der Jets perfekt abgerundet.

Cheerleader New York Jets.JPG



Natürlich durften ausgiebige Shopping Trips nicht fehlen, so verbrachten wir regnerische Tage einfach bei Macys, Bloomberg & Co. um uns mit Schnäppchen aufgrund des günstigen Dollarkurses einzudecken.

Dies waren im Großen und Ganzen die wichtigsten Stationen unseres aufregenden Urlaubs. Natürlich reicht eine Woche nicht aus, um alle Ecken der Großstadt zu entdecken und daher bleibt als Fazit für mich nur eines, nämlich dass New York mich mit Sicherheit nicht das letzte Mal gesehen hat!


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