Während das Frühstück durchaus auf den Steintreppen auf der Ostseite eingenommen werden kann, bietet die bekieste Terrasse auf der Westseite einen gemütlichen Abendausklang in ruhiger Atmosphäre.
• DER AVEYRON - EIN PARADIES FÜR NATURLIEBHABER
Nur 100 km entfernt von den Touristenströmen der südfranzösischen Küste liegt St Rome de Cernon am Fuß des Larzac, des berühmtesten und größten Kalksteinplateaus der Grands Causses, einer kargen und unendlichen Hochebene mit bizarren Felsformationen unterbrochen durch die wilden Schluchten des Tarn, der Jonte und der Dourbie, die seit Juni 2011 in der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe als 'lebendige und im Wandel befindliche Kulturlandschaft' steht.
Auf dieser im Sommer trocken-heißen Hochebene, über die im Winter ein eisiger Wind fegt, gekennzeichnet durch ein Mosaik aus immergrünem Buchs und Wachholdern, gelben Gräsern und grauen Steinen mit unglaublichen Formen, wachsen nicht weniger als 2000 Blumenarten. Das sind 40 % der gesamten franz. Flora, und von etwa 100 der in Frankreich vorkommenden Orchideenarten findet man 60 auf den Causses.
Die Fauna ist auch hier vielfältig. Die Gegend wird besonders für ornithologische Beobachtungen geschätzt (Königsadler, Gänse- und Mönchsgeier, Alpenkrähe...).
• AUF DEN SPUREN DER TEMPELLITTER UND JOHANNITER
Die Spuren der frühen Besiedlung der unwirtlichen Larzac–Hochebene ist vielerorts zu finden, denn der Aveyron ist die Region Frankreichs mit den meisten Megalith- und Dolmen-Monumenten.
Später hat der Mensch noch eine andere charakteristische Spur hinterlassen: im 12. Jh. hat sich der Templerorden Boden angeeignet, um Städte zu errichten. Im 15. Jh., nachdem der Orden der Tempelritter vom Papst aufgelöst worden war, wurden die Stätten Sainte Eulalie de Cernon, La Couvertoirade, La Cavalerie, St Jean d'Alcas, Le Viala du Pas de Jaux von den Johannitern verwaltet und befestigt.
Die architektonischen Zeugen dieser Epoche sind z. T. bemerkenswert gut erhalten. Eine der interessantesten Etappen der Strecke „Circuit du Larzac Templier et Hospitalier“ ist La Couvertoirade, ein beeindruckendes befestigtes Dorf. Hinter den Festungsmauern taucht der Besucher in den engen Gässchen ins Mittelalter ein. Unterhalb der Burg kann man eine der schönsten „lavognes“ (Schafstränke) der Causses bewundern.
• ABER NICHT NUR DAS AUGE KOMMT AUF SEINE KOSTEN
Wer gerne kocht und gutes Essen genießt, ist in Le Castelou genau richtig. Es stehen Ihnen jeden Tag frische und beste Waren auf dem Markt und in der Markthalle in Millau oder in Supermärkten zur Verfügung.
Essen und Trinken genießt man auf der großen Terrasse, wenn die Temperatur gegen 19 Uhr angenehm geworden ist; vorher wurden bei einem kurzen Spaziergang hinter dem Schloss Thymian und weitere aromatische Kräuter gepflückt.
Die Nähe der Käsekellerei von Roquefort verleitet einen, die verschiedensten Gerichte mit diesem wunderbaren Käse zu probieren.
• GASTRONOMIE
Le restaurant de la Gare, St Rome de Cernon (vielseitige Küche, unvergleichliches Preis-Qualitätsverhältnis, Avenue de la Gare, 12490 ST ROME DE CERNON, tél. 05 65 62 39, - 10 Min. zu Fuß)
La Pourtanelle, St Jean d'Alcas (ausgezeichnete lokale Küche, in angenehmer Nähe zur der Zisterzienser Burg, 12250 SAINT JEAN D'ALCAS, tél. 05 65 49 44 87, - 20 Min. Autofahrt)
La Cardabelle, Ste Eulalie de Cernon (Regionale Küche, hervorragendes Preis-Qualitätsverhältnis, , Rue de la Chapelle, 12320, SAINTE EULALIE DE CERNON, tél. 05 65 62 74 64, - 20 Min. Autofahrt)
Auberge des Orchidées, Tournemire (Lokale Küche u. teilw. gehobene Gastronomie, Avenue Hippolyte Puech, 12250 TOURNEMIRE, tél. 05 65 62 80 42, - 30 Min. Autofahrt)
Hôtel Baldy, Fondamente (Lokale Gastronomie, Qualität und sehr gepflegtes Ambiente, 12540 FONDAMENTE, tél. 05.65.99.37.38, - 35 Min. Autofahrt)
Ferme Auberge de Quiers, Compeyre (Lokale Gastronomie aus frischen Produkten vom Bauernhof, traditionelle persönnliche Rezepte, Quiers, 12520 COMPEYRE, tél. 05 65 59 85 10, - 30 Min. Autofahrt)
• DER CERNON, EIN IDEALES GEWÄSSER ZUM ANGELN
Der Cernon hat den berechtigten Ruf eines ausgezeichneten Forellenbachs. Dieses klare kalkhaltige, mit Sauerstoff gut versorgte Gewässer ist zur Entwicklung der Farioforelle bestens geeignet. Der Bestand ist qualitäts- und quantitätsmäßig hervorragend.
Aus einem Bächlein auf der Höhe von Sainte-Eulalie de Cernon wird sehr schnell, drei Kilometer abwärts, in Lapanouse-de Cernon, ein ansehnlicher Bach mit einem sehr reichhaltigen Fischbestand.
Zwischen Sainte-Eulalie de Cernon und Saint Rome de Cernon fließt das Gewässer durch ein wildes Tal, das fast 400 Meter tiefer als das höher gelegene Plateau des Larzac liegt. Die Ufer sind leicht zugänglich, da sich eine enge malerische Straße, den Bachmäandern folgend, durch das Tal schlängelt, entlang derer man an vielen Stellen problemlos parken kann. Die Ufer sind sehr oft durch eine dichte Vegetation bewachsen und das Bachbett besteht aus flachen durch Erosion ausgehöhlten Steinplatten sowie Kieselsteinen. Dementsprechend ist es einfacher im Wasser als vom Ufer aus zu angeln.
• MILLAU
Millau, Kreisstadt des Départements Aveyron, ist die Stadt des Leders. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, von Platanen umrandeten Marktplätzen und Straßen, Restaurants und Bars strahlt ein mediterranes Flair aus. Millau ist zudem in der Gleitschirm- und Drachenflugszene als eines der schönsten Fluggebiete Europas bekannt.