Ein wunderschöner Urlaub der besonderen Art
Bewertung wurde gespeichert: 9. Juni 2010
Reisezeitraum: Mai 2009
Wir kannten Apulien noch gar nicht und haben uns für drei Wochen die Masseria ausgesucht und wurden nicht enttäuscht. Es ist alles sehr geschmackvoll eingerichtet und es fehlt an gar nichts. Ein zauberhaftes geschichtsträchtges Anwesen, wo man wunderbar relaxen kann. Il Signor Giovanni hat uns sehr nett empfangen und falls es Fragen gibt, kann man sich immer an ihn wenden. Alle Ausflugsziele wie Lecce, Otranto, Ostuni, Gallipolli sind von hier aus schnell zu erreichen. Auch die Strände sowohl an der Adria als auch am Ionischen Meer sind nicht weit. Zugegeben, auch wir haben etwas länger gesucht, um einen sauberen Strand zu finden, aber nachdem wir ihn gefunden hatten wurden wir mit weißem Sand und türkischblauen Wasser mehr als entschädigt. Nach unseren Touren sind wir abends auf die Masseria zurückgekehrt und haben in dem bezaubernden Innenhof den Tag bei einer Flasche apulischen Rotwein ausklingen lassen. So lässt sich's leben. Leider gingen die drei Wochen viel zu schnell vorbei. Wir kommen bestimmt wieder.
Empfohlen für:
Reisende 55+,
Kulturinteressierte,
Romantikurlaub
Vermieter-Kommentar: Ja, vor allem in der Vor- und Nachsaison werden die Strände in diesen südlichen Landstrichen leider vernachlässigt. Aber immerhin gibt es erste Anzeichen eines wachsenden Umweltbewußtseins: Die Gegend um Porto Selvaggio, ca. 40 km von der Masseria entfernt, ist zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Hier wandert man durch duftende und unberührte Pinienwälder, im Sommer begleitet durch das betörendene Grillen der Zirpen. Eine Insel der Erholung und Ruhe, im Einklang mit der Natur und wunderschön zum Schwimmen (nicht vergessen, etwas zum Essen und Trinken mitzunehmen, denn es gibt weit und breit keinen Kiosk). Auch ungünstige Windverhältnisse beeinträchtigen die Sauberkeit der Strände. Die Einheimischen haben eine Faustregel: Bei Nordwind gehen sie eher ans Jonische Meer, denn der Wind treibt in diesem Falle von den Stränden weg auf's Meer hinaus. Umgekehrt gehen sie bei Südwind lieber auf die Adriaseite (südlich von Otranto ist der Küstenstrich wunderschön!) schwimmen, denn auch in diesem Falle wirkt der Wind säubernd und fegt auf's Meer hinaus. Denn ob zur Adria oder zum Jonischen, beide Meere sind nicht weit entfernt. Vielen lieben Dank!
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