Landschaft und Klima : Die Landschaft um Gargnano ist außer durch den See, durch ein großes Felsmassiv und eine üppige subtropische Vegetation, in der der Ölbaum, Zypressen und Palmen vorherrschen, geprägt. In der Limonaia gibt es eigentlich das ganze Jahr hindurch etwas zu ernten. Im Winter sind es die bitteren Orangen, aus denen sich die von den Engländern so geschätzte Bittere Orangenmarmelade zubereiten lässt, und die süßen, wie kleine Lampions leuchtenden Kaki-Früchte. Es heißt, dass im Winter an acht von zehn Tagen die Sonne scheint. Außerdem ist der See ein Wärmespeicher, was zusammen mit dem Schutz der hohen Berge gegen die rauen Nordwinde den Anbau der so frostempfindlichen Zitronen ermöglicht. (Die Durchschnittstemperatur in Gargnano beträgt im Winter 0-5, im März 5-10, im April 10-15, im Mai 15-20, von Juli-August 20-25, im September 15-20, im Oktober 10-15 und im November 5-10 Grad). Das Hinterland mit dem Naturpark Oberer Gardasee mit seinen vielen seltenen Pflanzen ist im Sommer deutlich kühler.
Sportmöglichlichkeiten / Kulinarisches: Im Gardasee kann von Juni bis Oktober gebadet werden. Von der Limonaia ist ein großer öffentlicher Badeplatz (Gratisbenutzung), inmitten eines alten Olivenhains gelegen, in max. 10 min. zu Fuß zu erreichen. Hier können Geräte für den Wassersport und Fahrräder für Fahrradtouren ins gebirgige Hinterland ausgeliehen werden.
Der Olivengarten der Limonaia mit seinen etwa 150 z. T. uralten Olivenbäumen liefert ein hervorragendes, biodynamisch produziertes Olivenöl, das Sie bei uns erwerben können. Die Küche des Gardasees wird bereichert durch die Vielfalt der Speisefische aus dem See, die Pilze und das Wild aus den nahen Gebirgen und das überreichliche Angebot an frischem Obst und Gemüse.
'Aber es lag mir noch eine herrliche Naturwirkung an der Seite, ein köstliches Schauspiel, der Gardasee; den wollte ich nicht versäumen und bin herrlich für meinen Umweg belohnt...Nun von meiner Seefahr! Sie endete glücklich, nachdem die Herrlichkeit des Wasserspiegels und des daran liegenden brescianischen Ufers mich recht in Herzen erquickt hatte...Keine Worte drücken die Anmut dieser so reich bewohnten Gegend aus.' (J.W.Goethe, Italienische Reise)
''Was soll Dir, meine Seele, das Paradies?
Wollen wir uns nicht, wenn unsere Freiheit gewonnen,
an einen lichten Ort zurückziehen, wo die Sonne
durch die Olivenblätter eine zerfließende Gloriole
auf uns niedertröpfelt?
Träfe ich Dich, meine Seele, am Ende des Lebens
in Sirmione, wollten wir dann nicht
ein Stück Land suchen, geweiht
von luftigen Boten irdischer Lust,
wollten wir dann nicht unsere Kultstätte
auf den Wellen errichten,....auf dem unsteten,
unergründlichen Spiegel eweigen Wandels?
Seele, träfe sie uns dort, könnte uns dann
ein Gerücht von höheren Himmeln
und einer größeren Herrlichkeit
fortlocken zu einem Ort
jenseits von Rivas wolkigem Gipfel?'
(Ezra Pound, 1908)