Whiskey/Whisky Tour

Whiskey ReiseWie Dudelsack und Kilt, wie Schafe und das Hochland wird feinster Whisky untrennbar mit Schottland in Verbindung gebracht. Das besonders weiche Wasser und große Torfvorkommen ließen insbesondere die Highlands schon im 15. Jahrhundert zum idealen Standort für unzählige Destillerien werden. Noch heute zählt Schottland rund 100 Brennereien, von denen nahezu die Hälfte in Speyside zu finden sind.

Nachweislich reichen die Spuren der Whiskyherstellung hier bis in das Jahr 1494 zurück. Damals durfte ein jeder Schotte das „Wasser des Lebens“, wie Whisky in Anlehnung an die gälische Bezeichnung „uisce beatha“ genannt wird, selbst produzieren. Die älteste noch heute existierende Destillerie in Schottland ist Glenturret in der Nähe von Crieff, die 1775 ihre Pforten öffnete. Ungleich älter ist Bushmills in Nordirland. Die älteste Destillerie der Welt erhielt bereits 1608 eine offizielle Lizenz zugesprochen. Doch egal, ob man auf einer Whiskyreise eine Destillerie im schottischen Hochland, in den Lowlands oder in Edinburgh besucht, oder doch lieber auf der benachbarten irischen Insel in Dublin, Cork oder Bushmills auf den Spuren des „Wassers des Lebens“ wandelt, überall werden noch vor dem obligatorischen „Tasting“, wie die Kostprobe genannt wird, die Unterschiede zwischen schottischem Single Malt Whisky und irischen Whiskey deutlich.

Abgesehen von dem zusätzlichen „e“ in der Schreibweise unterscheidet sich der irische Whiskey durch zwei Wesensmerkmale vom Scotch: zum einen wird die gemalzene Gerste in Schottland über einem Torffeuer getrocknet, was einen rauchigen Geschmack zur Folge hat, während in Irland ein geschlossener Ofen ohne Rauchzusatz verwendet. Zum anderen wird Scotch nur zweimal destilliert, während in Irland der Whiskey zumeist dreifach gebrannt wird.



Whisky Tour in den Highlands

Whisky Tour in den Highlands

Eine der besten Arten, die Vielfalt des schottischen Whiskys kennen zu lernen, ist eine Whisky Tour entlang des Malt Whisky Trails, der von Forres über Craigellachie nach Dufftown, Glenlivet und Aberlour reicht. Der Weg durch die Highlands schließt Destillerien wie Glenfiddich, Cardhu oder Glenlivet ebenso ein, wie eine Küferei und das Dallas Dhu Museum. Auf der Tour durch die Highlands lernen Sie das ursprüngliche und atmenberaubend schöne Schottland kennen.

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Reise nach Dublin

Reise nach Dublin

Eigentlich steht die irische Hauptstadt Dublin ganz im Zeichen des Guinness-Bieres, und dies, obwohl John Jameson hier 1780 seine gleichnamige Destillerie gründete. Zwar wurde die Produktion 1971 eingestellt, doch in der 1997 eröffneten Schaudestillerie im Smithfield Village an der Bow Street kann der Besucher alles Wissenswerte über die Herstellung des Jameson’s Whiskeys erfahren. Neben Informationen zur Whiskey Herstellung bietet Dublin viele Sehenswürdigkeiten die sich kein Urlauber entgehen lassen sollte.

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Whisky Tour in den Lowlands

Whisky Tour in den Lowlands

Lowland Whiskys enthalten im Gegensatz zu den Highland Whiskys wenig bis gar keinen Torf. In der Region nördlich der englischen Grenze und südlich der Linie zwischen Greenock und Aberdeen stellen heute noch drei Destillerien Single Malts her. Deren größte ist die Auchentoshan Brennerei am Nordrand von Glasgow, wo seit 1823 das "Wasser des Lebens" hergestellt wird.

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Reise nach Edinburgh

Reise nach Edinburgh

In Schottlands Hauptstadt Edinburgh zählt die Scotch Whisky Experience an der Prachtstraße Royal Mile zu den größten Touristenattraktionen. In einem gluckernden Fass geht es nur einen Steinwurf vom Edinburgh Castle entfernt auf eine spannende und unterhaltsame Whiskyreise durch eine nachgebaute Brennerei. Wer eine „echte“ Destillerie vorzieht, dem steht Glenkinchie im nahe gelegenen Pencaitland offen.

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Whisky Tour in Cork

Whisky Tour in Cork

Unweit von Cork, der europäischen Kulturhauptstadt des Jahres 2005, befindet sich im Marktstädtchen Midleton das Jamesons Heritage Centre, eine alte Brennerei aus dem 18. Jahrhundert. Die Old Distillery verfügt unter anderem über die größte Kupferdestillieranlage der Welt. In der angrenzenden „neuen“ Destillerie werden heute neben Jameson’s auch Marken wie Paddy’s oder Tullamore Dew hergestellt.

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Freunde des "Wasser des Lebens“ kommen auf einer Whisky Tour nach Schottland und Irland voll auf ihre Kosten. Noch heute zählt Schottland rund 100 Destillerien, von Glenkinchie südlich der Hauptstadt Edinburgh bis Scapa ganz im Norden der Orkney Inseln, von Edradour, der kleinsten Destillerie inmitten der Highlands, bis hin zu Glenturret, der ältesten Brennerei Schottlands in Crieff, und nach Auchentoshan in den Lowlands vor den Toren Glasgows. Sie alle stellen noch immer bis ins kleinste Detail mit exakt den gleichen Zutaten und exakt den gleichen Produktionsschritten den Whisky wie einst ihre Großväter und Urgroßväter her. Schon geringste Abweichungen von der Norm würden genügen, um den charakteristischen Geschmack, das Aroma und die Farbe eines Whiskys entscheidend zu verändern. Gleiches gilt auch für die Destillerien Irlands. Denn auch im nordirischen Bushmills, in Dublin oder Cork wird die Herstellung des "Wassers des Lebens“ bis zum heutigen Tag als hohe Kunst zelebriert. Den Besuchern ist im Rahmen der kurzweiligen und informativen Touren durch die Brennereien meist nur ein kurzer Blick in die Lagerhäuser gestattet. Doch aufgepasst: wenn Sie dabei zu tief einatmen, können Sie schnell einen Schwipps bekommen, heißt es. Denn durch das Holz der Fässer verdunstet ein kleiner Teil des Alkoholgehaltes, der liebevoll „Angel’s share“, der Anteil der Engel, genannt wird. Die Engelchen kann man aber auch leicht erkennen, wenn man bei der obligatorischen Probe am Ende des Rundgangs zu tief ins Glas schaut.
 
 
 
 

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