In zwei Tagen durch Janas ganz persönliche Stadt der Engel



Bangkok – die „Stadt der Engel“

Als ich im November 2010 das erste Mal in Bangkok, Thailands Hauptstadt, ankam, dachte ich diese Stadt unterscheidet sich nicht wirklich von allen anderen Großstädten der Welt: ein Häusermeer so weit das Auge reicht, Auto an Auto und Menschenmassen. Am liebsten wollte ich direkt weiterfliegen zu unserem eigentlichen Ziel Phuket. Doch das sollte sich ganz schnell ändern! Nach einer kurzen Erfrischung in unserer Unterkunft ließen wir uns von einem bunt blinkenden TukTuk (eine Art dreirädriges Motorrad) durch die Stadt fahren. Wir hatten eine Flussfahrt auf dem Chao Phraya einschließlich Abendessen gebucht. Es wurde eine aufregende Fahrt durch Bangkoks Straßen, bei der sich der Fahrer nicht an alle Verkehrsregeln hielt: Häuser in allen möglichen architektonischen Stilen, gestrichen in den buntesten Farben, ein Lichtermeer, welches an uns vorüberflog, Straßenhändler, die einfach alles anboten von Kleidung über Tiere bis hin zu Suppen in Tüten, viele ungewohnte Gerüche, Mönche in orangenen Gewändern und zwischen den Häusern immer wieder kleine Kanäle auf denen Leute in Holzbooten dahin glitten. Nach dieser Fahrt war ich in diese quirlige, bunte Stadt verliebt.

Unser Boot wartete bereits am vereinbarten Punkt auf uns. Zur Begrüßung bekamen wir Blumen geschenkt und freuten uns auf das thailändische Essen an Bord. Die Fahrt mit Blick auf das nächtliche Bangkok war bezaubernd schön. Überall waren Tempel und Paläste angeleuchtet und die junge Frau, die auf traditionelle Art und Weise für die Gäste tanzte, rundete das exotische Ambiente ab. Das Essen war himmlisch – Meeresfrüchte, Reis, knackiges Gemüse und frisches Obst. Lecker! Die thailändische Küche ist aber auch sehr gut gewürzt. Wer es nicht scharf mag, sollte unbedingt darauf hinweisen, sonst endet es wie bei uns in einem Hustenanfall, der von der Besatzung mit einem breiten Lächeln quittiert wurde.

Thailändische Tänzerin auf unserem Boot in Bangkok.jpg
Thailändische Tänzerin auf unserem Boot in Bangkok

Bangkoks Wat Arun Tempel bei Nacht.jpg
Bangkoks Wat Arun Tempel bei Nacht

Palast in Bangkok bei Nacht.JPG
Palast in Bangkok bei Nacht
Unser Begrüßungsgeschenk - Blumen.jpg
Unser Begrüßungsgeschenk - Blumen



Ein Tag in Bangkok

Bangkok kann man auf dem TukTuk erkunden, auf dem Fahrrad, per Boot oder aber einfach zu Fuß. Wir hatten uns für Tag 2 für letztere Variante entschieden und hatten Glück. Während die zur gleichen Zeit startende Radtour voll belegt war, hatten wir „The colours of bangkok“ eine halbtägige Tour mit Führer für uns allein. Sozusagen eine private Führung in die Teile der Stadt, die Touristen in der Regel weniger besuchen. Unser freundlicher Guide zeigte uns kleine lokale Tempel und erklärte uns vieles zu Religion, Kultur und Traditionen. Er führte uns auch durch ein Armenviertel. Trotz des Elends waren die Leute dort sehr herzlich und nahmen Kontakt zu uns auf. Dank unseres Führers und mit Händen und Füßen „unterhielten wir uns“ angeregt, bevor wir anschließend mit einem Boot in den grünsten Teil Bangkoks übersetzten. Über einen langen Steg ging es in einen Park. Wir wollten hier Fische mit eigens mitgebrachtem Futter füttern. Ein dicker Waran nutzte diese Gelegenheit sich unter den Fischen ein zweites Frühstück zu fangen. Aus dem Park ging es direkt in einen Dschungel aus Palmen und Bananenbäumen und Blüten. Wir durften diverse Früchte direkt vom Baum probieren. Um die von den Thailändern geliebte Durian-Frucht machten wir allerdings einen großen Bogen. Der Geruch ist sehr gewöhnungsbedürftig. Unter dem Blätterdach fühlte es sich so gar nicht mehr an, als wären wir nahe einer Metropole. Irgendwann lichtete sich das Grün dann doch und Rikschas warteten auf uns. Wir wurden in ein kleines Restaurant direkt am Chao Phraya gebracht und ließen uns ein spätes thailändisches Mittagessen stärken. Besonders lecker fand ich so eine Art Fischstäbchen aus Shrimps, welche die Kinder in Bangkok gern essen.

Gegen Abend ging es dann mit dem TukTuk in ein riesengroßes Einkaufszentrum: das Central World Bangkok. In hunderten kleinen und großen Läden, findet man alles, was das Herz begehrt. Modernes oder Traditionelles, Textilien und Kleidung, Mitbringsel, Interior, Cafes, Restaurants und natürlich die allgegenwärtigen Massagestudios. In einem solchen ließen wir auch den Abend ausklingen und gönnten unseren müden Beinen eine ausgiebige Fußmassage. Was für eine Wohltat!

Ein weiterer der über 400 Tempel Bangkoks.jpg
Ein weiterer der über 400 Tempel Bangkoks
Ein Blick zurück - wir verlassen Bangkok mit dem Long-Tail Boot.JPG
Ein Blick zurück – wir verlassen Bangkok mit dem Long-Tail Boot
Ab ins Grüne, hinter uns ein Teil von Bangkoks Skyline.JPG
Ab ins Grüne, hinter uns ein Teil von Bangkoks Skyline



Tagesausflug ab Bangkok Ayutthaya und königlicher Sommerpalast

Am nächsten Tag ging es per Bus raus aus der Stadt – Land und Leute außerhalb von Bangkok erleben. Erster Stopp war Ayutthaya, die ehemalige Hauptstadt des Landes. Früher eine der wohl prächtigsten Städte der Welt sind Ayutthayas Tempel und Paläste heute Ruinen und zählen zum Weltkulturerbe der Unesco. Trotz des Verfalls sind die Ausmaße der Anlagen noch immer riesig und man kann sich gut vorstellen, wie es hier einmal aussah. Der von einem Banyan-Baum umwachsene Kopf eines Buddhas war ein wunderschönes Motiv für ein Foto. Wer Lust hatte, konnte sich an einer der zahlreichen Garküchen für die Weiterfahrt stärken. Der nächste Halt war der königliche Sommerpalast „Bang Pa In“ nur 16 Km von Bangkok entfernt. Heute ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Ein großangelegter Park lädt Besucher zum Flanieren und Bewundern der märchenhaften Gebäude ein, wie z. B. dem Wasserpavillon. Die Rückfahrt legten wir im Anschluss ganz bequem per Boot auf dem Chao Phraya zurück und erreichten Bangkok im Licht der Abendsonne.

Wat Mahathat - Buddha im Baum.JPG
Wat Mahathat – Buddha im Baum
Die Ruinen von Ayutthaya nahe Bangkok.JPG
Die Ruinen von Ayutthaya nahe Bangkok


Ayutthayas ehemalige Tempel.JPG
Ayutthayas ehemalige Tempel

Blick vom Boot auf dem Weg nach Bangkok.JPG
Blick vom Boot auf dem Weg nach Bangkok
Am Ufer des Chao Phraya nahe Bangkok.JPG
Am Ufer des Chao Phraya nahe Bangkok



Mein Tipp zur Unterkunft: Wer sich früh am Morgen nicht mit anderen Personen am Buffet drängen möchte, seine Privatsphäre mag und selber entscheiden will, wann er aufstehen und frühstücken möchte, findet hier schöne Ferienwohnungen in Bangkok.


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