Das Gebiet von Miralaghi erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 300 ha entlang des Monte Pausillo (auf dessen Anhöhe auch das gleichnamige Haus liegt). Von oben haben Sie einen herrlichen Ausblick, zur einen Seite hin auf Umbrien mit den Städten Perugia und Assisi, zur anderen in die benachbarte Toskana mit dem Chiana-Tal (Val di Chiana), den Seen Lago Chiusi und Lago Trasimeno, dem Monte Cetona, den Städten Cortona und Montepulciano und zahlreichen anderen Orten.
Miralaghi war einst ein Jagdrevier, im Inneren der Villa sind eine Vielzahl an Trophäen von Hirschen, Mufflons und Wildschweinen zu bewundern.
Zahllose Pfade und Wege durchziehen das Gebiet und den umliegenden Wald, darunter ein Fitness-Parcours mit 17 Elementen. Der Rundweg Relax lädt zu einem erholsamen Spaziergang ein, der Weg Panorama zeigt Ihnen eben dies – ein Panorama. Über den Weg Scoperta (Entdeckung) gelangen Sie hinunter zu einem romantischen kleinen See, wo Tische und Stühle zu einem Picknick laden. Die ganz Sportlichen unternehmen zumindest eine Radtour.
Auf dem Gelände schlängeln sich weitere 20 km Pfade ins Innere. Folgen Sie ihnen, mit oder ohne Karte, es ist nicht schwierig, zum Haus zurückzufinden – alle Wege führen wieder dorthin: zur Villa, zum Gästehaus (Foresteria), nach Po’ del Vento, oder hinunter zum Tor (cancello). Unweit davon liegt ein kleiner See, (Laghetto Pescoso), dessen Fische vor allem morgens und am späten Nachmittag anbeißen. Ich gebe allerdings zu, dass die Ausbeute nicht sehr üppig ist. Ich habe sie immer wieder ins Wasser zurückgeworfen, denn inzwischen gilt auch hier: NO KILL FISH. Flusskrebse lassen sich, wie Stiere, gern mit etwas Rotem locken.
Sommergäste sollten daran denken, dass die Schwimmbecken eine konstante Tiefe von 1,50 Meter haben! Machen Sie also keine Kopfsprünge!
Eine ganz besondere Art, das Gelände zu erkunden, bietet der Reiterhof Dominioni. Lassen Sie sich auf dem Rücken unserer ruhigen und dennoch kräftigen Murgese-Pferde über das Gelände tragen; das Aufsitzen nach Western-Art ist auch für Ungeübte einfach und macht großen Spaß. Unsere Gäste zahlen 16 Euro/Stunde. Vereinbaren Sie einen Termin mit Tania
Gönnen Sie sich im Frühjahr oder Winter einen Tag in den herrlichen, vorzüglich ausgestatteten Bädern von San Casciano dei Bagni (Tel.: 0578-57241), mit Schwimmbecken im Inneren und Im Freien. Einen Gutschein für ermäßigten Eintritt finden Sie in dem Ordner, dem dieses Schreiben beiliegt. Auch der elegante Ort lohnt einen Besuch. An der Abzweigung sehen Sie auf der linken Seite eine weiße Straße – die Via della Fontanaccia, die nach ca. 600 m zu den Naturquellen führt. Baden Sie nach Herzenslust oder gönnen Sie sich eine Fango-Anwendung.
Bei Sonnenuntergang können Sie sich mit Freunden beim Boccia, Tischtennis oder Tischfußball entspannen, sie im Schatten der großen Eiche vor Po’ del Vento zu einer Partie Dame oder Schach herausfordern, oder mit Ihren Kindern auf einem der Spielplätze herumtollen.
Im Tal blühen Alpenveilchen und von Ende September bis Anfang November bedeckt eine Vielzahl an Pilzen den Boden: Champignons, Riesenschirmpilze, Täublinge und Steinpilze. Um die Villa herum wachsen Veilchen.
Viele wilde Tiere sind in der Umgebung heimisch, sie alle stehen unter meinem besonderen Schutz: Füchse, Dachse, Hasen, Eichhörnchen, Wildkaninchen, Iltisse und Stachelschweine. Zwei Bussardpaare fliegen gelegentlich über das Gebiet von Miralaghi hinweg, der Uhu nistet ganz in der Nähe der Häuser, und auch Schleiereulen werden häufig gesichtet. Zu den ständigen Nachbarn aus der Vogelwelt zählen Rotkehlchen, Eichelhäher, Wiedehopf und Grünspecht, ebenso wie Zuchtfasane und -rebhühner, die von Zeit zu Zeit in die Freiheit entlassen werden.
Von den wild lebenden Tieren haben Sie nichts zu befürchten, im Gegenteil: ihnen zu begegnen ist ein Erlebnis. Auch die Wespen sind harmlos, wenn man sie in Ruhe lässt. Gefahren drohen weitaus häufiger im häuslichen Bereich. Lassen Sie die übliche Vorsicht walten, wie Sie es von zu Hause kennen. Achten Sie vor allem darauf, dass das Gas in der Küche immer zugedreht ist und hantieren Sie nicht eigenmächtig am Heizkessel. Wenn es Probleme gibt, wenden Sie sich an mich, ich werde umgehend für Abhilfe sorgen.
Ein letzter Hinweis: gehen Sie sparsam mit Wasser um, es ist ein wertvolles Gut. Vor allem in den Sommermonaten sind die Häuser durchgehend belegt, was dazu führen kann, dass die Wasservorräte knapp werden.
Vor allem aber: schützen Sie die herrliche Natur, die uns umgibt. Bringen Sie die Plastiksäcke mit Ihren Abfällen, gut verschnürt, zu einem der Müllcontainer, die Sie auf Ihren Ausflügen überall am Straßenrand entdecken. Bringen Sie Pappe, Glas und Aluminium zu dem kleinen CONAD-Supermarkt in Moiano. Werfen Sie nur den Plastikmüll in die dafür vorgesehenen Behälter, die wir für Sie bereitgestellt haben.
AUSFLÜGE IN DIE UMGEBUNG
Unser Grundstück liegt genau an der Grenze zwischen den Regionen Umbrien und Toskana, nahe der Autobahn A1. An attraktiven Ausflusgzielen in der näheren und weiteren Umgebung ist kein Mangel.
In unserer unmittelbaren Nachbarschaft lohnt ein Abstecher nach Paciano. Das vorbildlich restaurierte Dorf ist ein ländliches Juwel. Zu Recht hat man ihm die Auszeichnung Villaggio ideale d’Europa (Ideales europäisches Dorf) verliehen.
4 km von Paciano entfernt liegt Panicale. Gehen Sie zur Touristeninformation an der Piazza Umberto I (Tel.:) und lassen Sie sich für 5 Euro von den netten Mitarbeitern zu dem großartigen Fresko Martirio del San Sebastiano von Perugino führen. Besuchen Sie das reizende Teatro Cesare Caporali aus dem 17. Jahrhundert, das kleinste der Welt, und das Museo del Tulle in der San Agostino-Kirche. Panicale lässt sich gemütlich zu Fuß durchschlendern. Lassen Sie sich in der Trattoria an der Piazza eine vorzügliche Pizza alla Napoletana servieren.
Für Kulturfreunde ein Muss ist ein Besuch der Pinacoteca in Perugia, der Hauptstadt der Region Umbrien. Parken Sie Ihr Fahrzeug im unterirdischen Parkhaus an der Piazza Partigiani und fahren Sie über eine Rolltreppe hinauf in das Viertel Rocca Paolina, eine Sehenswürdigkeit besonderer Art. Um das im Salzkrieg besiegte Perugia zu demütigen, ließ Papst Paul III. auf die Häuser seiner Bewohner, vor allem die der Adelsfamilie Baglioni, eine Festung setzen. Die Häuser wurden so zu tragenden Mauern, die Straßen zu Korridoren. Eine filmische Dokumentation zeigt die Geschichte dieser ebenso unglaublichen wie grausamen Rache. Die Einwohner Perugias wollen bis heute nicht an jene finstere Episode erinnert werden. Die Reiseführer verlieren kein Wort über den Ursprung des Viertels, auch fehlt jeder Hinweis auf das kleine Museum im Innern. Sie müssten es also schon selbst suchen!
Unter den vielen Restaurants empfehlen wir: Caffé di Perugia, Via Mazzini 10 Ruhetag: Dienstag..........