
Als nördlichste Provinz Italiens bildet
Südtirol, oder auch "Autonome Provinz Bozen" genannt, mit der Provinz Trient die Region
Trentino-Südtirol. Den Namen "Südtirol" erhielt die Region Ende des 19. Jahrhunderts.
In
Südtirol herrschen drei offizielle Amtssprachen vor: Italienisch, Deutsch und Ladinisch wobei gleichzeitig über die Region verteilt über 40 verschiedene Dialekte des Südbairischen gesprochen werden, die unter die Kategorie "Südtirolerisch" fallen. Die meisten italienischen Einwohner leben in den großen Städten, wie
Meran, Leifers,
Brixen
oder
Bozen sowie in Gemeinden wie
Neumarkt
oder Branzoll.
Flächentechnisch ist
Südtirol, mit rund 7400 km², seit dem Jahr 2005 die größte Provinz in
Italien. Südtirol grenzt im Süden an die Provinzen
Belluno,
Trentino
und Sondrio, sowie im Norden und Osten an die Bundesländer
Tirol und
Salzburg
und westlich an den schweizerischen Kanton
Graubünden.
Das heutige
Südtirol, welches an der Etsch, Rienz und Eisack liegt, wurde bereits in der mittleren Steinzeit besiedelt und erlebte im Laufe des Bronzezeit einen wirtschaftlichen Höhenflug, aufgrund des reichen Kupfervorkommens und des entstanden Kupferbergbaus. Ab dem Jahr 59 v.Chr. war Südtirol im Besitz des römischen Imperiums, welches vor allem zahlreiche Straßenstationen und die so genannten "Meilensteine" hinterließ. Später, zwischen 6. und 9. Jahrhundert, ließen sich die Bajuwaren in der Region nieder, die dort auf Langobarden und römisch geprägten Ureinwohner trafen.
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Zu Zeiten des Frankenreiches und auch später, als das Heilige römische Reich Deutscher Nation gegründet wurde, hatte Südtirol eine besondere strategische Rolle inne, da die Wege nach Italien durch diese Region führten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Status der Autonomie für Südtirol ausgehandelt.
Die Landschaft Südtirols, wie im Bereich
Sexten, ist geprägt von zahlreichen Burganlagen und Schlössern und gehört zu den Regionen Europas, mit der größten Dichte dieser Prachtbauten. Beispiele sind z.B. das Schloss Runkelstein, das Schloss Tirol, die Burg
Taufers
oder die Burg Hocheppan.
Südtirol lebt vor allem vom Tourismus. Die Region ist reich an Wintersportgebieten, die Skifahrer, Langläufer und Snowborder zu einem
Urlaub in Italien in die Skigebiete locken. Aber auch im Frühling und in den Sommermonaten kommen Wanderer, Radfahrer, Mountainbiker und Kletterliebhaber gerne ins Bergland Südtirol, vielleicht in eine
Ferienwohnung in Montagna um die traumhafte Landschaft zu genießen, Wellness und Erholung zu erleben oder sich sportlich zu betätigen. Ein beliebter Ausgleich zum relaxten Urlaub ist
Bergwandern in Südtirol. Lassen Sie sich bei einem
Kurzurlaub von der Schönheit dieses Landes überzeugen!