Wandern: Das Latmos Gebirge, an dessen Fuß der Ort Kapikiri liegt, eignet sich hervorragend für Bergtouren. Sowohl erfahrene Kletterer werden hier ihren Spaß haben als auch gemäßigte Wanderer. Man kann innerhalb von 10 Minuten ganz allein mit den antiken Stadtmauer und Stadtturmresten bleiben, es gibt aber auch die Möglichkeit, im Gebirge zu übernachten (hier ist ein guter Schlafsack erforderlich - oder sogar Mehrtages-Touren durch das Gebirge zu unternehmen. Bei längeren Touren mit bestimmten Zielen - etwa das Erreichen der Spitze des Tekerleg Dag oder der Besuch des Stylos-Klosters - ist ein Führer unerlässlich. Die Wege sind nicht wie in den Alpen gut gekennzeichnet, sondern werden von Führern wie Adil gewiesen. Dadurch entsteht ein 'Explorer-Gefühl', da man auf einer solchen Tour meist nur Halbnomaden und andere Hirten trifft, die im Sommer im Gebirge in Höhlenwohnungen leben.
Schwimmen: Es gibt einen feinen Quarzsandstrand etwa 7 Minuten von Haus Yasemin entfernt am See. Hier können Kinder gefahrlos planschen, denn das Wasser ist dort nicht sehr tief. Man kann sogar zu der Kapkiri-Ada, einer Insel, hinüberschwimmen, dann sind aber feste Schuhe auf der Insel ein Muss. Jede der Inseln auf dem Bafa-See beherbergt Ruinen von byzantinischen Klöstern und Festungen, in denen man herumklettern kann. Wunderschön ist aber auch eine Fahrt mit dem Fischerboot zur Ikiz-Ada, die durch eine Landzunge von Quarzsand mit dem Festland verbunden ist. Dort ist das Wasser tiefer, Kinder sollten nur mit Schwimmhilfen baden gehen.
Archäologie: Die Umgebung des Bafa-Sees ist ein Paradies für archäologisch Interessierte. Hier gibt es außer den überall sichtbaren Resten der antiken griechischen Hafenstadt Herakleia und seiner Vorgängerstadt Latmos mit ihren ca. 3000 Felsengräbern sowohl auf den Inseln im See als auch im Gebirge Zeugnisse aus byzantinischer Zeit: Klöster oder Felshöhlen mit Fresken, die z. T. auch für weniger Sportliche relativ schnell und einfach zu 'entdecken' sind. In den letzten Jahren hat die deutsche Archäologin Anneliese Peschlow, die hier jedes Jahr ihre Forschungen betreibt, bis zu 50 Felshöhlen mit prähistorischen Zeichnungen der ersten Siedler, die hier vor ca 7.000 Jahren ansässig geworden sind, gefunden; alle Höhlen sind nur den Hirten bekannt gewesen. Mittlerweile kennen auch die einheimischen Führer wie Adil einige dieser Höhlen und können Sie hinführen.
Golf:
Laut Lonely-Planet-Reiseführer bietet Haus Yasemin das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Ort
'Blitzsaubere Zimmer'
Siehe auch: www.bafa-see.de, die Homepage der Besitzer
Vogelkundler kommen hier am Bafa-See besonders auf ihre Kosten. Es gibt außer den großen auffälligen Vögelarten wie Krauskopf-und Rosapelikane sowie Flamingos und 5 Reiherarten eine sehr vielfältige Watvogel- und Singvogelwelt. Außerdem ist hier das nordwestlichste Verbreitungsgebiet des Braunliests, eines prächtig bunten, großes Eisvogels. Wenn man die 256 Vogelarten, die im Naturpark Bafasee vorkommen, entdecken will, hat man eine Menge zu tun.
Für Insekten-Liebhaber ist hier ein weites Entdeckungsfeld gegeben.
Auch die Botnikfreunde haben jede Menge zu erkunden sowohl in den Felsen des Gebirges als auch auf den Grünflächen der Olivenhaine ( im Frühjahr eine Vielzahl von Orchideenarten).
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