Klettern
Wer seine Grenzen austesten möchte und den Adrenalin-Stoß liebt, für den ist Klettern der perfekte Sport! Sportklettern begeistert nicht nur ausgewiesene Profis – auch Urlauber haben vielerorts die Möglichkeit, ihr Können an freistehenden Felsformationen oder speziellen Kletterhallen zu testen. Dabei hilft das Klettern nicht nur, die körperliche Fitness zu verbessern, auch Koordination und Ablenkung vom stressigen Alltag machen diesen Sport zu einer der beliebtesten Freizeitmöglichkeiten.
Das Sportklettern ist dabei eine Ausprägung des bekannten Freikletterns, dass Ende der 1960er und zu Beginn der 1970er Jahre in den USA modern wurde. Seit dem erobert das Klettern die Sportler-Welt auch international. In Deutschland finden Sie zahlreiche Indoor-Kletterhallen, sowie Outdoor-Klettergebiete, wie z.B. im Harz, im Frankenjura, in der Südpfalz, der Schwäbischen Alb oder der Sächsischen Schweiz. Gerade in Sachsen bietet die XXL-Kletterschule Kletterkurse in der der Sächsischen Schweiz und geführte Klettertouren für Familien und Einsteiger an.
Im Gegensatz zum Bergsteigen ist das Ziel beim Klettern vielmehr um die Kletterroute, als um das Erreichen des Gipfels. Die Routen werden in unterschiedliche Kategorien unterteilt. Für Anfänger bis hin zu Profi-Kletteren gibt es verschiedenste Schwierigkeitsgrade auf kurzen Strecken zu meistern.
Die Sicherung beim Klettern besteht aus einem Seil und Haken, die allerdings nicht zum Fortbewegen genutzt werden. Allein die Muskelkraft soll Mittel dafür sein und gerade das macht die Faszination des aus. Auf sich gestellt und nur mit eigenem Willen erreicht man sein Ziel. Normalerweise klettert man in so genannten Zweiseilschaften, bei denen eine Person die Route erklimmt und von einer anderen, die sich am Boden befindet, fixiert und gesichert wird. Einige Profis sichern sich bei „Solo-Klettern“ während der Tour auch selbst. Gefährlicher ist das „Free-Solo-Klettern“, wobei die Extremsportler auf jegliche Sicherung verzichten.
Beliebt bei Anfängern sind auch unterschiedliche Formen des Spielkletterns. Dabei unterscheidet man z.B. zwischen Motivation, Beschaffenheit der Wände, dem Ort und der Sicherungsart. Das Plaisirklettern geschieht z.B. aus der Motivation des Genusses heraus, d.h. es geht nicht um die Schwierigkeit sondern das Gefühl des Kletterns auf weniger schwierigen Touren. Das Schwierigkeitsklettern sollte jedoch nur von erfahrenen Sportlern ausgeübt werden, da hier viele Gefahren lauern können.
Für Anfänger geeignet ist vor allem das Bouldern, bei dem der Sportler ohne Seil und Klettergurt verschiedene Routen in Absprunghöhe bezwingen kann. Vor allem in Kletterhallen bieten Veranstalter Kurse und Trainings an, durch die man sehr schnell die Grundlagen erlernt und der Faszination des Kletterns erliegt. Höhenfieber hingegen bietet vielfältige Kurse für den Outdoorbereich an. Zur wesentlichen Ausrüstung beim Klettern gehören natürlich die Kletterschuhe, eine Bouldermatte zum Abfangen eventueller Stürze, ein Magnesiabeutel und sogar eine Zahnbürste zum Reinigen der Griffe. Das Bouldern bietet den Vorteil, dass auf relativ kurzen Strecken viele unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bewältigt werden können und die Gefahren sehr niedrig gehalten sind. Hier entwickelt sich schnell die Sucht nach dem klettern, denn man hat es selbst in der Hand, Problemlösungen zu finden und die Routen-Aufgabe selbständig zu meistern.
Erliegen auch Sie dem Charme des Kletterns und lassen Sie sich von dieser einzigartigen Sportart verzaubern! Ob in einer Indoor-Kletterhalle oder unter Anleitung erfahrener Kletterprofis beim Outdoorklettern – Adrenalin und Abenteuer warten auf Sie!
Kletterpartner oder Informationen zu Klettergebieten finden Sie im Kletterdorf - dem großen Online-Portal rund um den Klettersport.