Empfohlene Ausflüge: Wir lieben die kleinen mittelalterlichen Dörfer und kleinen Städtchen, umgeben von imposanten Stadtmauern - von denen gibt es in der Umgebung wirklich viele, Corinaldo z.B., aber auch Jesi oder San Leo, um nur drei von vielen zu nennen. Senigallia und auch Fano sind hübsche Städtchen, die zum Bummeln und Einkaufen einladen. Ein sommerlicher Strandbesuch in einem Bagno, inmitten der Mammas und Bambini, die alle gleichzeitig reden, gehört mit dazu ;-) Aber es gibt auch freie, ruhigere Strände, abseits vom Trubel. Wir beraten gern bei der Auswahl. Wen es eher ins Hinterland zieht, könnte die Grotte die Frasassi besuchen, ein imposantes Höhlensystem mitten in einer steilen Bergkulisse. Sobald man sich etwas abseits der Tourismusströme bewegt, entdeckt man hier das ursprüngliche, ländlich-ruhige Italien. Empfehlenswert ist z.B. eine vierstündige Wanderung in der Nähe des Klosters 'Fonte Avellana', durch Wälder und über Bergwiesen mit traumhaftem Ausblick ins Land.
Typische Produkte: Die Landwirtschaft war für die Marken immer eine wichtige Einnahmequelle. Weizen, Sonnenblumen, Trauben, Artischocken, Oliven sind typische Erzeugnisse der Region, ebenso wie Honig und Pecorino (besonders der Formaggio di Fossa). Als Weinregion sind die Marken ebenfalls berühmt, vor allem durch den 'Verdicchio dei Castelli di Jesi', der noch immer von vielen kleinen Weingütern in Familienbesitz hergestellt und auch im Direktverkauf vertrieben wird. Bei einer netten Verkostung kann man den Weinvorrat für den Urlaub direkt beim Winzer kaufen, z.B. bei Zaccagnini in Staffolo. Und natürlich ist Fisch ein typisches Produkt der Marken, Hobby-Köchen empfehlen wir einen Besuch frühmorgens auf dem Fischmarkt in Senigallia. In Monterado ganz in der Nähe von unserem Haus gibt es ein Pastificio, das jeden Tag phantastisch leckere frische Pasta und Ravioli verkauft; in der Rosticceria nebenan bekommt man samstags frische 'Porchetta'.
Das eigene Haus: Vielleicht fühlen sich unsere Gäste deshalb so wohl bei uns, weil meine Eltern ursprünglich gar nicht vorhatten, das Haus zu vermieten. Sie haben es gekauft, bevor sie Italien in den 90er Jahren verlassen haben, um ein paar Jahre in den USA zu wohnen. Sie wollten einfach ein Heim haben, zu dem sie zurückkommen konnten. Sie haben also alles gebaut und eingerichtet, wie sie es gerne selbst haben wollten. Als das Haus fertig war, sich eine Rückkehr aber noch nicht abzeichnete, haben wir begonnen es im Sommer zu vermieten. Nach ihrer Rückkehr aus den USA in 2002 haben sie einige Jahre selbst im Haus gewohnt, bis es ihnen zu groß wurde. Mittlerweile gibt es einen Anbau auf der Talseite des Hauses, den meine Eltern bewohnen. Wenn sie während der Vermietung anwesend sind, stehen sie unseren Gästen bei Bedarf gerne zur Verfügung, lassen sie aber ansonsten in Ruhe ihren Urlaub genießen. Ich, Mirjam Böwing, bin übrigens eine Tochter und koordiniere die Vermietung von Deutschland aus.