leider sehr widersprüchlich
Bewertung wurde gespeichert: 10. Juni 2011
Reisezeitraum: Juni 2011
Wir waren Anfang Juni zu Gast im Piratennest.
Auf den ersten Blick ein schöner Bungalow in völliger Ruhe.
Leider mussten wir feststellen dass sowohl das Haus als auch der Garten mehr als nur Naturbelassen waren.
Das Haus ansich ist wirklich sehr schön und komfortabel eingerichtet, das Urlauberherz vermisst eigentlich nichts und die Ausstattung wurde mit Liebe und Detail ausgesucht. Nur richtig genießen konnten wir dies alles nicht da der gesamte Bungalow von dicken Fliegen befallen war, diese waren auch schon länger dort, es wurde nicht frisch geputzt bevor wir kamen. Das konnten wir auch am dick verstopften Staubsauger feststellen den wir in einer 20 Minütigen Aktion ersteinmal reinigten. Dieser war definitv schon länger nicht genutzt worden. Die Terasse und der Garten waren leider auch nicht wirklich nutzbar und machten einen ungepflegten Eindruck, das Überdach war stark verdreckt, die Platten nicht gefegt und die Gartenmöbel leider nicht sehr sauber.
Schade, denn grundsätzlich sieht man das sich hier Mühe gegeben wurde es dem Urlauber so angenehm wie möglich zu machen.
Etwas mehr Pflege im Außenbereich und mehr Insektenschutz würden den Urlaub allerdings wesenstlich angenehmer machen.
Empfohlen für:
Urlaub mit Haustier
Vermieter-Kommentar: Liebe Gäste,
vor jeder Anreise wird selbstverständlich das ganze Haus gründlich gereinigt, und zwar wenige Stunden bevor Sie das Piraten-Nest beziehen. Das dauert 4-5 Stunden und wird mit äußerster Sorgfalt gemacht. Dazu gehört auch der Außenbereich mit sämtlichen Garten-Möbeln. Es ist ein professioneller Staubsauger im Einsatz, nicht das Haushaltsgerät, welches sich im Ferienhaus befindet (das leicht verstopft, dafür reicht ein Blatt, weshalb Sie gern um Ersatz fragen können, wenn ein Gerät nicht funktioniert und nicht selbst instandsetzen müssen). Einmal im Jahr (Frühjahr) gibt es bei uns auf dem Lande eine "Brummer"-Plage. Die dicken Fliegen befinden sich dann auch in unserem Wohnhaus zu Hauf. Soetwas kommt wegen der Landwirtschaft (Gülle-Düngung) auf dem Lande kurzzeitig vor und ist nach wenigen Tagen wieder vorbei. Es reicht, wenn man einmal die Tür oder ein Fenster für wenige Minuten öffnet, schon sind sie drin. Weil wir das wissen, haben wir in der Veranda ein Giftspray bereitgestellt. Den betreffenden Fenster-Rahmen damit einsprühen, und nach wenigen Minuten fallen die Fliegen herunter und können mit dem Kehrblech weggefegt werden. Daneben befinden sich im Schlafzimmer und in der Küche Fliegen-Gitter vor den Fenstern. Auf dem Überdach sammelt sich Laub und es bildet sich Moos bei feuchtem Wetter. Soetwas kommt in einem Wald bzw. unter hohen Bäumen vor. Wir entfernen das Moos nicht, da es vor großer Sonneneinstrahlung schützt. Auch ist das gesamte Hausdach begrünt, was im Sommer für ein angenehmes Klima im Haus sorgt. Nach dem Winter werden die Dächer jährlich von der großen Laubmenge befreit, damit das Moos und die Gräser Licht und Luft bekommen. Obwohl es bei Wind und Wetter nicht lange vorhält, fegen wir vor jeder Anreise auch die Plattenwege. Für Gäste, die es zwischendurch auch tun wollen, stehen zwei Besen bereit. Reinhard Hartwig
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