Mit Ferienimmobilien Steuern Sparen


Betriebs- und Webungskosten senken die Belastung.

Ferienhäuser und Ferienwohnungen stehen als wertbeständige Anlageobjekte hoch im Kurs. Wer sie ganz oder teilweise vermietet, kann nicht nur Geld verdienen, sondern auch Steuern sparen. Denn Werbungskosten, wie Finanzierungsaufwendungen, Versicherungen, Reparaturen oder Reinigungskosten, können steuerlich abgesetzt werden. Aber wann fördert der Fiskus Ferienhäuser und Ferienwohnungen?


Das Finanzamt unterscheidet zwischen gewerblicher und privater Vermietung. eine gewerbliche Vermietung liegt vor, wenn Ferienimmobilien wie Hotelzimmer kurzfristig vermietet werden. Die Mieteinkünfte sind umsatzsteuerpflichtig, Kosten als Betriebsausgaben absetzbar. überschreitet der Überschuss den jährlichen Freibetrag von 24.500 Euro, fällt Gewerbesteuer an. Private Vermieter müssen Mieteinkünfte in der Steuererklärung angeben, können aber die Ausgaben als Werbungskosten absetzen. Wer sein Ferienhaus oder seine Ferienwohnung ausschließlich an Urlaubsgäste vermietet, hat gute Karten. „Eigentümer dokumentieren dies am besten durch einen Vertrag mit einem Verwalter oder Vermittler, der die Eigennutzung ausschließt“, rät Steuerberater Christoph Jakob. „Liebhaberei“, die Nutzung eines Ferienhauses nur für eigene zwecke oder eine Vermietung ohne Gewinnerzielungsabsicht, wird nicht vom Staat begünstigt. Ferienhäuser und Ferienwohnungen, die auch selbst genutzt werden, nimmt der Fiskus deshalb genau unter die Lupe.


Ziele müssen Gewinne sein.

Entscheidend für die Frage der Abzugsfähigkeit von Werbungskosten ist die Absicht, gewinne zu erzielen. Die Vermietung der Ferienhäuser und Ferienwohnungen über Fremdvermittler und Vermieterportal wie HomeAway FeWo-direkt unterstreicht diese Absicht und sorgt für eine optimale Auslastung.


„Um Steuervorteile auszuschöpfen, darf der Vermieter die ortsübliche Vermietungsdauer nicht um mehr als 25 Prozent im Jahr unterschreiten, falls keine Vermietungshemmnisse vorliegen“, sagt Jakob. Erreicht er die Marke nicht, muss er eine Ertragsprognose vorlegen. Bei positiver Aussicht erkennt das Finanzamt die Werbungskosten anteilig an. Steht das Freienhaus oder die Ferienwohnung leer, wird diese Zeit im Verhältnis Selbstnutzung zu Fremdvermietung zugeordnet.


„Wenn der Vermieter die Selbstnutzung per Vertrag mit einem Verwalter oder Vermittler von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, sind Leerstandszeiten der Vermietung zuzurechnen“, so Jakob. Werbungskosten können für Zeiten geltend gemacht werden, in denen das Ferienhaus vermietet ist. Tage, an denen Eigentümer, Familie oder Bekannte es selbst nutzen, fallen beim Finanzamt unter den Tisch. Generell gilt: Je besser die Auslastung, desto mehr Werbungskosten können abgesetzt werden.


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